Charlotte/North Carolina (dpa) - Einen Tag nach seinem Sturz von der Ladefläche eines Pickups ist US-Footballprofi Chris Henry seinen schweren Verletzungen erlegen.
Nach Angaben der Polizei von Charlotte-Mecklenburg (US-Bundesstaat North Carolina) starb der 26- Jährige am 17. Dezember in einer Klinik. Henry spielte als Receiver bei den Cincinnati Bengals.
US-Medien berichteten von dramatischen Situationen, die sich bei dem Unfall abgespielt haben sollen. Demnach hatte Henry sich heftig mit seiner Verlobten gestritten. Als diese mit einem Pickup-Truck davonfahren wollte, soll er auf die Ladefläche gesprungen sein. Die Frau gab offenbar Gas - Henry stürzte von dem Kleinlaster herunter auf die Straße. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Derzeit ermittelt die Polizei die näheren Umstände des tragischen Unfalls. Die beiden sollen drei Kinder haben.
Die «New York Times» berichtete, Henry habe wegen einer Verletzung eine Spielpause eingelegt und sei zu Hochzeitsvorbereitungen bei den Eltern seiner Verlobten zu Besuch gewesen. In den vergangenen Jahren hatte er nicht nur wegen seines sportlichen Talents, sondern auch wegen zahlreicher Begegnungen mit der Polizei Schlagzeilen gemacht. So war er mehrfach wegen Drogenbesitzes und Beleidigungen festgenommen worden, hieß es in dem Zeitungsbericht.
«Er hat in seinem Leben viele schwierige Phasen überstanden und schien gerade erst einen Wendepunkt erreicht zu haben», zitierte die Zeitung Mike Brown, den Besitzer der Bengals. «Alles schien auf einmal rosig für ihn, und es sah aus, als ob er die Zukunft bekommen würde, die er sich gewünscht hatte. Wir mochten ihn sehr. Wir kannten ihn anders, als er in der Öffentlichkeit gesehen wurde.»



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