Tour de France - Die Stimmen zur 13. Etappe

Eurosport - Fr 18.Jul. 19:20:00 2008

eurosport.yahoo.de hat alle aktuellen Stimmen zur 13. Etappe der Tour de France 2008 gesammelt.

CYCLING Cadel Evans Lotto silence - 0

Mark Cavendish (Columbia): "Ich konnte mich 150 Meter vor dem Zielstrich nicht wirklich absetzen, wie ich es eigentlich wollte. Dennoch konnte ich beschleunigen, ein wenig Vorsprung herausfahren und diesen ins Ziel bringen. Ich bin auch in bester Begleitung, und meine Erfolge sind auch auf die tolle Arbeit meines Teams zurückzuführen: Sie führen mich auf dem letzten Kilometer immer tadellos heran. Ich habe das Hinterrad von Marcus Burghardt genommen, der mich an den Zug von Liquigas geführt hat, und anschließend habe ich das zu meinem Vorteil genutzt, um die Etappe zu gewinnen. Ich habe bereits vier Etappen gewonnen, bin aber immer noch nicht auf Tuchfühlung mit dem Grünen Trikot. Um dahin zu kommen, sind Klasse und Regelmäßigkeit gefragt, und dazu fehlt mir noch die Erfahrung. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich bis Paris dabei bleiben werde. Ich sehe alles Tag für Tag."

Cadel Evans (Silence): "Meine Verletzungen setzen mir nicht mehr so zu, es dauert zwar noch etwas, aber es wird besser. Hier und da habe ich noch Schmerzen, aber irgendwann werde ich auch wieder auf meiner linken Seite schlafen können. Die Tour kann an jedem Tag von jetzt an bis nach Paris entschieden werden, das gilt besonders in den Alpen und beim abschließenden Zeitfahren. Normalerweise bin ich ein Fahrertyp, der sich über drei Tourwochen hinweg steigern kann, das trifft aber auch auf die anderen zu. Sastre und Menchov verfolgen das gleiche Ziel wie ich, und noch ist nicht klar, wer von beiden der stärkere ist."

Oscar Freire (Rabobank): "Romain Feillu und Heinrich Haussler haben mich auf den allerletzten Metern überholt. Das bedeutet, dass ich viele Punkte verloren habe. Ein idealer Tag sieht anders aus. Ich muss viel mehr auf Cavendish achten. Falls es in Dignes-les-Bains zu einem Sprint kommt, kann er das Grüne Trikot übernehmen. Paris käme ihm auch sehr gelegen. Momentan habe ich das Grüne Trikot nicht sicher. Ich muss weiterhin fleißig Punkte sammeln. Wenn ich an einem Tag verliere, kann ich am Ende ganz leer ausgehen. Ich bin nicht sonderlich zufrieden mit mir, da mein Sprint mir heute missraten ist. Im letzten Jahr war ich besser als jetzt. Zu Beginn der Saison lief es auch besser für mich."

Eurosport

Kommentare 1 - 1 of 1

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  1. Ist eigentlich eine Doping-Kontrolle von Mark Cavendish bekannt? Dass er bei den Sprints fast immer praktisch von vorne weg fährt und seine Konkurrenten sich in seinem Windschatten abmühen, es aber trotzdem nicht schaffen an ihm vorbei zu ziehen, kommt mir schon sehr suspekt vor!!
    Meiner Meinung nach ist eine Parallele einer gewissen "Leichtfüßigkeit" zu Ricco in den Bergen zu erkennen, als er alle einfach stehen ließ und den Berg hinauf "flog".

    Von martinmichalk@ymail.com, am Sa 19.Jul. 12:40
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