Eurosport - So 17.Mai. 15:21:00 2009
Österreichs Langlauf-Olympiasieger Christian Hoffmann steht laut der Staatsanwaltschaft Wien unter dem "begründeten Verdacht" des Blutdopings. Die Behörde hat gegen den 34-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz eingeleitet, bestätigte das Bundeskriminalamt.
Die Tagezeitung "Kurier" hatte berichtet, dass Hoffmann vorgeworfen werde, Miteigentümer der von der SoKo Doping im Zuge der Ermittlungen gegen Sportmanager Stefan Matschiner sichergestellten Blutzentrifuge gewesen zu sein. "Gemeinsam mit den Radprofis Bernhard Kohl und Michael Rasmussen", heißt es in dem "Kurier"-Artikel.
Der Weltmeister von 1999 und Olympiasieger von 2002 soll am 6. Mai in Salzburg von der Kripo verhört worden sein. Hoffmann bestreitet alle Vorwürfe. Er will Matschiner nur einmal wegen eines Sponsorvertrages gesprochen haben. Der "Kurier" berichtet, dass es auf dem Gerät Hinweise auf 30 oder mehr Behandlungen geben soll. Mehrere DNA-Profile von diversen Sportlern sollen gefunden worden sein.
Mühleggs "Nachfolger"
Hoffmann war Ende März beim Weltcup-Finale im schwedischen Falun als erster Langläufer wegen eines nicht regelkonformen Verhältnisses von frisch gebildeten Blutzellen zum Hämoglobinwert vom Internationalen Skiverband FIS mit einer 14-tägigen Schutzsperre belegt worden. Eine Dopingkontrolle hatte unregelmäßige Blutwerte ergeben.
Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hatte damals gegen die Sperre Einspruch eingelegt, weil ein durchgeführter Nachtest völlig andere Resultate als jener der FIS ergab.
Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin hatten Österreichs Langläufer und Biathleten für einen Dopingskandal gesorgt, in den Hoffmann allerdings nicht verwickelt war. 2002 hatte er in Salt Lake City Gold über 30 Kilometer gewonnen, nachdem Johann Mühlegg wegen Dopings disqualifiziert worden war.
Kommentare 1 - 4 of 4
langlauf = doping, was wollen die da noch lange prüfen? da laufen in deutschland ein paar langläufer rum von denen vielleicht 50% der freizeitläufer nicht gedopt sind und die medien machen einen hype um diese sportart, als wäre sie soooooo wichtig! weg mit den bericht über diese drogensportart, ebenso wie mit den berichten über die radlchemiker und biathleten.
Nein, nein, das behauptet ja auch niemand das alle Leistungssportler gedopt wären, obwohl, die meisten schon, oder sagen wir, von 23 sind bestimmt ( ! ) 28 gedopt, oder so ähnlich.
Wenn das stimmt kann es nur noch das Ende der ARD und ZDF Live-Übertragungen von
Ski-Meisterschaften sein. Das ist ja nicht der erste Fall. In dem klassischen Wintersportland Schweden spielt man schon lange mit dem Gedanken.
lol
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