Tokio (dpa) - Olympiasiegerin Mizuki Noguchi hat mit dem Sieg beim Tokio-Marathon einen wichtigen Schritt zur Nominierung für die Olympischen Spiele in Peking vollzogen.
In der Streckenrekordzeit von 2:21:37 Stunden (bisher 2:22:12) behauptete sich die Japanerin vor Salina Kosgei (Kenia/2:23:31) und der Italienerin Bruna Genovese (2:27:35). Erst nach weiteren Marathonrennen im Januar in Osaka und März in Nagoya werden die japanischen Olympia-Teilnehmerinnen für Peking über 42,195 km nominiert.
Die Olympiasiegerin hatte sich etwa 6,5 Kilometer vor dem Ziel von der Kenia-Läuferin gelöst und steigerte die alte Streckenrekordzeit ihrer Landsfrau Eri Yamaguchi aus dem Jahr 1999 um 35 Sekunden. Mit diesem Erfolg ist Mizuki Noguchi die zweite Läuferin, die die drei größten japanischen Frauen-Marathons in Tokio, Osaka und Nagoya gewinnen konnte. Vor ihr hatte das die Deutsche Katrin Dörre-Heinig geschafft.


