Imola - SEAT-Formationsflug sichert Pole Position

Eurosport - Sa 19.Sep. 16:25:00 2009

SEAT zeigte im WTCC-Qualifying in Imola eine perfekte Teamleistung und sicherte die ersten drei Startplätze. WM-Spitzenreiter Gabriele Tarquini umrundete den italienischen Kurs in 1:55,530 Minuten und war damit um 0,196 Sekunden schneller als Yvan Muller. Erster Verfolger war Rob Huff (Chevrolet).

FIA WTCC 2009 Imola Gabriele Tarquini - 0

"Das war eine großartige Teamleistung", sagte ein hoch erfreuter Tarquini. "Ich folgte vier Autos im Windschatten und das ist natürlich die beste Position." Alle fünf SEAT-Fahrer zeigten von der ersten Minute weg, wie man perfekt zusammen arbeitet. Die gelbe Armada ging immer gleichzeitig im Formationsflug auf die Bahn und die beiden Fahrer mit WM-Chancen, Tarquini und Muller, wurden am Ende des Zuges perfekt um den schnellen Kurs "gezogen".

Titelkonkurrent BMW tat sich in der Teamarbeit um einiges schwerer. Auch die Privatfahrer wurden in die Windschattenspielchen einbezogen. Augusto Farfus hängte sich in den letzten Minuten an das Heck von Andy Priaulx und erreichte so Startplatz sechs. Der Rückstand auf Tarquini betrug bereits 0,7 Sekunden. Es war auffallend, wie früh die 320si bei der Anfahrt zur Tamburello-Schikane in den Drehzahlbegrenzer kamen. Ein Umstand, denn die bayrische Marke der H-Schaltung zu verdanken hat, bei der bereits vor dem Saisonstart die Getriebeübersetzung bekannt gegeben werden muss.

Freude und Leid bei Chevrolet

Auch das Chevrolet-Trio fuhr teamorientiert und spendete sich gegenseitig Windschatten. Huff kam der SEAT-Spitze mit 0,5 Sekunden Rückstand am nächsten auf Platz vier. In den letzten Minuten des Trainings bestätigte der Brite diese Zeit ohne die Hilfe eines anderen Fahrzeugs. Lokalmatador Nicola Larini landete mit seinem Cruze auf den neunten Platz. Pech hatte Alain Menu: Der Schweizer schaffte den Sprung in die Top-Ten, doch auf dem Weg zurück an die Box ging der Motor kaputt und das Training war vorbei. Sollte das Team das Aggregat wechseln müssen, wird der Routinier das erste Rennen von Startplatz 20 aus in Angriff nehmen.

Müller in Teil eins ausgeschieden

Der erste Teil über 20 Minuten wurde zu Halbzeit abgebrochen, weil Gaststarter Andrea Larini seinen SEAT an einer schnellen Stelle ins Kiesbett versenkte. Der Italiener schlug zwar nirgends an, aber für eine sichere Bergung des Fahrzeugs wurde die rote Flagge geschwenkt. In den verbleibenden zehn Minuten lief es für Jörg Müller nicht nach Wunsch. Erst in den letzten Momenten wurde der Deutsche im Windschatten seines BMW-Teamkollegen Farfus gezogen. Es reichte aber knapp nicht für den Sprung in die Top-Ten und so wird der 40-Jährige das Rennen von Startplatz zwölf in Angriff nehmen, einen Platz vor dem Italiener Alessandro Zanardi. Ebenfalls früh ausgeschieden ist Lada-Rückkehrer James Thompson auf Platz 14.

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Gerald Dirnbeck / Eurosport

Kommentare 1 - 2 of 2

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  1. Eure beiden Typen, die die Rennen kommentieren , sind­ sowas von parteiisch, das man sich die nicht anhören­ kann. ich will die Rennen sehen un dnicht das geheule­ hören , wie schlecht die Seats und wie lieb die BMWs­ sind. Farfus ist ja nun auch kein braver Jnge, also­ hört auf auf den Seats umherzuhacken. von mir aus­ löscht auch wieder meinen Kommentar.

    Von tracymika, am So 20.Sep. 12:58
  2. Turbocheaters gtfo

    Von Sgfils, am So 20.Sep. 0:44
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