Eurosport - Fr 16.Mai. 11:00:00 2008
Die Pittsburg Penguins haben den Einzug ins Stanley-Cup-Finale im ersten Anlauf verpasst. In Philadelphia unterlagen die "Pens" den Flyers mit 2:4 (0:3,0:0,2:1) und konnten damit den ersten von drei Matchpucks nicht verwerten. In der "best of seven"-Serie steht es nun 3:1 für Pittsburgh.
Philadelphia spielte im eigenen Stadion mit dem Rücken zur Wand und ganz offensichtlich mit der Wut im Bauch. Die ersten drei Spiele der Serie hatten die Flyers allesamt verloren, nun legten sie ein fulminantes Startdrittel hin. Jeoffrey Lupul (9.), Daniel Briere (12.) und Jeff Carter (19.) brachten das Heimteam früh kompfortabl in Führung. "Du willst eigentlich nicht zugeben, dass der Spielstand einen Einfluss aud deine Spieleweise hat, aber wenn man in Führung liegt spielt es sich nun einmal leichter. Das war der Schlüssel heute", sagte Lupul, der 32 Sekunden vor Spielenede mit einem Schuss ins leere Tor den Sieg perfekt machte.
Dazwischen waren die Penguins noch einmal gefährlich nahe heran gekommen. Jordan Staal traff im Schlussdrittel doppelt und brachte die Spannung zurück. Die erst zweite Niederlage im 13. Playoff-Spiel konnte dennoch nicht mehr abgewendet werden. "Wir haben gekämpft bis zum Ende, aber die Aufholjagd kam ein bisschen zu spät", konstatierte Sydney Crosby, der Superstar der "Pens".
Ein Sieg fehlt den Pinguinen
Für Philadelphia bleibt es ein weiter weg bis ins Stanley-Cup-Finale. Pittsburgh kann bereits am Sonntag in der eigenen Mellon Arena die definitive Entscheidung in der Serie herbeiführen. Es wäre das erste Mal seit 1992, dass die Pinguine gegen die beste Mannschaft aus dem Westen um die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt kämpfen dürften.
Mattias Wieland / Eurosport