World Cup History - 1966: Das Mutterland triumphiert

Eurosport - So 16.Mai. 14:57:00 2010

Im Vorfeld der WM 2006, macht eurosport.de eine Zeitreise durch die Geschichte der Weltmeisterschaften. Von den Anfängen in Uruguay, über das Wunder von Bern, von der "Hand Gottes" bis zum deutschen Triumph in Italien. 1966 triumphierte Gastgeber England.

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Ein kleiner Hund namens Pickles sorgte für kollektives Aufatmen im Gastgeberland der WM 1966. Nachdem der "Jules Rimet"-Pokal während einer Ausstellung in London gestohlen wurde, fand der Vierbeiner das gute Stück unter einem Busch in einem Vorgarten im Süden Londons.

"Wembley-Tor" schockt Deutschland

Das sollte sich für das "Mutterland" des Fußballs als gutes Omen erweisen. England wurde von Alf Sir Alf Ramsey trainiert und schlug die deutsche Elf im Finale nach einem wahren Fußballkrimi mit 4:2 in der Verlängerung. Geoff Hurst machte in diesem Spiel mit seinen drei Treffern Geschichte und erzielte zudem den bis heute umstrittensten Treffer der WM-Historie.

Während die Gastgeber nach dem "Wembley-Tor" in einen Freudentaumel verfielen, herrschte im deutschen Lager lähmendes Entsetzen.Ungeachtet dessen führte Kapitän Bobby Moore seine Mannschaft zur königlichen Loge, wo ihm seine Königin Elizabeth II. die Trophäe überreichte.

WM der Überraschungen

Die größte Überraschung der WM war, dass Titelverteidiger Brasilien bereits nach der Vorrunde ausschied. Nach einem Sieg gegen Bulgarien, verlor Pelé mit seinen Mannschaftskollegen zunächst gegen Ungarn und anschließend gegen die Turnier-Überraschung Portugal.

Unter den Mannschaften, die die zweite Runde erreichten, waren die Nordkoreaner die größte Überraschung. Die Asiaten besiegten Italien besiegten und lagen in der spektakulärsten Partie des Turniers schon mit 3:0 gegen Portugal in Führung. Dann aber schlug Portugal zurück und gewann dank vier Treffer Eusebios mit 5:3.

Ralf Groschopp / Eurosport

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