Eurosport - Fr 17.Jul. 15:16:00 2009
Trotz der großen Erwartungshaltung bei Borussia Dortmund schlägt Trainer Jürgen Klopp vor Beginn der neuen Saison leise Töne an. Er weiß, dass sich der BVB in diesem Sommer keine teuren Neuzugänge leisten kann. Dennoch fordert er von seinen Spielern attraktiven Fußball.
"Wer sich ein bisschen mit Borussia Dortmund beschäftig hat, weiß dass dieser Verein nicht nur Meister geworden ist, sondern vor fünf Jahren auch beinahe vor die Wand gefahren worden wäre", sagte der BVB-Coach in einem Interview mit dem "Tagesspiegel".
Neuzugänge Bender und Feulner
Deshalb seien die Fans demütig geworden und wüssten, dass sich die Borussia "einen Huntelaar, Berg oder Gomez" nicht leisten könnte, so Klopp. Die bekanntesten Neuzugänge bei den Dortmundern heißen Sven Bender und Markus Feulner. Der Youngster von 1860 München kostete 1,6 Millionen Euro, und Feulner kam sogar ablösefrei aus Mainz.
Trotz der angespannten finanziellen Situation will der 42-jährige Coach den Zuschauern im Signal-Iduna-Park attraktiven Fußball bieten. "Man muss uns ansehen, dass wir Lust haben und gewinnen wollen", forderte Klopp von seinen Profis. "Wir gehen raus, damit die Leute Spaß haben." Die Erwartungshaltung im Umfeld ist wieder grenzenlos. 50.000 Dauerkarten sind bereits verkauft worden. Damit ist der BVB in dieser Beziehung einmal mehr die Nummer 1 in der Bundesliga.
Auf Alexander Frei werden die Anhänger der Borussia allerdings künftig verzichten müssen. Der Schweizer Nationalstürmer wird zum FC Basel wechseln. "Wir haben alles versucht, ihn umzustimmen", meine BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gegenüber "kicker-online". Klopp legte übrigens kein Veto gegen Freis Wechsel ein. Er lag in der vergangenen Saison häufig im Clinch mit dem Angreifer.
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