Saison 2009 - Presseecho: "Briatore fällt in sein Schwert."

Eurosport - Do 17.Sep. 15:55:00 2009

eurosport.yahoo.de hat die Pressestimmen zu der "Crashgate"-Affaire um Renault und Flavio Briatore gesammelt. Der Italiener bekommgt überall sein Fett weg und wird als Schuldiger des Betrugsverdachtes ausgemacht. "Die Piquet-Schummelei bedeutet Flavios Ende."

FORMULA 1 2008 Renault Flavio Briatore Pat Symonds - 0

GROSSBRITANNIEN:

"The Times": "Das ist der schlimmste Fall von Manipulation in der Sportgeschichte. Die möglicherweise tödlichen Konsequenzen waren außerhalb jeder Kontrolle."

"The Telegraph": "Briatore fällt in sein Schwert."

"The Independent": "Briatore zahlt den Preis für Renaults verzweifeltes Spiel."

"The Sun": "Die Piquet-Schummelei bedeutet Flavios Ende."

ITALIEN:

"La Gazzetta dello Sport": "Briatore verlässt die Formel 1. Wurde er nun gefeuert oder trat er zurück? Die Wahrheit werden wir erst nach der Verhandlung am Montag erfahren. Briatore und Renault - die Geschichte ist aus. Da wurde wieder eine Rechnung beglichen. Erst Dennis, dann Flavio."

"Tuttosport": "Ein Knaller: Briatore verlässt die Formel 1."

"Corriere dello Sport": "Briatore sagt addio!"

FRANKREICH:

"Le Figaro": "Das große Reinemachen und eine strategische Entscheidung sich schuldig zu bekennen, eine Beweis des guten Willens gegenüber FIA, die das Renault F1-Team aber dennoch schwer bestrafen könnte. Einen Fahrer zu bitten, freiwillig einen Unfall zu bauen, das ist ein Schlag für das Argument der Sicherheit, das zu den wichtigsten Elementen des Images der Marke Renault zählt."

"L'Equipe": "Renault ist auf dem Pfad der Erlösung nur die Hälfte des Weges gegangen."

SPANIEN:

"El Mundo": "Hinter der vereinbarten Entlassung von Briatore verbirgt sich ein Racheakt. Renault lässt den Italiener auf Verlangen von Max Mosley fallen, um eine harte Bestrafung durch die FIA abzuwenden."

"Marca": "Flavio tritt ab, um das Team zu retten. Briatore und Symonds sind die Sündenböcke, deren Köpfe Max Mosley verlangt hatte."

"As": "Renault überreicht der FIA den Kopf von Flavio Briatore."

"Sport": "Die Feinde von Flavio Briatore haben ihre 'vendetta'. Die Piquets - Vater und Sohn - und Max Mosley erreichten, was sie wollten."

BRASILIEN:

"Folha de São Paulo": "Die Episode vom Großen Preis von Singapur im Jahr 2008 ist schlimmer als der Zusammenstoß zwischen Prost und Senna 1989. Er ist schlimmer als die Revanche des Brasilianers (Senna) 1990... Die Episode ist viel gemeiner als all dies, weil sie Lügen, Geheimniskrämerei .. und Feigheit beinhaltet."

"O Globo": "Cingapuragate (Singapurgate) - Für mich sind alle schuldig, Renault, Briatore, Symonds, Piquet."

TV-Tipp:

Die FIA WTCC LIVE bei Eurosport TV. Verfolgen Sie alle Rennen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft und verpassen Sie kein Qualifying und keine Entscheidung! Außerdem bei Eurosport und Eurosport 2: Rallye WRC, Superbike, Rallye IRC und Le Mans-Series. Verfolgen Sie außerdem alle WTCC-, Formel-2- und IFM-Rennen im Eurosport Player.

dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 12 of 12

Kommentare sortieren: Aktualität
  1. die heidi hat gesagt das die überschrift falsch ist. es­ müßte heißen "Briatore fällt in sein­ parmesanmesserchen"

    Von Claus, am Sa 19.Sep. 18:49
  2. der erste mafioso ist weg
    Gleichzeitig wiederholte di­­ Montezemolo seine Forderung nach drei Autos pro­­ Topteam, um so jungen Piloten die Chance zu geben,­ sich­ zu beweisen und den Fans eine bessere Show zu­ bieten.­ Im FOTA-Meeting am Mittwoch wurde das Thema­ kurz­ angesprochen, aber laut BMW-Motorsportdirektor­ Mario­ Theissen nicht weiter diskutiert.
    Nicht mal die­ anderen­ Teamchefs nehmen den Montezuma noch ernst.­ Diese senile­ alte oberpate muß auch noch weg

    Von marenkinsinger, am Fr 18.Sep. 21:52
  3. ich möchte in so einem Fall auch nicht in der Haut­ eines Fahrers stecken, der von seinem Chef einen­ solchen "Vorschlag" unterbreitet bekommt. Für­ Piquet jr gab es nur die Alternative weiter im Renault­ Team aber unehrlich, oder sich gewissermaßen selbst die­ Karriere zu verhauen, dafür aber ehrlich zu sein.
    Er­ hat sich für die Karriere im Briatore-Team entschieden­ und hat den Deal mitgemacht. Wie sagt man so schön:­ mitgehangen, mitgefangen, oder?

    Die Kronzeugenregelung­ mag ja manchmal gut sein (in Mordfällen oder­ ähnlichem), aber Piquet jr hätte meines Erachtens keine­ Straffreiheit zugesichert werden dürfen. Er ist­ schuldig! Wie dem auch sei, wäre ich Teamchef, würde­ ich Piquet NIEmals jetzt noch als Fahrer einstellen,­ genauso wenig wie Alonso als er (sein) McLaren-Team­ verraten hatte. Ob die echten Teamchefs auch so denken?­ Insofern wäre Piquets Karriere eh beendet...

    Von Flix, am Fr 18.Sep. 15:44
  4. Ob Alonso etwas wusste ?

    Wenn Briatore ihm gesagt hat­ "Fahr mit fast leerem Tank von hinten los und Du­ gewinnst das Rennen" und er das auch noch geglaubt­ hat, war er entweder INFORMIERT oder BLÖD

    Von starwolf_one, am Fr 18.Sep. 8:04
  5. Eigentlich hat die ganze hin und her Rechnerei ja­ keinen Sinn, da die Saison am 30. November zu Ende ist­ und später nichts mehr geändert werden kann.

    Aber wenn­ man aus den Rennen von 2008 die Renault Ergebnisse­ streicht und die Fahrer entsprechend aufrücken würden,­ gäbe es für Massa 2 Punkte zusätzlich, für Hamilton­ aber sogar 5 Punkte mehr.

    Von starwolf_one, am Fr 18.Sep. 7:58
  6. EvaL
    Es ist fraglich, ob Alonso alles gewußt hat.
    Aber­ wir wissen ja alle was er bei ML abgezogen hat. Ich­ würde es ihm zutrauen.

    Von bassbomb30, am Fr 18.Sep. 7:16
  7. Briatore hat wohl einen großen Teil der Schuld.­ ABER!!!!! Piquet gehört da doch auch mit zu. Wie kann­ ein Rennfahrer (er ist ja nun schlecht genug gefahren)­ seinen Ruf als schlechter Fahrer, noch mehr­ schädigen?
    UND, wie kann sich ein Rennfahrer in eine­ soo tödliche Gefahr begeben. Der Einschlag, hätte auch­ anders ausgehen können. Was wäre wenn einer von hinten­ gekommen wäre? Was wäre, hätte ein Trümmerteil, einen­ Streckenposten oder einen Zuschauer getroffen und­ verletzt, oder gar getötet. Ich würde als FIA Briatore,­ Symonds UND Piquet lebenslänglich sperren. Den­ Rennstall nachträglich für die letzte Saison­ disqualifizieren, und die Gelder zurück verlangen! (TV­ Gelder, Siegprämien, Punktprämien etc.)

    Von bassbomb30, am Fr 18.Sep. 7:13
  8. Die spinnen, die Römer, in dem Fall die italienische­ Presse. Wenn wundert es, in einem Land, wo Berlusconi­ an der Macht ist, er wiederholt gewählt wurde.­ Vielleicht sollte Briatore auch mal kandidieren? Die­ wählen ihn bestimmt. Die Frage ist, wer ist das­ grössere A-loch?

    Ich muss mich gleich übergeben...

    Von Salvatore, am Fr 18.Sep. 6:21
  9. was ist mit Piquet und Alonso ?
    Sperren ! Piquet kann­ eh nix und Alonso hat alles gewußt.
    Eigentlich wäre­ Massa Champ

    Von EvaL, am Do 17.Sep. 21:56
  10. entlich ist der briatore weg!! egal aus welchem grund,­ ­ er hätte schon längs weg sein müssen!

    Von Alibaba, am Do 17.Sep. 17:58
  11. Allerdings frage ich mich wieso hier die­ "Aussagen" so anders sind ?

    Gazzetta dello­ Sport: "Renault sagt Briatore Adieu. Der­ französische Rennstall hat sich zu diesem Schritt­ entschlossen, um Disziplinarmaßnahmen im Zusammenhang­ mit dem Fall Piquet zu verhindern. Max Mosley hat­ wahrscheinlich die Finger mit im Spiel. Der­ FIA-Präsident hat schlechteste Beziehungen zu Briatore,­ und der Unfall-Skandal ist für ihn eine gute­ Gelegenheit, um dem Italiener zu­ schaden."

    Corriere dello Sport: "Briatore­ fällt einer Giftwelle und Racheakten zum Opfer. Mister­ Billionaire geht, eine legendäre Persönlichkeit der­ Formel 1 muss sich verabschieden. Welche Folgen das für­ Renault haben wird, ist jetzt noch offen. Dem Rennstall­ drohen Sanktionen."

    La Repubblica:­ "Briatore, der Untergang einer Legende. Mister­ Billionaire muss sich von Renault verabschieden. Über­ Nacht geht eine Epoche zu Ende. Viele vermuten hinter­ diesem Schritt die Angst Renaults vor schweren­ Sanktionen. Eine Minderheit ist der Ansicht, dass es­ trotzdem zu Sanktionen für Renault kommen wird.­ Jedenfalls erleidet Renault einen schweren­ Imageschaden. Es gibt keine Zweifel, dass Mosley die­ Racheaktion gelungen ist."

    Corriere della Sera:­ "Intrigen, Allianzen, Betrügereien: All dies­ steckt hinter dem Fall Piquet. Mosley rächt sich an­ seinem Erzfeind Briatore. Mosley will klarmachen, dass­ er nicht tot ist und rächt sich an Renault. Mosley will­ seine Feinde unter Druck setzen. Flavio Briatore ist­ einer der Männer auf der schwarzen Liste Mosleys."

    Von Knut H, am Do 17.Sep. 16:55
  12. Sorry, aber die intalienischen Pressestimmen auf Spox­ sind ja der Oberhammer.
    Wie weltfremd, oder­ Britatore-Freundlichen sind die denn ?
    Echt­ unglaublich, weg mit dem Pack. Adieu für Renault, und­ die 500Mio Strafe ist absolutes Minimum für so einen­ Betrug. Außerdem dieverse Strafanzeigen bitte auch­ noch, und ab in den Knast mit dem Milliönär.

    Von Knut H, am Do 17.Sep. 16:30
Kommentare sortieren: Aktualität

Kein Yahoo! User? Kostenlos .