London 2012 - Londoner Luftraum für 2012 gesperrt?
Britische Flugsport-Firmen fürchten wegen der Pläne für einen eingeschränkten Flugverkehr über den Schauplätzen der Olympischen Spiele in London 2012 schwere wirtschaftliche Einbußen. Sollte der Luftraum tatsächlich wie geplant teilweise gesperrt werden, seien damit Einnahmeeinbußen verbunden.
Von denen sich die Industrie womöglich nicht mehr erholen werde, sagte Martin Robinson von der Vereinigung der Flugzeugbesitzer und Piloten AOPA der Zeitung "The Independent". Einzelne Firmen könnten der Zeitung zufolge bis zu 250.000 Pfund (285.000 Euro) verlieren. Kompensationszahlungen gebe es nicht.
Die britische Luftaussicht Civil Aviation Authority (CAA) wies die Vorwürfe zurück. Es sei "grob falsch", zu behaupten, es handle sich um eine Flugverbotszone, sagte ein Sprecher. Von den Beschränkungen, die von Mitte Juli bis Mitte August einen Monat lang gelten sollen, seien nur Leichtflugzeuge, Privatjets und Freizeitpiloten betroffen. Der kommerzielle Flugverkehr mit Passagiermaschinen und Cargo-Fliegern gehe wie gewohnt weiter.
Über der Londoner Innenstadt mit den Flughäfen Heathrow und City Airport werde es ein Flugverbot für nicht-kommerzielle Flüge geben. In den Gebieten außerhalb der unmittelbaren Innenstadt, zu denen etwa Gatwick und Stansted gehören, gebe es Einschränkungen. Beispielsweise müssten sich die Freizeitflieger anders als sonst an einen Flugplan halten und bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen. Nach Angaben des "Independent" sind rund 67 private Flugfelder, Flugschulen und Freizeitflug-Anbieter von der Regelung betroffen.

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