Saison 2009 - Skandal Formel: Sex, Betrug & Spionage

Eurosport - Do 17.Sep. 15:56:00 2009

Die Affäre um Renault ist der jüngste Höhepunkte in einer Reihe von Skandalen in der Formel 1. "Irgendwas passiert immer. Es wird nie friedlich sein", sagte Bernie Ecclestone. In den vergangenen zwei Jahren wurde die Königsklasse immer mehr zum Schauplatz von Grabenkämpfen und Kriminalstücken.

2009 FIA Paris Mosley - 0

SPIONAGE-SKANDAL: Weil Mitglieder des McLaren-Mercedes-Team 2007 mit umfangreichem Datenmaterial des Erzrivalen Ferrari erwischt werden, verurteilt der Internationale Automobilverband FIA das Team zur Rekordstrafe von 100 Millionen Dollar. Zudem wird der Rennstall nachträglich aus der Konstrukteurswertung gestrichen. Auch Renault gelangt in den Besitz der Ferrari-Unterlagen, kommt aber straffrei davon.

SEX-SKANDAL: Ein britisches Boulevardblatt berichtet Ende März 2008 über eine Sexparty von Automobil-Weltverbandschef Max Mosley mit fünf Prostituierten. Dennoch kann sich der Brite im Amt halten und gewinnt einen Prozess gegen die Zeitung. Mosley versichert, jemand aus der Formel 1 stecke hinter den Enthüllungen.

LÜGEN-AFFÄRE: McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton wird nach dem Saisonauftakt 2009 der Falschaussage vor den Sport-Kommissaren überführt. Dem Briten wird sein dritter Platz in Melbourne aberkannt. Sein Team kassiert eine Sperre von drei Rennen, die für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt wird.

MACHTKAMPF: Der Dachverband FIA und die Top-Rennställe ringen 2009 monatelang um die Zukunft der Formel 1. Die Rennserie steht kurz vor der Spaltung, ehe ein Kompromiss und ein neuer Grundlagenvertrag den Hauskrach beendet.

HITLER-LOB: Per Zeitungsinterview löst Formel-1-Chef Bernie Ecclestone vor dem Deutschland-Grand-Prix 2009 mit Lob für die Politik von NS-Diktator Adolf Hitler Empörung aus. Ecclestone entschuldigt sich kurz darauf und behauptet, er sei falsch verstanden worden.

CRASHGATE: Der Brasilianer Nelson Piquet Jr. gibt nach seiner Entlassung bei Renault im Juli 2009 zu, ein Jahr zuvor beim Rennen in Singapur auf Anweisung der Teamführung absichtlich einen Unfall verursacht zu haben. Sein damaliger Teamgefährte Fernando Alonso profitierte am meisten von dem Crash und gewann das Rennen. Teamchef Flavio Briatore und Chefingenieur Pat Symonds müssen wegen ihrer Verwicklung in die Affäre gehen.

TV-Tipp:

Die FIA WTCC LIVE bei Eurosport TV. Verfolgen Sie alle Rennen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft und verpassen Sie kein Qualifying und keine Entscheidung! Außerdem bei Eurosport und Eurosport 2: Rallye WRC, Superbike, Rallye IRC und Le Mans-Series. Verfolgen Sie außerdem alle WTCC-, Formel-2- und IFM-Rennen im Eurosport Player.

dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 4 of 4

Kommentare sortieren: Aktualität
  1. Ecclestone, Mosley, Briatore, Jordan...

    Die Formel 1­ ekelt mich an.

    Von Michael, am Sa 19.Sep. 0:28
  2. Die stecken doch alle unter einer Decke. Irgendwie.­ Oder ?

    Von auf_schlag, am Fr 18.Sep. 14:15
  3. Mösen-Max ist schon ein cooler Typ. Wer soll ihm­ folgend? Kim Il Jong oder Lukaschenko?

    Von ruopph, am Fr 18.Sep. 8:29
  4. Wen Mosley wohl gemeint hat als er sagte dass er­ glaubt dass derjenige der ihm den Sexskandal­ eingebrockt hätte aus der Formel1 käme.Komischerweise­ hat jetzt wieder in Spa der gleiche Spezialist von S.Y.­ die Untersuchung geleitet den Mosley in der Sexaffäre­ beauftragte um den Schuldigen zu finden.

    Von loisl_88, am Do 17.Sep. 15:26
Kommentare sortieren: Aktualität

Kein Yahoo! User? Kostenlos .