Eurosport - So 16.Mai. 14:38:00 2010
Im Vorfeld der WM 2006, macht eurosport.de eine Zeitreise durch die Geschichte der Weltmeisterschaften. Von den Anfängen in Uruguay, über das Wunder von Bern, von der "Hand Gottes" bis zum deutschen Triumph in Italien. 1986 wurde Argentinien mit "göttlichlichem Beistand" Weltmeister.
Mexiko war 1986 das erste Land, das zum zweiten Mal eine WM ausrichten durfte. Die Mittelamerikaner profitierten davon, dass das vorgesehene Gastgeberland Kolumbien wegen Geldmangels zurückzog.
Die große Show des kleinen Maradona
Diese WM stand ganz im Zeichen eine kleinen, pummeligen Zauberkünstlers aus Argentinien. Maradona führte mit je zwei Toren gegen England und gegen Belgien seine Mannschaft bis ins Finale. Im Spiel gegen die Mannschaft von der Insel erzielte Maradona ein Tor durch ein Handspiel.
Stolz bezeichnete er diese Aktion als "die Hand Gottes". Wäre der Schiedsrichter weniger "gläubig" gewesen, so wäre England vielleicht zum Stolperstein für die Kicker aus den "Pampas" geworden. So kam es im Aztekenstadion von Mexiko City zum Finale gegen die deutsche Mannschaft, der es ein weiteres Mal nicht gelang den entscheidenden Schritt zu tun.
Deutschland auf der Zielgeraden abgefangen
1982 besiegt von Paolo Rossi und dem italienischen Team, wurde die Mannschaft diesmal kurz vor dem Ziel mit 3:2 von den Argentiniern abgefangen. Der Sieg Argentiniens war ebenso verdient wie unerwartet.
Letztendlich war es der alles überragende Maradona, der die Trophäe praktisch im Alleingang für sein Land gewann. Seine außergewöhnliche Klasse und seine Torjägerqualitäten machten ihn wie selbstverständlich zum besten Spieler des Turniers.
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