Eurosport - Sa 18.Jul. 20:41:00 2009
Mark Cavendish hat im Zielsprint der 10. Etappe seinen dritten Sieg der diesjährigen Tour gefeiert. Der Brite setzte sich nach 194,5 Kilometern in Issoudun gegen seinen schärfsten Rivalen Thor Hushovd aus Norwegen durch. In der Gesamtwertung führt nach wie vor der Italiener Rinaldo Nocentini.
Erst 1400 Meter vor dem Ziel in Issoudun hat das Feld Thierry Hupond, den letzten von vier Ausreißern, gestellt. Was folgte war erneut ein Demonstration des Teams Columbia in Person von Cavendish und dessen Anfahrer Mark Renshaw, um nur zwei zu nennen.
Cavendish: "Ein hartes Finish"
Der britische Supersprinter holte 194,5 Kilometern nach dem Start in Limoges souverän seinen dritten Tageserfolg. "Das war ein hartes Finish. Meine Team-Kollegen haben den Spurt super vorbereitet", meinte Cavendish. "Hätte ich ihn verloren, wäre es allein meine Schuld gewesen. Wenn aber die Jungs hundert Prozent geben und ich den Job vollenden kann, ist es ein großartiges Gefühl."
Hushovd (Cervélo) konnte dem Antritt von Cavendish zwar weitgehend folgen, hatte aber zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit an dem Seriensieger vorbeizuziehen. "500 Meter vor dem Ziel habe ich ein bisschen zu hart gebremst und dadurch vier, fünf Meter auf Cavendish verloren", begründete der Norweger seine Niederlage im Sprint. An seinem Hinterrad holte sich Tyler Farrar (Garmin) auf der leicht ansteigenden Zielgeraden den dritten Platz und war dabei ebenso chancenlos auf eine bessere Platzierung.
Dahinter kämpfte Leonardo Duque (Cofidis) einen verzweifelten Kampf und konnte eine entstandene Lücke zu den drei Topsprintern wieder zu fahren. Am Ende sprang ein guter vierter Platz für den Kolumbianer heraus. Gerald Ciolek konnte heute nicht an die guten Zielankünfte vor den Pyrenäen anknüpfen. Im Ziel reichte es für den Milram-Kapitän nur zu Rang elf.
Alles beim Alten in den Wertungen
Die Wertungstrikots blieben auf den Schultern der heutigen Träger, die alle mit dem Hauptfeld ins Ziel kamen. Nocentini (AG2R) verteidigte die Gesamtführung und das Gelbe Trikot ebenso wie Egoi Martinez (Euskaltel) das Gepunktete Trikot des besten Bergfahrers. Im Kampf um das Grüne Trikot konnte der Tagessieger wieder Punkte gut machen, liegt aber noch sechs Zähler hinter Hushovd. Columbia-Profi Tony Martin fährt weiterhin im Weißen Trikot des besten Jungprofis und schob sich in der Gesamtwertung auf den sechsten Platz nach vorne. Eine Lücke im Hauptfeld nach 52 Fahrern kostete Bradley Wiggins (Garmin) 15 Sekunden.
Von Bahnschranke aufgehalten
Nach drei Kilometern setzte Hupond die erste Attacke. Der Franzose wurde sogleich von seinem Landsmann Benoît Vaugrenard (Française des Jeux) und dem Katusha-Profi Mikhail Ignatiev aus Russland begleitet. Mit Samuel Dumoulin setzte ein weiterer Franzose an deren Nationalfeiertag dem Trio nach und schloss auf, als die Spitzenreiter von einer Bahnschranke aufgehalten wurden.
Der Rest der Etappe gestaltete sich recht einseitig. Im Feld ging man ohne die Hilfe des Funks kein Risiko ein und ließ den Abstand nie über 3:50 Minuten anwachsen. Fast alle Teams, die nicht an der Spitze vertreten waren beteiligten sich an der Führungsarbeit und hielten in der zweiten Hälfte der Etappe den Abstand konstant bei eineinhalb bis zwei Minuten.
Boonen enttäuscht erneut
Erst 30 Kilometer vor dem Ziel kam wieder Bewegung in die Etappe, die sich zu einem Steigerungsrennen entwickelte. Ignatiev begann sich bei den Ausreißern an der Führungsarbeit zu beteiligen und sorgte dafür, dass der bis auf eine Minute gesunkene Abstand noch eine ganze Weile halten sollte. Allerdings hat sich der Russe, der die Franzosen arbeiten ließ, mit seiner Fahrweise heute keine Freunde gemacht.
Die Teams der Sprinter waren sich einig und kamen Sekunde um Sekunde näher. Allerdings gingen Quick Step und Rabobank leer aus. Deren Sprinter Tom Boonen (94.) und Oscar Freire (15.) konnten die Arbeit ihrer Mannschaften im Sprint nicht zurückzahlen.TV-Tipp:
Der Kampf ums Gelbe Trikot täglich LIVE: Verfolgen Sie die Tour de France hautnah mit allen 21 Etappen von Monaco nach Paris, über die Pyrenäen und Alpen, durch Regen und Hitze in unseren ausführlichen TV-Übertragungen, mit dem Eurosport Player oder im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de.
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Kommentare 1 - 19 of 19
Cavendish ist echt der Hammer, da kommen Hushovd, Farrer, Boonen und Co. gar nicht mehr mit!
e p o !
Der Sender heißt EuroSPORT - schon bemerkt?
BITTE kann mir einer sagen wie man den Account löscht?
Ich würde mich sehr über Hilfe freuen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
das heißt ja auch euroSPORT !
an anwesenheitel,
mir geht es nicht um das sportforum hier, sondern darum, dass man nur zum thema sport auf diesem sender seine meinung ablassen darf.......schon bemerkt ???
dass es spannender wird hoffe ich sicher auch, aber noch viel mehr hoffe ich, dass die zeitnah rauskriegen was lance einnimmt.
Ich freu mich einfach für Cavendish und Columbia supersympatische Truppe!!!
2 Säue die wieder einmal durchs Dorf getrieben werden:
1. der Funk: zum einen denke ich, daß die UCI irgendwie schon recht hat den Funk zu verbieten, weil Rennfahrer sind, man soll es nicht glauben, zum Denken fähige Menschen. Zu meiner Zeit als Rennfahrer in den 80/90er Jahren ging es auch ohne. Jetzt kommt das große "Aber". Die UCI ist der größte Fortschrittbremser. Dieser Verband blockiert technische Entwicklungen im Fahrradbau vehement. Allein das vorgeschriebene Mindestgewicht der Fahrräder von 6,8 kg ist ein technischer Witz. Die UCI erinnert mich an den französischen Fahrradverband am Ende der 1800er Jahre als der Luftreifen erfunden wurde und prompt in Rennen verboten wurde wegen "Explosionsgefahr", das ist kein Witz, das habe ich aus einem Technikbuch!
Laßt den Fahrern den Funk und den Fortschritt, wir schreiben das Jahr 2009 und nicht 1975, als alles angeblich viel besser war!
2. leidiges Thema Doping: laßt das Thema einfach. Die Tour ist so sauber/unsauber wie Leichtathletik, Eisschnellaufen, Dressurreiten, etc. Die Jungs, egal ob bei der Tour oder auf der Tartanbahn beim 100 m Lauf sind die Gladiatoren der Neuzeit, und wie diese im alten Rom haben die Ihre Hilfen dem Druck zu bestehen.
@lukas.hieber: ich denke auch, daß Cavendisch der derzeit beste Sprinter ist. Wie der anzieht das ist einfach ein Gedicht.
warum darf man bei euch eigentlich nur zu sportbeiträgen seinen kommentar abgeben ???
tour de dope....suuuuper.....
im sudan werden frauen ausgepeitscht, weil sie hosen tragen......und hier wird über chemielaboranten diskutiert....echt klasse.....
Aber man darf auch nicht mark renshaw vergessen der anfahrer den ich dnek ohne ihn würde CAV lange nicht so gut sein,aber ich muss auch sagen,wenn es flach ist ist er der beste sprinter der Welt
@cooljarloo11
Die sind ALLE gedopt.
Alle nimmen sich mittel um den nächste tag wieder die leistung machen zu konnen. Nur die einen halt mahl mit mitteln die Heute schon verboten sind und die anderen mit mitteln die sich ab ubermorgen verboten sind.
@Jonathan Schwarz / Eurosport
Hattrick? Wo ist den Ball beim Radfahren?
.
Und dan noch. Ein Hattrick ist drei hinten ein ander ohne ein dazwischen von ein ander.
Jonathan BITTE geh zuruck zu die schule und mach ein RICHTIGE ausbildung.
er ist einfach gut
War dochschon immer so mit dem zug und de besten sprinter : von zabel über chippollini über petachi über boonen und jetzt halt cavendish - mcewen wohl der einzige mit 3 grünen trikots ohne unbedingt so einen zug zu haben
ER IST GEDOPT!!!!
Andy Schleck ''überforderter Mitfahrer''??? Also man hat ganz klar seine Stärke am Berg gesehen in der ersten Tourwoche. Wer sowas behauptet wird sich noch sehr wundern in den Alpen...
Wie erwartet, ist die Zielankunft einigermassen flach, kommt an Cav keiner vorbei. Der Zug auf den letzten 100 m ist schon enorm, erinnert mich an den jungen Olaf Ludwig. Das war auch so ein Tier auf den letzten Metern. Und die Diskussion um den Funk ist damit auch durch, die Fahren so oft an den Mannschaftswagen, da ist jeder auf dem laufenden. Die Fluchtgruppe wurde quasi in Massarbeit gestellt. Schade, dass die Dopingdiskussion nun losgeht. Aber das hätte die ASO seit der Einladung für Astana eigentlich wissen müssen. Aber Pack schlägt sich, Pack verträgt sich halt.
Was will man da noch sagen!? Cav ist der aktuell beste Sprinter der Welt !
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