Eurosport - Mi 18.Jun. 16:53:00 2008
BMW schwebt weiter auf Wolke sieben. Nach dem ersten F1-Triumph in Kanada setzten sich die Münchner auch in der Tourenwagen-WM durch. Alex Zanardi überzeugte letztes Wochenende in Brünn. Immer an der Strecke: Motorsport-Chef Dr. Mario Theissen - der Vater des aktuellen Erfolges.
"Der Erfolg in Kanada war sensationell", erklärte der erfahrene Ingenieur, der zum ersten Mal mitbekommen hat, wie süß Erfolg schmecken kann. Vor allem, wenn man wie BMW Sauber in Montreal einen Doppelsieg feiert.
Nun müssen die "Weiß-Blauen" beweisen, dass die starke Vorstellung keine Eintagsfliege war. Mit dem GP von Frankreich steht in dieser Woche bereits das nächste Rennen auf dem Programm.
Mit Arbeit an die Spitze
"Natürlich ist es eine Herausforderung, wenn man als Titelkandidat gehandelt wird", äußerte sich Theissen. Er warnte aber, gleich in Euphorie zu verfallen. "Wir müssen unser Entwicklungstempo beibehalten und weiter konzentriert am F1.09 arbeiten."
Momentan führt BMW-Pilot Robert Kubica die Weltmeisterschaft an, und das ist kein Zufall. "Man steht nicht einfach so an der Spitze, dahinter steckt unheimlich viel Arbeit", so der Motorsport-Direktor. Aber auch Talent, denn Kubica zählt zu den aufstrebenden Newcomern.
"Robert wird ein Champion"
In den letzten Monaten bestimmten zwar Lewis Hamilton und Nico Rosberg die Schlagzeilen der großen Gazetten, doch man darf Kubica nicht vergessen. Bereits als 15-Jähriger fuhr er dem Briten und dem Deutschen im Kartsport ein ums andere Mal davon. Doppel-Weltmeister Fernando Alonso sagte schon 2006: "Robert gehört die Zukunft. Er wird ein Champion."
Von so viel Ehre gerührt, meinte Kubica mit einem zwinkernden Auge, dass er den Spanier "nicht enttäuschen" möchte. Obwohl der Weg zum WM-Titel noch weit ist, erhält der Krakauer zusätzliche Unterstützung von F1-Experte Strietzel Stuck. "Auf alle Fälle hat der Pole das Zeug zum Weltmeister", so Stuck gegenüber eurosport.yahoo.de. "Wenn die anderen patzen, ist BMW Sauber sofort da. Das haben sie in Kanada eindrucksvoll bewiesen."
Kommentare 1 - 3 of 3
schön gesagt bernhardfinger,
aber was willstn bitte mit Deutschen die nichts bringen , wir brauchen männer wie Kubica, wir brauchen gute Resultate und siege, und nicht die Nationalität des Fahrers, " hauptsache Deutsch " und was hastn mit denne , lauter Flasche leer, das hat doch Schummi II auch bewiesen, der einzige Deutsche ist und bleibt M. Schumacher, und solche wie er kommen alle 200 Jahre auf die Welt,,und jetzt mit Heidi also Bitte,,, denk an Motorsport und nicht an die Nationalität
...schön dass bmw erfolgreich ist, ich hoffe und wünsche aber auch, das sie immer einen deutschen fahrer im team haben, es gibt mittlerweile genug jungs die das zeug dazu haben....und über ihre eigene nachwuchsformel können sie ja schon früh die weichen stellen....bzw jemand heranführen wie das ron dennis mit hamilton getan hat...schön wenn auch heidfeld noch die unterstützung bekommt ,das er einen gp gewinnen kann..immerhin hat er durch seine arbeit zu dem augenblicklich erfolg ebenfalls beigetragen.... alles gute und gute fahrt!
Nun ja wenn Kubica erst mal Champion ist dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Sie auch einen GP in Polen austragen.
Wäre doch toll.
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