Eurosport - Mi 14.Okt. 23:12:00 2009
Ottmar Hitzfeld hat das Fernduell der deutschen Trainer-Urgesteine gegen Otto Rehhagel gewonnen und sich mit der Schweiz direkt für die WM 2010 in Südafrika qualifiziert. Hitzfelds Eidgenossen genügte in Basel ein 0:0 gegen Israel zum Gruppensieg.
Griechenlands klägliches 2:1 (2:0) in Athen gegen Luxemburg reichte nur zu Platz zwei, einen Punkt hinter der Schweiz. Erstmals bei einer Fußball-WM dabei ist die Slowakei, die sich als 21. Land qualifizierte. Beim 1:0 (1:0) in Polen halfen die Gastgeber mit einem Eigentor, Slowenien blieb durch das 3:0 (1:0) in San Marino die Relegation der Gruppenzweiten. Am 14. und 18. November spielen dort neben Portugal, das mit einem 4:0 (2:0) gegen Malta die Schweden (4:1 gegen Albanien) auf Distanz, auch Griechenland und die Ukraine.
Das Team von Superstar Andrej Schewtschenko verteidigte durch das 6:0 (1:0) in Andorra mit 21 Punkten Rang zwei in der Gruppe 6 vor Kroatien (20), das sich in Kasachstan durch ein Last-Minute-Tor von Niko Kranjcar zu einem glücklichen 2:1 (1:1) quälte. Damit verpasste Kroatien unter Trainer Slawen Bilic, der erst am Sonntag Hoffenheims Josip Simunic aus dem Team ausgeschlossen hatte, erstmals seit 2000 ein großes Turnier.
Frankreich ohne Ribéry überzeugend
Frankreich besiegte im Stade de France Österreich mit 3:1 (2:1) durch Tore von Karim Benzema, Thierry Henry und Andre-Pierre Gignac. Den Anschlusstreffer für die Alpenrepublik erzielte Marc Janko. Bereits vor dem Spiel stand Serbien als Sieger der Gruppe sieben fest, gefolgt von Frankreich, das einen Playoff-Platz sicher hat.
Im Wembley Stadion hatte Gastgeber England keinerlei Probleme und fertigte Weißrussland 3:0 (1:0) ab. Für die Engländer war es der neunte Sieg im zehten Spiel und hat sich damit sicher als Erster der Gruppe sechs für Südafrika qualifiziert. Zum Matchwinner avancierte Peter Crouch, der gleich zweimal ins gegnerische Tor traf.
Trainer Hitzfeld erstmals bei WM
Die Schweiz, bei der die Leverkusener Tranquillo Barnetta und Eren Derdiyok in der Startelf standen, tat sich ohne den erkrankten Wolfsburger Torwart Diego Benaglio schwer. Vor 38.500 Zuschauern im ausverkauften Baseler St.-Jakob-Park setzten die in der letzen halben Stunde in Unterzahl agierenden Israelis voll auf Defensive. "Ich habe immer geglaubt, dass ich mit der Schweiz Erfolg haben kann. Uli Hoeneß sagte mir, was willst du da, da kannst du nichts erreichen", sagte der ehemalige Trainer des FC Bayern München, der bei der blamablen Niederlage gegen Luxemburg vor 13 Monaten einen missratenen Einstand hatte, nun aber erstmals als Trainer zur WM fährt.
Griechenlands Theofanis Gekas (Bayer Leverkusen) erzielte unterdessen gegen Luxemburg im Athener Olympiastadion sein zehntes Tor in der WM-Qualifikation. Der Bundesliga-Torschützenkönig von 2007 muss nun in den Playoffs den Europameister von 2004 zur zweiten WM- Teilnahme nach 1994 schießen. Europameister Spanien wahrte durch das 5:2 (2:0) in Bosnien-Herzegowina seine weiße Weste und gewann ebenso wie die Niederlande alle seine Qualifikationsspiele. Die Wolfsburger Edin Dzeko und Zvjezdan Misimovic trafen in der Schlussphase für Bosnien.
Russland nur unentschieden
Russland kam bei den von Berti Vogts trainierten Aserbaidschanern nur zu einem 1:1 (1:0). Andrej Arschawin schoss den EM-Halbfinalisten in Baku in der 13. Minute in Führung, Wagif Dsawadow (53.) glich für Gastgeber Aserbaidschan aus. Damit beendete das Team von Vogts die Qualifikationsgruppe 4 mit fünf Punkten auf Platz fünf. Russland (22) stand bereits als Zweiter hinter Deutschland (26) fest.
Titelverteidiger Italien entging mit einer B-Mannschaft dank eines Hattricks von Alberto Gilardino beim 3:2 (0:1) gegen Zypern nur knapp einer Blamage, die Gruppensieger Serbien beim 1:2 (0:1) in Litauen nicht verhindern konnte. In einem weiteren bedeutungslosen Spiel fertigte Bulgarien Georgien 6:2 (6:1) ab. Der Ex-Leverkusener Dimitar Berbatow traf per Hattrick vor der Pause, Martin Petrow (früher VfL Wolfsburg) zweimal, Stanislaw Angelow (Energie Cottbus) einmal. Halil Altintop (Bayern München) erzielte beim 2:0 (2:0) der Türkei gegen Armenien den Endstand. Das wegen des gespannten Verhältnisses beider Länder brisante Spiel verfolgten in Bursa armenische und türkische Spitzenpolitiker.
Spannung in Relegationsrunde
Bislang stehen 21 von 32 Teilnehmern an der WM-Endrunde vom 11. Juni bis 11. Juli fest. Neben Griechenland, Ukraine, Slowenien und Portugal haben sich nach Russland, Bosnien, Irland und Frankreich in Europa die Teilnahme an der Relegationsrunde zur Weltmeisterschaft in Südafrika gesichert. Teilnahmeberechtigt an der K.o-Runde mit Hin- und Rückspielen am 14. und 18. November sind die besten acht von neun Zweiten der am Mittwoch beendeten Gruppen-Qualifikation. Als schwächster Zweiter schied Norwegen aus.
Ausgelost werden die Begegnungen der Relegation am kommenden Montag in Zürich. Gemäß der offiziell erst am Freitag erscheinenden neuen FIFA-Weltrangliste werden Russland, Frankreich, Griechenland und Portugal als Topteams gesetzt. Ukraine, Irland, Bosnien und Slowenien werden in den zweiten Lostopf kommen. Ausgelost wird ebenfalls das Heimrecht.
TV-Tipp:
Die Star-Fußballer von morgen schon heute auf Eurosport: Das Finale der U-20-WM in Ägypten, Ghana gegen Brasilien, am kommenden Freitag, 16.10., ab 20:00 Uhr LIVE auf Eurosport!
Kommentare 1 - 13 of 13
rudicrey: woher willst du wissen, ob ich Geld dafür ausgebe - ätsch - das stimmt definitiv nicht! Pech alter - ich bekomme noch geld dafür!
Michael,
es geht bei den Jungs um sehr viel Kohle, also nicht wollen gibt es nicht. Vielleicht können sie es einfach nicht besser. Man siehts ja an den Deutschen gegen Finnland. Trotz extrem viel Kohle scheiss Leistung
Thomas F,
aber nur weil Hirnies wie Du dafür Kohle ausgeben
rechtfertigung: ich halt nix vom rehagel, der hat nach der euro den absprung verpasst. jetzt können mer nur hoffen, dass er von alleine geht und man ihn nicht unsäglich feuern muß. bin auch stolz auf jeden erfolg der ellines, aber wer ein magengeschwür will, kuckt sich deren spiele an. ich sag ja auch, dass sie können!!!, aber vielleicht ned wollen, oder gar ned dürfen!!??
Beckenbauer, Hitzfeld, Rehhagel. Was die anfassen wird zu Gold
sach ma wer spricht hier eigentlich von holland ,die kæseroller fliegen sowieso wieder bei der wm raus ,is doch immer so gg lol ,die kønnen in der qualli gwinnen was sie wollen ,bei der wm kommt dann wieder die trauerflagge zum vorschein hahahaha
michael du trottl!
ich als grieche wiederhole mich: 2004 warn wir e- meister, hatten olympia und den songcontest.
eigentümliche zufälligkeiten.
komischerweise können sie fußball spielen, aber ob sie unter diesem trainer noch wollen??
@Sternsau
In der Gruppe mit Deutschland waren die Teams ja auch nur Durchschnitt bis Überdurchnschnitt. Ich habe die Spiele auch dort verfolgt. Die DFB Auswahl muss sich auch gewaltig steigern, wollen sie nicht nach der Vorrunde wieder heim fahren. England, Spanien und noch ein, zwei Teams mehr, überzeugten da viel mehr wie Russland und Deutschland. Doch in der Qualifikation gilt es nur durchzukommen, danach werden die Karten neu gemischt.
Scheint mir so, das nur eine von den nichtgesetzten Mannschaften weiterkommen kann, undzwar diejenige, die das Glueck haben wird Griechenlnd als Gegner zu bekommen. Ich bin mir ziemlich sicher das Frankreich, Russland, Portugal und x? zur WM fahren werden. Und unter x? wuerde ich mir die Ukraine oder Bosnien wuenschen, die attraktiver zum zuschauen sind als Slowenien oder Irland. Denke nicht das es viel Ueberraschungen geben wird, dazu sind die Spiele einfach viel zu wichtig.
ARGENTINIENHATESAUCH GESCHAFFT:ABER BEI EUROSPORT SCHLAFEN SIE JA ALLE NOCH!!!!!!
gratulation aber die schweiz hatte auch dennoch riesenglück das sie in der leichtesten wm qualigruppe gelandet waren!
griechenland wird zu überbewertet und wird in den play-offs scheitern!
ähm holland hat auch alle qualispiele gewonnen ne
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