Eurosport - Di 16.Sep. 14:14:00 2008
Im langen Schatten von Roger Federer hat sich in dieser Saison ein zweiter Schweizer in die Weltspitze gespielt. Stanislas Wawrinka gehört seit Mai zum illustren Kreis der Top-Ten-Spieler und kann sich in den kommenden Wochen erstmals für das Masters in Schanghai qualifizieren.
Nur die besten acht Spieler der Saison geben sich beim Masters in Schanghai die Ehre. Die raren Plätze für den finalen Showdown sind umkämpft und gehen im Normalfall an die großen Stars der Szene.
Rafael Nadal, Roger Federer, Novak Djokovic und Andy Murray haben sich bereits qualifiziert, dahinter besitzen Größen wie Nikolai Dawidenko, David Ferrer oder Andy Roddick eine ausgezeichnete Ausgangslage.
Ein Begriff für Insider
Der Name Wawrinka tanzt da irgendwie aus der Reihe, dabei spielt der junge Mann aus Lausanne ein äußerst attraktives Tennis. Der Aufschlag ist wuchtig, von der Grundlinie sucht er bedingungslos den Gewinnschlag und die einhändige Rückhand gehört zu den schlagkräftigsten auf der Tour. Aber wenn es bei den Grand-Slam-Turnieren richtig zur Sache geht, befindet sich Wawrinka jeweils bereits auf der Heimreise. Drei Mal stand er im Achtelfinale, für die Runde der letzten Acht reichte es nie.
Entsprechend ist sein Name immer noch ein Begriff für Insider, obwohl Wawrinka nach seinem Final-Einzug beim Masters Turnier im Mai in Rom in die Top Ten des Rankings vordringen konnte. Bemerkt hat es fast niemand, auch nach dem Olympiasieg im Doppel interessierten sich alle nur für den 13-fachen Grand-Slam-Champion Federer. Was Wawrinka zur internationalen Aufmerksamkeit noch fehlt, ist ein großer Sieg bei einem wichtigen Turnier.
Blake und del Potro als Hauptkonkurrenten
Dies ist angesichts seines Talents nur eine Frage der Zeit, wobei die Qualifikation für Schanghai den Prozess deutlich beschleunigen könnte. Die Ausgangslage von Wawrinka ist dank konstanter Leistungen vielversprechend. Als aktueller Neunter liegt der Eidgenosse nur 23 Zähler hinter James Blake, der allerdings in der Wertung der Best-Five-Turniere kaum mehr punkten kann. Wawrinka würde bei seinem nächsten Turnier in Wien mit der Bestätigung der Final-Qualifikation aus dem Vorjahr an Blake vorbeiziehen. Juan Martin del Potro, Fernando Gonzalez und Gilles Simon befinden sich in Lauerstellung, müssen aber bei den verbleibenden Masters-Turnieren in Madrid und Paris noch einige Punkte aufholen.
Noch ist die Saison lang und der Weg nach Schanghai weit, doch wenn Wawrinka seine konstanten Leistungen im Herbst fortsetzen kann, stehen seine Chancen für die erstmalige Masters-Qualifikation gut. Spätestens dann würde eine breite Öffentlichkeit feststellen, dass neben Federer auch noch ein anderer Schweizer das Spiel mit den gelben Filzbällen ganz gut beherrscht.
Kommentare 1 - 15 of 15
Eine Steffi Graf gibt es nicht alle paar Jahre wieder. Sie war ein absolutes Ausnahmetalent und gehört zu den besten Spielerinnen aller Zeiten und zwar auf und neben dem Tennisplatz. Ähnliches gilt für Boris Becker. Wieso wohl ist er auch heute noch derart populär.
Wenn man sieht, was die Russen, Spanier und Serben schaffen, dann sollte es doch auch möglich sein, dass Deutschland mehrere Top-Spieler stellt.
Auch Roger Federer und Martina Hingis sind mit grossem Abstand die Ausnahmen. Marc Rosset und Jakob Hlasek waren gut aber sicher nicht Spitze. Patty Schnyder gehört zu den Besseren, wird aber nie eine Top 5 Spielerin. Nach Federer wird auch sehr lange nichts mehr kommen. In den USA gehören auch nur die Damen zu den Top-Leuten.
Die Russinnen und Russen, wie auch die Serben und Spanier werden noch einige Jahre das Geschehen mitprägen.
Ein Land wie Deutschland sollte fähig sein, in jeder Generation einen TopTen-Spieler zu stellen. Was mich aber am meisten erstaunt ist, dass es gerade im Moment so schlecht um das Deutsche Tennis steht. Gerade jetzt, so 15-20 Jahre nach den grossen Becker/Graf-Erfolgen, sollte der Boom eigentlich fruchten.
der alex hat nicht nur mit dem letzten satz recht. auch der rest ist so in ordnung.
@Alex, mit dem letzten Satz hast du absolut recht !
Ach, Becker passt euch also auch nicht? Der beste, den Deutschland je im Herrentennis hervorgebracht hat, ist also genauso eine Null wie die heutigen, oder was? Was sind das denn für lächerliche Ansprüche? Wie wär's, wenn wir Federer im Folterkeller einsperren und ihm so lange den Kopf waschen, bis er für Deutschland spielt?
Findet euch damit ab, die Zeit der deutschen Spitzenspieler ist nunmal vorbei und es kann nicht in jeder Generation einen davon geben. Früher waren es die Schweden, Deutschen und Amerikaner, jetzt halt die Schweizer, Serben und Spanier.
Becker war schon super !!
übrigens federer sagte dass becker sein idol gewesen ist!!
Federer ist so wie Becker? Was für eine Beleidugung für Federer!!!
sam c, das jahrhundert ist doch schon vorbei, wir haben schon ein neues jahrtausend aber immer noch keine gscheiten tennisspieler bzw. -spielerinnen. was soll nur aus tennisdeutschland werden.
Also, Federer ist ein Ausnahmetalent wie Becker, mann kann nicht erwarten, dass regelmäßig solche Überspieler hervorgebracht werden, erst recht nicht von einem einzelnen Land.
da kann deutschland nur von träumen, einen 13 fachen grand slam sieger und einen soliden top 10 spieler. wir deutschen haben nur unsere tennis deppen haas kohli kiwi mit der großen klappe.
ja was ist denn da los???? die schweizer haben zwei topspieler und wir deutschen??? gratulation an die schweizer und auch an die serben die haben nämlich auch mehr gute tennisspieler und -spielerinnen wie wir. unsere dtb-ler dürften sich da mal was einfallen lassen.
Schweizer Power!
Ich schätze mal das das so ein blöder BOT war der automatisch postet
jaja.......jungchen 1.was hat dein dummer kommentar mit diesem artikel zu tun....?antwort:gar nix!
2.lern erstmal deutsch damit man wenigstens DAS was du schreibst so einigermaßen verstehen kann.:)
ansonsten noch alles gute
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