Eurosport - Do 15.Okt. 12:06:00 2009
Stefan Uhmann ist vom Anti-Doping-Ausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) wegen Marihuana-Missbrauchs für zwei Jahre für alle Wettbewerbe gesperrt worden. Er war Anfang Juli in Zinnowitz mit einer unzulässig hohen Konzentration von Carboxy-THC in der A-Probe getestet worden.
Es handelt sich um den verbotenen Wirkstoff, der in Marihuana enthalten ist. Auf die Überprüfung der B-Probe wurde vom Athleten verzichtet.
Kurz vor Beginn der deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand war Uhmann bis auf weiteres suspendiert worden. Nun liegt das Urteil vor. Mit der verhängten Sperre von zwei Jahren gehen die Aberkennung der seit dem Turnier in Zinnowitz erzielten Ranglistenpunkte und Preisgelder einher. Hinzu kommt eine Geldbuße in unbekannter Höhe sowie die Kosten des Verfahrens. Der Vorsitzende des Anti-Doping Ausschusses des DVV, Erhard Rubert, erklärte: "Wir gehen offensiv mit diesem Fall um und nehmen den Anti-Doping-Kampf sehr ernst. Zum Schutz unserer Athleten, aber auch um das saubere Image dieser einzigartigen olympischen Trendsportart nicht zu gefährden."
Kommentare 1 - 3 of 3
Das Argument mit dem Bildungsgutschein ist einfach überzogen, die Strafe gehört ins Bildungswesen.
Wir sehen das nicht so: den Kunden lassen wir immer in Ruhe, Euren einzigen Kunden!
Volleyball war sein Leben.
Torsten Babaren
Er ist ein begnadeter Volleyballer, doch leider rastet er immer wieder aus und ist unbelehrbar. Es sind nicht die einzigen Verfehlungen mit denen er sich seine Laufbahn verbaut hat. mangelnde Bildung ist eine Ursache dafür. Für mich als TVV-Mitglied ist die Strafe mehr als gerecht, da er im Vorfeld schon bis Juli gesperrt war.
Hans-Jürgen Römer
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