Eurosport - Fr 15.Feb. 16:29:00 2008
Heutzutage wird im Motorsport mehr und mehr auf Umweltverträglichkeit gesetzt.
FIA WTCC und die Umwelt
Heutzutage wird im Motorsport mehr und mehr auf Umweltverträglichkeit gesetzt. Inmitten der verschiedenen Klassen der internationalen Motrosport-Gemeinde ist die Tourenwagen-WM die wohl Umweltfreundlichste überhaupt.
Nicht nur die Super 2000 Rennwagen in der WTCC ähneln modernen Serienautos, auch in den technischen und sportlichen Regularien wurden strenge Umweltauflagen hinsichtlich der Aspekte Luftverschmutzung und Lärmbelästigung berücksichtigt.
Schlüsselpunkte des FIA WTCC Umweltschutzes:
1 - Katalysator: Alle Autos müssen mit einem geregelten Katalysator ausgestattet sein, der alle Abgase jederzeit filtert.
2 - Bleifreies Benzin: Alle Autos dürfen nur bleifreies Benzin verwenden, dass von einem vom Veranstalter festgelegten Zulieferer bereitgestellt wird.
3 - Lärmschutz: Der Lärmpegel darf 110db bei 6000 U/min. nicht überschritten werden.
4 - Technischer Check: Während aller Veranstaltungen nehmen FIA-Offizielle ständige genaue Überprüfungen aller Autos hinsichtlich der Einhaltung der geforderten Regularien vor.
5 - Alternativ-Treibstoff/Diesel: Gemäß spezieller technischer Regularien ist es erlaubt, Autos auch mit umweltverträglichen Turbo-Diesel-Motoren in der Meisterschaft einzusetzen.
6 - Alternativ-Treibstoff/Bio-Ethanol: In naher Zukunft dürfen Super 2000-Rennwagen auch mit Bio-Ethanol betrieben werden. Diese Autos sind bereits in nationalen Tourenwagen-Meisterschaften zu finden. Volvo prüft derzeit die Möglichkeit der Teilnahme an der Tourenwagen-WM mit Bio-Ethanol betriebenen S60-Autos.
7 - Wettbewerbs-Regularien: Die FIA WTCC setzt auf begrenzte Test- und Rennzeiten - drei 30-minütige Trainings- und Qualifikations-Veranstaltungen und zwei 50 Kilometer-Rennen über zwei Tage hinweg - um Kosten zu reduzieren und negative Umweltauswirkungen zu verhindern.
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