Welsh Open - O'Sullivan zwingt Davis in die Knie

Eurosport - Do 19.Feb. 00:45:00 2009

Im am prominentesten besetzten Match am dritten Tag der Welsh Open in Newport erreichte Ronnie O'Sullivan durch ein 5:2 über Steve Davis das Achtelfinale. Der Masters-Champion, der noch immer mit dem Queue spielt, mit dem er in Wembley gewonnen hat, spielte solide, zeigte aber trotzdem Fehler.

SNOOKER Ronnie O'Sullivan - 0

Mit 2:0 war Ronnie O'Sullivan in Führung gegangen. Dann jedoch begann die beste Phase von Steve Davis im Match. Mit 132 Punkten räumte er den Tisch komplett zum 1:2 ab und schaffte dann dank einer 62 sogar den Ausgleich. Nach der Pause aber zog O'Sullivan dank Breaks von 63 und 118 Punkten uneinholbar auf 4:2 davon. In Frame sieben bekam Davis zwar wieder mehr Spielanteile, die Niederlage konnte er aber nicht mehr abwenden.

Gilbert nutzt Chancen nicht

Als erster Spieler in Newport hat Mark Selby das Viertelfinale erreicht. Das 5:1 des Titelverteidigers über Dave Gilbert war jedoch sehr schmeichelhaft. Für das Highlight hatte Selby in Frame eins gesorgt, den er dank eines Breaks von 90 Punkten in gut neun Minuten gewann. Im nächsten ging er auch mit 53:0 in Führung, doch mit einer 58er-Clearance bis pink erzwang Gilbert den Ausgleich.

Die nächsten Frames waren allesamt knapp, aber Gilbert machte zuwenig aus seinen Chancen und ließ in entscheidenden Situationen das letzte Maß an Präzision vermissen. So zog Selby auf 4:1 davon und machte im über 40 Minuten dauernden sechsten Frame den Sieg klar, der verdient war, aber zu hoch ausfiel.

"Welsh Dragon" gescheitert

Erfolgreich startete John Higgins in die Welsh Open. Mit 5:2 gegen Dominic Dale nahm er seine erste Hürde sicher. Die ersten vier Frames hatten sie sich noch geteilt, aber nach der Pause zog Higgins mit Breaks von 43, 101 und 60 Punkten davon. Als letzter Waliser scheiterte dann auch Matthew Stevens in Newport. Der "Welsh Dragon" unterlag Ding Junhui mit 3:5.

Für ein neues höchstes Break bei den Welsh Open sorgte Marco Fu. Bei seinem 5:4 über Fergal O'Brien gelang ihm eine Serie von 142 Punkten; mit einer 101 schaffte er in diesem Match sogar ein zweites Hunderterbreak. Erst nach einem Mammutmatch hatte auch Mark King seine Auftakthürde genommen. Der ehemalige German-Open-Champion biss sich im Duell gegen Dave Harold mit 5:3 durch; die Führung war in dieser Begegnung eigentlich ständig gewechselt.

Harte Arbeit erwartete auch Neil Robertson in seinem Match gegen Jamie Burnett. Der Australier ließ sich über weite Strecken den Rhythmus von Burnett aufzwingen. Als Robertson mit 2:3 hinten lag drohte sogar eine Niederlage, doch unter anderem mit einem Break von 70 Punkten eroberte er sich doch wieder die Führung. Im achten Frame kam Robertson dann endlich in Fahrt und machte mit einer 124 alles klar.

Rolf Kalb / Eurosport

Kommentare 1 - 3 of 3

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  1. Menno, was habe ich für diesen Joe Swail gelitten. Der­ blöde Jung aussie Robertson spielt ja nur auf­ Lochspiel. Feine Taktik von Swail wird am Ende doch­ belohnt.

    Von strika 65, am So 22.Feb. 18:23
  2. Das Match zwischen Robertson und Burnett war­ tatsächlich vom Rhythmus von Burnett bestimmt. War­ ziemlich anstrengend, da zuzusehen. Aber Neil hat­ gewonnen, dann bin ich beruhigt. Ich war sehr­ beeindruckt von Steve Davis Leistung, der nicht nur ein­ hohes Centurie spielte, sondern gleichzeitig auch das­ schönste und flüssigste Break der Partie. Freuen tu ich­ mich für Ding, auch wenn jetzt mit Stephen Maguire eine­ harte Nuss auf ihn wartet.
    Was mir auffällt ist, dass­ viele eher "unbekanntere" Gesichter hier in­ den Endrunden vertreten waren (Martin Gould, Dave­ Gilbert) und ihre Sache sehr gut gemacht haben. Bei­ Dave Gilbert waren es am Ende dann leider wohl die­ Nerven. Aber ich hoffe, wir sehen in Zukunft mehr von­ ihm!
    Ich drücke jetzt dem Graeme die Daumen! Endlich­ mal keine Erstrundenniederlage!

    Von , am Fr 20.Feb. 0:27
  3. gute info weiter so

    Von Dirk R, am Do 19.Feb. 17:40
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