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Ungarns Top-Kanute Kolonics gestorben

Di 15 Jul, 14:56 Uhr


Budapest (dpa) - Ungarns Sportfans sind geschockt: Der zweimalige Kanu-Olympiasieger György Kolonics ist am 15. Juli beim Training in Budapest zusammengebrochen und nach einem Herzstillstand gestorben.

Dies teilte der Vorsitzende des Ungarischen Kanu- und Kajak-Verbandes (MKKSZ), Etele Barath, im privaten «Inforadio» mit. Funktionäre, Trainer und Sportskameraden zeigten sich vom unerwarteten Tod des 36 Jahre alten «Kolo», wie sie ihn nannten, erschüttert. «Ich kann diese Tragödie schlicht nicht begreifen», sagte die Trainerin Katalin Fabian-Rozsnyoi, die Kolonics früher einmal betreut hatte, der Nachrichtenagentur MTI.

Der Spitzensportler, der für die Zweier-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Peking qualifiziert gewesen wäre, hatte am Dienstag auf der Donau bei der zu Budapest gehörigen Csepel-Insel trainiert. Dabei sei ihm plötzlich schlecht geworden, worauf er sich an das Begleitboot lehnte und das Bewusstsein verlor, sagte Barath. Kolonics wurde ans Ufer gebracht, wo jedoch alle Wiederbelebungsversuche scheiterten.

«In der Person von György Kolonics schied eine wahrhafte Legende des ungarischen Sports, ein am Gipfel seiner Laufbahn stehender Klassiker aus dem Leben», würdigte der Kanuverband MKKSZ in einer Stellungnahme, die er am Dienstag auf seiner Homepage veröffentlichte. Der ungarische Top-Kanute hatte 1996 in Atlanta im Zweier-Canadier über 500 Meter und 2000 in Sydney im Einer-Canadier über 500 Meter Gold für sein Land errungen. Darüber hinaus hatte er 15 Weltmeister-Titel geholt.

 

Kommentare 1 - 1 of 1

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  1. Wer lässt denn da grüssen,kurz vor diesen olmpischen Spielen trotzdem herzliches Bei-
    leid!pits_bar Bike Fan

    Von pits_bar, am Mi 30.Jul. 13:17
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