Eurosport - So 16.Aug. 17:58:00 2009
Wieder kein Heimsieg für die deutschen Radprofis bei den Vattenfall Cyclassics in Hamburg: Tyler Farrar, der bei der Tour de France einige Mal hauchdünn am Sieg vorbeifuhr, hatte nach 216,4 Kilometern auf der Mönckebergstraße die schnellsten Beine. Gerald Ciolek wurde Dritter.
Er feierte bei der 14. Austragung des einzigen deutschen ProTour-Rennens den ersten amerikanischen Erfolg. Acht Jahre nach dem Sieg Erik Zabels fuhr der 23-jährige Mitfavorit Gerald Ciolek hinter dem Dänen Matti Breschel auf den dritten Platz. Der von Altmeister Zabel im Columbia-Team betreute Topfavorit André Greipel aus Rostock hatte mit der Entscheidung dagegen nichts zu tun.
Ciolek wartet nach seiner bisher eher mäßig verlaufenen Saison mit nur einem Sieg bei der bedeutungslosen Mallorca-Rundfahrt zu Beginn des Jahres weiter auf einen spektakulären Erfolg. Bei der Tour de France war er ebenfalls über einen dritten Platz als bestes Ergebnis nicht hinaus gekommen. Der Vorjahressieger Robbie McEwen (Australien) war am Sonntag bei hochsommerlichen Temperaturen vor rund 800 000 Zuschauern (nach Polizeiangaben) nicht am Start. Zwei Kilometer vor dem Zielstrich ereignete sich im Gerangel um die besten Plätze ein Sturz, dem mehrere Fahrer zum Opfer fielen. Er behinderte die sprintenden Topfahrer aber kaum.
"Endlich mal ein Sieg"
"Es ging heute ein bisschen schwer bei mir, ich hatte Probleme am Waseberg. Nach der Tour habe ich erstmal regeneriert. Aber ein dritter Platz ist ja auch nicht schlecht", meinte Ciloek, während sich der Sieger "über das beste Ergebnis" seiner Karriere freute. "Endlich mal ein Sieg. Ich hatte in dieser Saison bei der Tour und beim Giro genug zweite Plätze", sagte Farrar vom Garmin-Team.
Schon 2000 Meter nach dem Start hatten sich am Sonntag die ersten Ausreißer aus dem Feld gewagt. Andres Sergio de Lis (Spanien) und Juri Krivtsov (Ukraine) hatten schon früh attackiert und erarbeiteten sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von über neun Minuten. Aber kurz vor der zweiten von vier Überquerungen des 87 Meter hohen Waseberges als einzige Steigung des Tages wurden sie 43 Kilometer vor dem Ziel vom Feld gestellt. Im Anschluss versuchten mehrere Fahrer einzeln und in kleinen Gruppen wegzukommen, doch die Teams der Sprinter hielten das Feld im Finale zusammen.
Calmund mit am Jedermann-Rennen-Start
Der schwergewichtige ehemalige Fußball-Manager Reiner Calmund war der Star unter 22 000 Teilnehmern des Jedermann-Rennens. "Ich habe zwar einen roten Pavian-Po vom Fahren und Nackenschmerzen, aber nur, weil mir an der Strecke so viele Menschen zugejubelt haben", sagte der 60-Jährige am Sonntag nach dem Rennen über 55 Kilometer, das er in 2:51:44 Stunden - der Sicherheit wegen - auf einem Dreirad zurücklegte. Schwere Kopfverletzungen erlitt ein Hobbyfahrer, als er auf zwei andere "Jedermänner" auffuhr und stürzte.
TV-Tipp:
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Kommentare 1 - 7 of 7
@ harry.morgan, live leider nicht, nur auf dem foto hinterher, trotzdem respekt für den calli, hats immerhin durchgehalten....
@ wildthing2go, auf dein niveau lass ich mich nicht herab, fahre ca. 4000 km rennrad und 2000 km mountainbike pro jahr, muß keinem was beweisen, schon gar nicht hier im chat....
haste auch Calli gesehen?
war zum ersten mal live dabei, wahnsinnsveranstaltung, über 20.000 starter in allen klassen, super-stimmung, hat sich gelohnt...
Eurosport könnte solche Typen wie Osama sonstwas ruhig mal aus dem Forum schmeissen.
Gehirnamputierter @#$%.
odasme be loading und du bist ein armseliger völlig hirnloser oberaffe lass deinen geistigen dünnschiss doch bei deinesgleichen ab
gw an tyler farrar
Wieso soll der Sieg eine Überraschung gewesen sein? Den Mann musste man ja wohl zu den Topfavoriten zählen. Er war schon bei der Tour sehr gut drauf. Wäre Cavendish nicht gewesen, hätte Farrar sicherlich das ein oder andere Rennen gewonnen.
Gute Leistung von Ciolek. Ein dritter Platz bei einem Pro Tour Klassiker ist doch aller Ehre wert!
Mit Bomben vollgepackter Terrorist - Osama be Loading....
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