2. Bundesliga - 2. Liga: Gladbach marschiert weiter

Eurosport - So 16.Mrz. 16:28:00 2008

Borussia Mönchengladbach bleibt Spitze, aber im Kampf um die restlichen zwei Aufstiegsplätze in der 2. Liga wird das Gedränge größer. Vier Punkte hinter dem Tabellenführer, der den FC St. Pauli knapp mit 1:0 bezwang, führt 1899 Hoffenheim nach einem 1:0 über Erzgebirge Aue das Verfolgerfeld an.

FOOTBALL 2007-2008 Bundesliga 2 M'gladbach-St. Pauli Rösler Schultz - 0

Dahinter folgt der FSV Mainz 05, der mit dem 1:1 im Spitzenspiel beim TSV 1860 München allerdings zwei wichtige Punkte einbüßte. Die SpVgg Greuther Fürth erlitt nach der bitteren 0:1-Heimpleite gegen die TuS Koblenz einen überraschenden Rückschlag und könnte sogar den vierten Tabellenplatz verlieren, wenn der 1. FC Köln an diesem Montag (20:15 Uhr im Live-Ticker) beim SC Freiburg gewinnen sollte.

Zehn Runden vor dem Saisonfinale machte Mönchengladbach einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zurück in die erste Liga. Allerdings tat sich der Spitzenreiter gegen den diszipliniert spielenden Aufsteiger aus St. Pauli sehr schwer, ehe der dritte Sieg hintereinander perfekt war. Mit seinem 15. Saisontor erlöste der Kanadier Rob Friend (63.) vor 48 418 Zuschauern die Gladbacher. St. Pauli, das lange Zeit Paroli bot, ist nach sieben sieglosen Partien im Abstiegskampf angekommen.

Mainz ist seit fünf Spielen ungeschlagen, verschenkte in München aber zwei wertvolle Punkte, denn die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp war die spielerisch bessere Elf. Die Sechziger sind in der Allianz Arena in der Rückrunde immer noch ohne Sieg und verpassten den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Der Serbe Srdjan Baljak (48.) brachte den FSV verdient in Führung, zehn Minuten gelang Abwehrchef Gregg Berhalter mit dem Ausgleich per Foulelfmeter der erste "Löwen" Treffer nach zuvor 537 torlosen Minuten.

Ibisevic lässt Rangnicks Crew jubeln

Hoffenheim setzte dank Vedad Ibisevic seinen eindrucksvollen Siegeszug fort. Beim mühsamen, aber verdienten 1:0 gegen Aue erzielte der Bosnier in der 46. Minute nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung das Siegtor für die Nordbadener. Erst in der Nachspielzeit musste sich Aufstiegsanwärter Fürth erstmals nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage unglücklich geschlagen geben. Mit dem schmeichelhaften Siegtor durch Andreas Richter in der Nachspielzeit stellte Koblenz den Spielverlauf auf den Kopf. Das Team von Bruno Labbadia war die klar bessere Mannschaft, nutzte seine Chancen aber nicht. Stefan Reisinger scheiterte in der 78. Minute per Foulelfmeter an TuS-Torwart Dennis Eilhoff.

dpa / Eurosport