WTA Charleston - Williams entzaubert Scharapowa

Eurosport - Sa 19.Apr. 10:07:00 2008

Serena Williams hat sich in Charleston im mit Hochspannung erwarteten Viertelfinal-Duell der beiden Superstars mit 7:5, 4:6, 6:1 gegen Maria Scharapowa durchgesetzt. Für die US-Amerikanerin war es der fünfte Erfolg im siebten Aufeinandertreffen mit der Russin.

TENNIS 2008 WTA Miami Serena Williams - 0

Der erste Durchgang geriet zum Break-Festival, nachdem Williams zwei Mal und Scharapowa drei Mal ihr Service abgeben mussten. Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Satz - diesmal allerdings mit dem besseren Ausgang für die an Position zwei gesetzte Russin, der zwei Breaks gelangen.

Der entscheidende dritte Durchgang war dann eine klare Angelegenheit für Williams. Die an fünf gesetzte 26-Jährige servierte überragend, gewann 26 von 35 Ballwechseln und nahm ihrer Kontrahentin zwei Mal das Aufschlagspiel ab. Nach einer Spielzeit von zwei Stunden und 30 Minuten entschied Williams das Duell schließlich zu ihren Gunsten.

Russisches Duell

"Angesichts der Tatsache, dass Serena auf Sand schon so viel gewonnen hat, konnte man sie wohl bereits vor dem Match als Favoritin bezeichnen", erklärte Scharapowa. Die jüngere der Williams-Schwestern wirkte über den Verlust des zweiten Satzes enttäuscht: "Wenn ich nur einen der vielen wichtigen Punkte im zweiten Satz für mich entschieden hätte, wäre das Match bereits nach zwei Sätzen beendet gewesen", sagte die selbstbewusste 26-Jährige.

Damit trifft die US-Amerikanerin im Halbfinale auf Alize Cornet. Die Französin besiegte die an Nummer zehn gesetzte Ungarin Agnes Szavay mit 7:5, 6:4.

Eine bittere Niederlage musste auch die an Nummer eins gesetzte Jelena Jankovic gegen Vera Zvonareva einstecken: Die Weltranglisten-Fünfte verlor überraschend mit 2:6, 6:3 und 2:6 gegen die Russin. Im Halbfinale kommt es damit zu einem rein russischen Duell zwischen Zvonareva und Elena Dementieva. Die an Nummer vier gesetzte Mokauerin machte im Spiel gegen die Schweizerin Patty Schnyder mit 6:4, 6:4 kurzen Prozess.

Tobias Laure / Eurosport