Eurosport - Di 16.Jun. 16:51:00 2009
Peugeot hat bei den 24-Stunden von Le Mans einen Doppelerfolg gefeiert. Das Trio Alexander Wurz, Marc Gené und David Brabham pilotierte den siegreichen HDi. Mitfavorit Audi verlor schon in der Frühphase zwei Autos und erreichte mit dem verbliebenen Fahrzeug Rang drei.
Für den französischen Hersteller war es der dritte Gesamtsieg beim Langstreckenklassiker nach 1992 und 1993. Das Fahrzeug mit der Nummer neun fuhr ein fehlerfreies Rennen und hatte im Ziel eine Runde Vorsprung auf das Schwesternauto.
Die Zweitplatzierten Sébastian Bourdais, Franck Montagny und Stephane Sarrazin waren zwar schneller, doch ein Problem an der Aufhängung warf sie hinter ihre Teamkollegen zurück. Peugeot hatte nach der Niederlage gegen Audi im Frühjahr 2009 in Sebring die Entwicklung forciert und eine neue Aerodynamik nach Le Mans gebracht. Die Fehler bei den Boxenstopps des vergangenen Jahres wurden ebenso ausgemerzt.
Zweiter Sieg für Wurz
"Gigantisch. Wir mussten eine riesige Erwartungshaltung erfüllen", gestand Sportdirektor Olivier Quesnel. "Für mich geht ein großer Traum in Erfüllung." Das siegreiche Fahrertrio bestand aus Ex-Formel-1-Piloten. Für den Österreicher Wurz, der diesen Erfolg hoch einschätzte, war es der zweite Triumph nach 1996: "Diese beiden Siege waren die besten Momente meiner Karriere." Gené und Brabham jubelten zum ersten Mal über den Gesamtsieg.
Audi mit Problemen auf Rang drei
Mitfavorit Audi konnte mit dem neuen R15 TDI nicht an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Der dritte Platz war das Optimum für das Joest-Team um Rekordsieger Tom Kristensen, Rinaldo Capello und Alan McNish. Die Ingolstädter hatten im Rennen nicht das Tempo der Peugeot und verloren auch bei den Boxenstopps ihre Vorteile der letzten Jahre. Im Ziel standen sechs Runden Rückstand zu Buche, die die Leistungsfähigkeit des neuen Prototypen nicht widerspiegelten. Wegen dem verregneten Training am Mittwoch konnte bei dem neuen Wagen die Abstimmung nicht genau getroffen werden. Zudem trat im Rennen ein weiteres Problem auf: Die Ladeluftkühler verschmutzten derart stark, dass diese immer wieder gereinigt werden mussten.
Unfall und technischer Defekt
Zwei der drei Audi wurden schon in den ersten Stunden aus dem Spitzenfeld gerissen. Das deutsche Trio um Lucas Luhr, Mike Rockenfeller und Marco Werner musste nach sechseinhalb Stunden aufgrund eines Unfalls aufgeben. Luhr verlor in den schnellen "Porsche-Kurven" auf einer Bodenwelle die Kontrolle über das Fahrzeug. Der R15 war vor allem an der Hinterachse stark beschädigt und verlor Flüssigkeit, weshalb die Rennleitung die selbständige Fahrt an die Boxen untersagte.
Das dritte Fahrzeug, pilotiert von Timo Bernhard, Romain Dumas und Alexandre Prémat, hatte ein Problem an der Hochdruck-Einspritzpumpe, dessen Reparatur das Team weit zurückfallen ließ.
"Das Rennen ist zweifellos nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben", urteilte Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Wir haben speziell in der zweiten Rennhälfte aber auch mehr vom Potenzial des Autos gesehen. Darauf wollen wir aufbauen und im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen."
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Kommentare 1 - 19 of 19
Der gratulation hätte ich mich auch angeschlossen wenn nicht dieser unnötige Protest von den Froschschenkeln gekommen wäre.
Mit solchen Mitteln zu gewinnen zu wollen (nach dem die Technische Abnahme die Audi´s für OK befunden hatte) ist einfach total daneben.
Nächstes Jahr (da bin ich vermutlich auch Live vor Ort) wirds hoffentlich wieder nen Audi erfolg.
Es war einfach toll, das war Motorsport vom Feinsten, auch wenn natürlich die engen Überholmanöver usw. aus den kurzen Rennen fehlen. Dafür sind die Autos klasse, und viele Langstrecken-Erkenntnisse fließen in die Serien-Entwicklungsarbeit mit ein.
Diese Stimmung mitten in den Nacht, auf dieser genialen Strecke, mit den Inboard-Aufnahmen, da kann sich die F1 mehrere Scheiben abschneiden.
Audi wird bestimmt wiederkommen, und dann hoffe ich auch darauf, daß Teams wie Pescarolo, Oreca oder Aston-Martin auch einen Schritt nach vorne machen, um aus dem Zweikampf einen Mehrkampf zu machen.
Es gewinnt gerade bei diesem Ereignis das beste Team, und das war in diesem Jahr Peugeot, deshalb gilt die uneingeschränkte Gratulation nach Frankreich.
Als erstes freut es mich, obwohl ich Audifan bin, dass einmal ein weiteres Team, dass jedes Jahr große Anstrengungen unternimmt, gewonnen hat. Jetzt fehlt nur noch ein Sieg vom Pescarollo Team. Weiter muss man aber schon sagen, dass das Konzept R15 dem 908 doch überlegen ist. Das steht ausser Frage! Es ist nunmal so wie es im Artikel hier steht.
Wie überlegen der R15 ist, sah man ja auf "normalen" GP Strecken, auf denen 1000km Rennen gefahren werden. Da hatte der 908 nicht den Hauch einer Chance. Und ob der HDI tatsächlich mehr "Futter" unter der Haube darf doch bezweifelt werden. Es ist ja kein 8. Weltwunder, dass geschlossene Fahrzeuge deutlich mehr Topspeed haben. Wenn der R15 2010 wieder an die Sarte zurückkehrt, gibt's ein 1-2-3 für Audi hehe.
Ich hoffe nur, dass Peugeot es wie Audi hält und trotz des Sieges noch oft teilnehmen wird.
War denn nicht mal von der Vorschrift von geschlossenen Fahrzeugen die Rede? Kommt diese 2010 oder wurde diese wieder verworfen?
Ach Leute, was habt ihr. Die besseren haben dieses Jahr gewonnen. Genau wie in den vergangenen Jahren. Das einzige Gesetz der Serie, welches ich bereit bin, zu akzeptieren, ist, das jede Serie einmal zu Ende geht. Audi kommt nächstes Jahr wieder und dann wollen wir sehen, was sie aus diesem Jahr gelernt haben. Andere Teams wären über nen 3. Platz überglücklich. War hervoragender Sport, so solls sein.
So denn
Schön, dass die arroganten Kotzbrocken mal gezeigt bekommen haben, wo der Hammer hängt.
Richtig Coole Performance diese 24 H von L eman Serie !
Spannend und interessant zum zuschauen , und auch nicht so kindisch , wie bei der F1, wo über Geld Bedgut höhen und andere Lächerlichkeiten gestritten wird.
Fahrer müssen TOP Fit sein, für dieses lange rennen !
Das Fahren im Dunkeln , und mgöliche Wetterkapriolen werden zur grosen Herausforderung.
Pegeout hatte ein Hervorragendes Gesamtpaket, aus Fahrern , Boxen Crew und Fahrzeug mit Verlässlichem motor und wie man sehen konnt, fast perfekter Strassenlage.
Klasse !
Bin ziemlich enttäuscht das Audi mit einem so unausgereiftem Fahrzeug na Le Mans gefahren ist.
Sebering habe se zwar gewonnen, aber irgendwie seid dem im gegensatz zu Peugeot keinen Schritt mehr gemacht.
Wie kann man so was nicht mit einkalkulieren mit dem verdrecken der Ladeluftkühler ?
Der Speed war auch nicht da, wobei ich mir nicht erklären kann das zu mind. McNish im Quali fast 5 Sekunden schneller war als die schnellste Runde im Rennen.
Hoffe die bekommen das nächstes Jahr wider besser hin, vielleicht sollte man mehr Rennen in der ALMS mitfahren um mehr Info´s über das Auto zu bekommen als das in den 12 std. von Sebering möglich ist.
Hab bis zur letzten Stunde noch auf nen Motoplatzer od Fahrfahler von den Franzosen gehofft :( Aber dieses Jahr waren die einfach auch sehr stark & zuverlässig.
Nein Frank, zu radikal! Für's nächste Jahr einfach wieder an der alten Leistung anknüpfen und den Franzosen zeigen wer hier die guten Autos baut.
Audi ist mit der Entwicklung des R15 wohl den falschen Weg gegegangen.
Die erhofften Vorteile des 10-Zylinders waren nicht vorhanden
und die aufgetretenen Fehler während es Rennens deuten auf
eine schlampige Entwickelungsarbeit. Angesichts der
Weltwirtschaftskrise sollte Audi den R15 verschrotten
und auf ein erneutes Antreten verzichten.
Seifenkisten? Vielleicht! Aber gewonnen haben sie trotzdem, und zwar ziemlich deutlich. Herzlichen Glückwunsch zum Doppelsieg an die Mannschaft von Peugeot.
An Audi - Nachsitzen ist angesagt.
Hallo.
Bessere Aerodynamic und perfekte Strassenlage sind doch meher Wert , als ein paar PS mehr unter der Haupe .
Vor allem bei so einem langen Rennen, wo Runde für Runde Vorsprung herausholen kannst .
Natürlich spielt das wetter möglicherweisse alle Kapriolen in 24 H !
Ein groses Lob an unseren Alex. Wurz
Perfekter Job
grüse aus Österreich
Power_by Peugeot........nix Audi........
Meine ich ja...
@alpha_juliett: Um so schlimmer, wenn Audi noch nicht einmal gegen blöde Seifenkisten gewinnen kann.
Blöde französische Seifenkiste.
2009 hat Peugeot einfach den besseren Job gemacht und das schnellere Auto gehabt.
Schade für Audi gegen so eine französischen Pappkarton zu verlieren.
:( auti
:( auti
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