Eurosport - Fr 16.Okt. 10:57:00 2009
Im Fall Alejandro Valverde kommt es vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne am 16. November zum ersten Prozess. Dies gab die höchste Instanz der Sport-Justiz auf ihrer Internetseite bekannt. Sein Fahrverbot gilt bisher ausschließlich in Italien.
Am 16. November soll zunächst Valverdes Einspruch gegen die am 11. Mai durch das Italienische Olympische Komitee CONI ausgesprochene Zweijahressperre verhandelt werden. Gewinnt der spanische Radprofi, der die CONI-Zuständigkeit bestreitet, wäre er nur wieder berechtigt, auch Rennen in Italien zu fahren. Sein Fahrverbot gilt bisher ausschließlich dort.
Im zweiten Akt vor dem CAS - der Termin steht noch nicht fest - soll über die Intervention des Weltverbands UCI und der Welt-Anti- Doping-Agentur WADA gegen den Königlichen Spanischen Verband RFEC verhandelt werden.
Weltweite Sperre gefordert
Die zuständige nationale Organisation hatte sich geweigert, das CONI-Urteil anzuerkennen und Schritte gegen den Profi einzuleiten. WADA und UCI fordern eine weltweite Sperre gegen den Gewinner der diesjährigen Spanien-Rundfahrt. Im Fall einer Verurteilung riskiert Valverde, dem die Zusammenarbeit mit dem mutmaßlichen Dopingarzt Eufemiano Fuentes nachgewiesen wurde, die Aberkennung des Vuelta-Sieges.
Das CONI hatte über einen DNA-Abgleich bewiesen, dass Valverdes Blut bei Fuentes lagerte. Mit der gleichen Methode hatte die Staatsanwaltschaft Bonn Jan Ullrich eine Zusammenarbeit mit Fuentes nachgewiesen.
Gegen Zahlung einer sechsstelligen Summe wurde gegen den 2007 zurückgetretenen früheren Tour-de-France-Sieger, der Doping stets bestritten hat, das Verfahren eingestellt. Der inzwischen wieder aktive Italiener Ivan Basso hatte vor einem anstehenden Blut- Abgleich illegale Kooperation mit Fuentes zugegeben und eine Sperre kassiert.
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Kommentare 1 - 13 of 13
Aber flächendeckend bitte !
Kann man die Vögel nicht einmal um Mithilfe bitten, also vielleicht nicht gerade welche die von der bösen Vogelgrippe befallen sind, die TdF von vorn bis hinten zuzusche. . ßen ? I mags nimmer sahn !
Gert F gegen deine These sprechen aber 2 Dinge.
1.) Valverde ist Spanier
2.) Valverde ist Profi-Radfahrer.
Somit ist zu 100% ausgeschlossen, dass er die Blutkonserven nur für Notfälle (Unfall etc.) gelagert hat.
wer nur auf valverde rumhackt,vergisst einen bekannten luxemburger,der trotz nachgewiesenen und zugegebenen zahlungen an fuentes weiter fernab jeder diskussion weiterfahren darf!
Schlimm genug, dass man sich den Radsport ohne Doping garnicht vorstellen. Noch schlimmer ist aber das die Dopinggegner sich nicht einig sind. In Italien durfte er nicht fahren, bei der Tour wollte man Ihn nicht, so gewann er den Rest. Was ist wenn er sagt, er habe das Blut nur gelagert, fals er mal einen Unfall hätte und das Blut dafür bereit gestellt habe. Also nicht für Doping, sondern als Sicherheit, man solle Ihm das Gegenteil beweisen.
Sind die hier alle so wie Pferderrer_der_Popopirat oder sind das Ausnahmen ? Oder kommt der gerade wegs von der Dopingkontrolle ?
Genaue schaffte dem Rattenfahressporte entelische appe. hm!
hoffentlch wird er gesperrt
Am besten Valverde geht mal zu Beckmann etwas stammeln und taucht dann ab - dann ist Valverde "weggejannt"
Man soll und kann den Radsport nicht wegen einiger Blödmänner verbieten. Was mich etwas verwundert, warum die "sauberen Fahrer" sich nicht gegen den Betrug der Anderen mehr wehren. Schlußfolgerung, vielleicht dopen mehr als man denkt. Oder die ca. 3500 km der TdF sind eben wirklich nicht ohne Hilfsmotor zu stemmen. Wenn ich an Pantani denk, das Doping hat bestimmt seinem Naturtalent nicht soviel mehr gebracht, warum also dopen ? Die Betrüger gehören symbolisch an die Wand. Aussortiert. Ein Umdenken fand noch nicht statt. Wird also eine Mordsarbeit den Radsport clean zu bekommen.
man sollte den ganzen radsport verbieten,weil anscheinend kann man die tour nur gedopt gewinnen.
Und man sollte nicht unbedingt das Victory Zeichen als Sieg für Doping machen, wirkt albern. Mit Deinem comments zu Ulle stimme ich nicht ganz überein.
Ulle hat nie Doping bestritten bzw. hat er nie zu Doping Stellung bezogen. Er hat immer nur gesagt, dass er keinen anderen Wettkampfteilnehmer betrogen hat, was ja dahingehen gedeutet werden kann, dass eh jeder Doping betreibt. Richtig ist trotzdem, dass er aus dem Verkehr gezogen wurde und das hoffe ich jetzt auch endlich für den Herrn Valverde.
Wenn man den Kampf gegen Doping aufnimmt und gewinnen will, dann sollten wenigsten die Säbel scharf sein!
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