Eurosport - Mo 16.Jul. 13:47:00 2007
Auch Bernhard Langer hat die Chance auf die Teilnahme bei den British Open verspielt. Damit findet das Major-Turnier ohne Beteiligung statt. Langer, der auf die Champions-Tour der Senioren wechseln wird, verpasste bei der John Deere Classic am in Silvis als 32. die erforderliche Top-Ten-Platzierung.
Es werde von Jahr zu Jahr schwieriger, sich mit den 20- bis 30- Jährigen auseinander zu setzen, räumte Langer in einem Interview im "Focus" ein. Dies sei aber auch ganz normal. "Wenn man sich andere Sportarten anschaut, da spielt kein 50-Jähriger gegen 20-Jährige", sagte der US-Master-Gewinner von 1985 und 1993.
Eine starke 67er-Runde zum Abschluss des mit 4,1 Millionen US-Dollar dotierten Turniers der US-PGA-Tour reichte dem ehemaligen Ryder-Cup-Kapitän aus Anhausen auch nicht mehr. Zu schwer wogen die 72 Schläge auf dem Par-71-Kurs zum Auftakt, insgesamt kam Langer auf 276 Schläge. Nur ein kleiner Trost dürfte die Prämie in Höhe von 21 274 US-Dollar gewesen sein.
Landsmann Alexander Cejka hatte das Aus schon vorzeitig ereilt. Wegen einer Halswirbelblockade musste er in aussichtsreicher Position in der zweiten Runde aufgeben. Der Wahl-Münchner mit Wohnsitz in den USA kann die 136. British Open im schottischen Carnoustie damit ebenfalls nur als Zuschauer verfolgen. Weitere deutsche Golfer hatten erst gar nicht die Möglichkeit, sich für das prestigeträchtige Turnier aus der Insel zu qualifizieren.
Im vergangenen Jahr war Langer bei den British Open am Cut gescheitert. Seine Hoffnungen auf eine Teilnahme vor dem Wechsel auf die Senioren-Tour nährte er in Silvis zwar mit konstant guten weiteren Runden. Dem am 27. August 50 Jahre alt werdenden Langer fehlten am Ende aber fünf Schläge (276/72+68+69+67) für das ersehnte Ticket.
Dies sicherte sich unter anderen Jonathan Byrd. Der Amerikaner gewann das Turnier mit einem Schlag weniger (266/67+68+65+66) als der Südafrikaner Tim Clark (267/68+65+66+68). Den dritten Rang teilten sich Troy Matteson aus den USA (269/69+67+67+66) und Nathan Green aus Australien (269/67+63+68+71). Sieger Byrd kassierten für seinen dritten Turniererfolg auf der US-Tour nach 2002 und 2004 738 000 Dollar.
dpa / Eurosport