Lange Sperre für Hamilton

Eurosport - Mi 17.Jun. 23:07:00 2009

Tyler Hamilton ist wegen wiederholtem Doping für acht Jahre gesperrt worden. Der 38-jährige US-Amerikaner, der 2004 in Athen Olympia-Gold im Zeitfahren errang, ehe er in eine Reihe von Dopingskandalen verwickelt war, wurde im Februar positiv auf das Steroid DHEA getestet - der zweite positive Test.

CYCLING 2007 Tinkoff Tyler Hamilton - 0

"In einem Sport wie dem Radsport sind acht Jahre Ausschluss für einen 38-Jährigen effektiv wie eine lebenslange Sperre. Die Sperre ist zudem eine Versicherung dafür, dass er für die Verfehlungen in seiner aktiven Zeit angemessen bestraft und weiter daran erinnert wird", erklärte Travis Tygart, der Chef der US-Antidopingagentur (USADA).

Hamilton, der nach seinem Olympiasieg noch 2004 während der Spanien-Rundfahrt des Blutdopings überführt wurde, war während des Trainings zur Tour of California in einer Trainingskontrolle erneut positiv getestet worden. Der 38-Jährige hatte daraufhin beteuert, er hätte mit einem Mittel, das Spuren der verbotenen Substanz DHEA enthielt, nur seine Depressionen lindern wollen.

Im Wissen des positiven Tests und der damit zu erwartenden langen Sperre hatte Hamilton schon im April seinen endgültigen Rückzug aus dem Profi-Radsport erklärt.

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Kommentare 1 - 8 of 8

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  1. Ok, sorry für meine Unsachlichkeit. Das ist diesmal­ nicht ironisch gemeint.

    Von griller4, am Mi 17.Jun. 13:59
  2. Kristin K,

    wie immer punktgenaue Landung :-)

    Von Foxxy Brown, am Mi 17.Jun. 13:23
  3. bleib mal sachlich griller

    ja klar hätte auch CDU­ schreiben können, ich wollte nur ausdrücken das­ Funktionäre schaffen alles zu zerstören.

    Von Foxxy Brown, am Mi 17.Jun. 13:22
  4. Hamilton jetzt zu sperren, war wohl nur Aktionismus vor­ der Tour. Sehr her, wir tun was. Das wär nur glaubhaft­ damals direkt nach der positiven Probe gewesen. Aber da­ ist der Sport im Moment, wie Foxxy richtig sagt, leider­ noch immer nicht soweit. Die Funktionäre täuschen,­ tricksen und vertuschen fleissig mit wo es geht,­ solange die Sponsoren still halten und der Zuschauer­ sich nicht komplett abwendet. Ab und zu wird der­ Öffentlichkeit ein Bauernopfer hingeworfen, wie ein­ Knochen und geschaut wie der zerfleddert wird, das­ wars. Und die Betrüger sitzten im Moment im stillen­ Kämmerlein und beten, die Tour möge endlich beginnen.­ Dann geht es erstmal wieder nur um den Sport.

    Von Kristin K, am Mi 17.Jun. 12:28
  5. Ja Wixxy Brown, weil Du es sagst, gehen wir jetzt alle­ raus. Wo Du diese Diskussion hier schon krampfhaft um­ eine politische Note bereichern möchstest: Wenn Dir vor­ dem Hintergrund von Abwrackprämie und von der Laiens­ Internet-Zensur zum Begriff "Aktionismus" nur­ die SPD einfällt, kann ich Dich leider nicht mehr ernst­ nehmen. Fällt Dir das Tippen in der Zwangsjacke­ eigentlich sehr schwer?

    Von griller4, am Mi 17.Jun. 12:04
  6. Genau !!

    Und auch nicht im Fussball, Football, der­ Leichtathletik, dem Wintersport, Handball usw.!
    Fragt­ sich nur was ihr dann alle bei Eurosport macht. Geht­ lieber raus und sucht euch ne andere­ Beschäftigung.

    Ernshaft: Es ist natürlich lächerlich­ Leute lebenslang zu sperren oder sperren zu wollen­ (Hamilton, Ulle), die eh aufgehört haben, während noch­ aktive überführte Fahrer weiter rumeiern dürfen (AC,­ Piti, Epo-Lance). Naja mit den "Rentnern"­ kann man ja auch kein Geld verdienen.

    Kommt mir vor­ wie bei der SPD: reiner Aktionismus und­ Ressourcen-Verschwendung. Mann o mann, die wahren Täter­ sind die Funktionäre und sog. Sportärtzte. Die sollte­ man ausmisten. Seit Pound zurückgetreten wurde ist die­ WADA genauso ein lächerlicher korupter Haufen wie die­ UCI, der IOC, diverse NOK´s und die FIFA. Ekelhaft !!!!

    Von Foxxy Brown, am Mi 17.Jun. 11:32
  7. Mensch Griller, anstatt dich zu freuen, dass auch die­ USADA zu angemesseneren Strafen fähig ist, kommt mal­ wieder so etwas. Es ist gut, dass das seiner Meinung­ nach "verfolgte unschuldige Lamm" nun endlich­ ganz von der aktiven sportlichen Bühne verschwinden­ wird.
    Dass die Ausreden à la - "das haben sie mir­ in die Zahnpasta getan", oder" ich bewahre­ meine Tabletten immer in einem ausgedienten Gläschen­ für Steroide auf, dass ich ohne eigenes Wissen von­ meinem Gärtner untergeschoben bekommen habe", von­ fehlendem Unrechtsbewusstsein zeugen steht ja wohl­ außer Frage.

    Von wuselinho, am Mi 17.Jun. 11:29
  8. Ich glaub da nicht dran, ihm wurde garantiert heimlich­ was in sein Antidepressivum gemischt und zu seinem­ Rücktritt wurde er offensichtlich durch Folter oder­ sonstige Repressalien gezwungen. Denn: Es gibt kein­ Doping im Radsport. Und jeder, der was anderes sagt,­ ist kein ECHTER RADSPORTFAN.

    Von griller4, am Mi 17.Jun. 10:38
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