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Kaymer nach 79er Runde weit zurückgefallen

Sa 19 Jul, 21:10 Uhr


Southport (dpa) - Martin Kaymer hat bei seiner British-Open-Premiere bitteres Lehrgeld gezahlt und die Chance auf eine Top-Platzierung beim wichtigsten Golfturnier der Welt verspielt.

Der 23- Jährige aus Mettmann benötigte bei Windböen von bis zu 70 Kilometer pro Stunde 79 Schläge (9 über Par) und fiel nach der dritten Runde mit insgesamt 226 Schlägen auf den geteilten 73. Platz zurück. «Das ist natürlich ein bitteres Ergebnis. Aber ich habe mein Bestes gegeben. Mehr ging halt nicht», sagte Kaymer.

Als Führender geht Altmeister Greg Norman in die Finalrunde des mit rund 6,5 Millionen Euro dotierten Major-Turniers. Der 53 Jahre alte Australier, der die Open bereits zweimal gewonnen hat, spielte eine 72er Runde und liegt mit insgesamt 212 Schlägen vor Titelverteidiger Padraig Harrington (Irland) und dem Südkoreaner K.J. Choi (beide 214). Bei widrigen Verhältnissen gelang lediglich vier Profis eine Par-70-Runde, darunter dem viertplatzierten Engländer Simon Wakefield (215) und dem auf Rang fünf liegenden Amerikaner Ben Curtis (217). Unter Par blieb keiner der 83 Teilnehmer.

«Es war sehr schwer heute, fast noch schwerer als am ersten Tag. Es war einfach alles schwer, die Abschläge, das Putten, das Chippen», stellte Kaymer fest. Deutschlands Golf-Hoffnung erwischte einen rabenschwarzen Tag. Gleich am ersten Loch startete Kaymer mit einem Bogey (1 über Par), dem weitere neun folgten. Lediglich am 17. Loch gelang ihm ein Birdie (1 unter Par). «Du musst die Bälle einfach so flach halten, wie es nur geht bei solchen Bedingungen. Und das kurze Spiel ist sehr wichtig, das konnte ich heute nicht ganz zusammenhalten. Deshalb die 79», bilanzierte der enttäuschte Kaymer.

Dennoch hat Kaymer seine Premiere bei den British Open noch nicht abgehakt. «Ich gebe morgen einfach noch einmal mein Bestes und werde dann sehen, was dabei rauskommt», erklärte der diesjährige Turniersieger von Abu Dhabi und München nach seiner Rückkehr ins Clubhaus. Der zweite deutsche Starter, Alexander Cejka (München), hatte am Freitagabend um einen Schlag den Halbzeit-Cut verpasst.

 

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