Davis Cup - Nadal lässt Spanien vom Finale träumen
Spanien steht kurz vor dem Einzug ins Davis-Cups-Finale Die Iberer führen im Halbfinale gegen Vorjahresfinalist Frankreich nach den ersten beiden Einzeln mit 2:0 und brauchen nur noch einen Sieg, um das Endspiel zu erreichen. Rafael Nadal schlug zum Auftakt Richarad Gasquet klar mit 6:3, 6:0, 6:1.
Im Anschluss erledigte auch David Ferrer beim 6:1, 6:4, 6:1 gegen Gilles Simon seine Aufgabe souverän.
"Ich habe gut aufgeschlagen"
Vor allem Nadal zeigte in Cordoba nur vier Tage nach seiner Finalniederlage bei den US Open eine starke Leistung. "Ich habe gut aufgeschlagen, vor allem in den ersten beiden Sätzen. Das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben", sagte Nadal nach seiner Sandplatz-Demonstration.
Wenig später versetzte Ferrer die Fans in Cordoba endgültig in Partylaune. Die Nummer fünf der Welt benötigte gerade einmal 2:08 Stunden, um Simon in die Schranken zu weisen.
"Heftige Maßnahmen": Nadal übt Kritik
Derweil erneuerte Nadal seine Kritik an der Terminhatz im Tennis. Die Nummer zwei der Weltrangliste schloss auch einen Streik in der Zukunft nicht aus, sollte sich am Terminkalender nichts ändern.
Wenn nötig, müssten die Spieler auch über "heftige Maßnahmen" nachdenken, meinte Nadal. "Wir lieben unseren Sport", machte der Mallorquiner deutlich. Doch ohne Änderungen am Turnierplan könnten die Tennisprofis an einen Punkt kommen, "an dem wir eigentlich nicht sein wollen".
Serbien ohne Djokovic vor dem Aus
Titelverteidiger Serbien steht im zweiten Halbfinale gegen Argentinien vor dem Aus. Ohne den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic verloren die Serben in Belgrad beide Einzel und liegen mit 0:2 zurück.
Offiziell pausierte Djokovic wegen einer Rückenverletzung. Im Verlaufe des Wochenendes soll der dreifache Grand-Slam-Turnier-Sieger dieses Jahres aber noch zum Einsatz kommen. Auch vor einem Jahr hatte Djokovic im Halbfinale gegen Tschechien die erste Partie ausgelassen.
Sein Ersatz Viktor Troicki mühe sich zwar redlich, stand gegen David Nalbandian beim 4:6, 6:4, 2:6, 3:6 am Ende trotz der frenetischen Unterstützung der serbischen Anhänger aber auf verlorenem Posten.
Völlig chancenlos war danach Janko Tipsarevic gegen den früheren US-Open-Sieger Juan del Potro. Der Argentinier gewann in 2:31 Stunden mit 7:5, 6:3, 6:4 und ließ die serbischen Fans damit verstummen.
TV-Tipp:
Die US Open sind Geschichte, der Tennis-Zirkus zieht weiter. Die Damen-Tour macht in Tokio halt. Vom 26. September bis zum1. Oktober können Sie Live auf Eurosport dabei sein. In Japans Hauptstadt schlagen unter anderem Caroline Wozniacki, Serena Williams, Maria Scharapowa und die frisch gebackenen US-Open-Siegerin Sam Stosur auf.




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