Eurosport - So 18.Okt. 21:08:00 2009
Der dreifache America's-Cup-Sieger Russell Coutts will die bedeutendste Segelveranstaltung der Welt reformieren. Sollte das BMW-Oracle-Racing-Team Titelverteidiger Alinghi beim anstehenden Match schlagen, werde dessen Eigner Larry Ellison den Cup einem unabhängigen Management anvertrauen.
Coutts, Skipper und CEO des US-Teams, machte Alinghi für den inzwischen mehrjährigen Rechtsstreit um den America's Cup verantwortlich. "Derzeit versucht eine Partei, allen anderen die Regeln zu diktieren", kritisierte Coutts die Schweizer. Scharfe Kritik übte der Neuseeländer auch an der Entscheidung Alinghis, erstmals in der 158-jährigen Geschichte der Veranstaltung einen Motor an Bord zu haben. Dieser soll anstelle der Muskelkraft der Segler die Winschen antreiben, mit denen die großen Segel eingestellt werden. "Das ist ganz schlecht für diesen Sport", sagte Coutts.
Das America's-Cup-Match zwischen dem US-Team BMW Oracle Racing und dem Schweizer Titelverteidiger Alinghi soll im Februar in dem arabischen Emirat Ras al-Khaimah am Persischen Golf ausgetragen werden. Der andauernde Rechtsstreit zwischen den Kontrahenten könnte dies jedoch verhindern.
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