Durban (dpa) - Während die Konkurrenz am zweiten Tag beim Auftakt-Meeting in Kurzbahn-Weltcup im südafrikanischen Durban Weltrekorde jagte, gab es für das vierköpfige Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zwei zweite und drei dritte Plätze.
Der Hamburger Steffen Deibler verpasste dabei mit Rang drei über 50 Meter Freistil mit 21,40 Sekunden seinen eigenen DSV-Rekord nur um 1/10 Sekunde. Zuvor hatte er über 200 Meter Freistil mit 1:43,71 Minuten Platz zwei belegt. Wie auch Kerstin Vogel mit 30,57 Sekunden über 50 Meter Brust, die ihre Essener Teamkollegin Caroline Ruhnau (31,01) auf Rang drei verwies, die zudem Dritte über 200 Meter Brust (2:23,11) wurde.
In glänzender Form präsentierte sich im Kings Park Aquatic Center Therese Alshammar. Die 32 Jahre alte Schwedin verbesserte bereits im Vorlauf den Weltrekord über 100 Meter um 3/100 auf 58,51 Sekunden, verzichtete aber zugunsten der 50 Meter Schmetterling auf einen Start im Finale. Stattdessen «schmetterte» sie über diese Distanz in 24,75 Sekunden zu einer weiteren Weltbestzeit und übernahm zugleich die Führung im Weltcup. Zudem konnte sie sich über insgesamt 20 000 US- Dollar an Weltrekordprämien freuen.
Über 50 Meter Brust verbesserte Jessica Hardy aus den USA in 29,45 Sekunden ihre eigene Weltbestmarke um 13/100 Sekunden. Weltrekord Nummer vier ging über 50 Meter Rücken auf das Konto von Peter Marshall (USA), der mit 22,77 Sekunden um 12/100 Sekunden unter der bisherigen Marke seines Landsmanns Randall Bal blieb. Nach der ersten von fünf Weltcup-Stationen ist der Südafrikaner Roland Schoeman der Führende in der Männer-Gesamtwertung. Nächste Station ist am 6./7. November die russische Hauptstadt Moskau.


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