Eurosport - Fr 15.Mai. 21:16:00 2009
Honda belegte im ersten Freien Training zum Grand Prix in Le Mans in der MotoGP die Plätze eins, drei und fünf. Regen am Ende verhinderte noch bessere Zeiten. Stefan Bradl wurde in der 125ccm-Klasse nur Zwölfter, Folger gar nur 20. 250ccm-Pilot Tom Lüthi gelang eine gute Runde zu Position sechs.
Das Wetter in Frankreich präsentierte sich von seiner wechselhaften Seite. Bei der 125ccm-Klasse war es noch trocken, doch bei den MotoGP-Maschinen setzte der Regen etwa 20 Minuten vor Schluss ein.
Für Le Mans wurden auch kurzfristig die Regeln geändert: ab jetzt ist jede Trainingseinheit wieder 60 Minuten lang (bisher 45 Minuten). Die Extraminuten sollen den Fahrern mehr Möglichkeiten beim Abstimmen der Bikes bieten.
Da wegen dem Wetter am Ende nicht mehr mit der weicheren Mischung gefahren wurde, sind die Trainingszeiten wenig aussagekräftig.
Andrea Dovizioso erzielte mit seiner Repsol-Honda in1:36,126 Minuten die schnellste Zeit im 1. Freien Training in Le Mans. Casey Stoner wurde Zweiter, gefolgt von Randy de Puniet. Der Spanier Dani Pedrosa wurde Fünfter und Valentino Rossi kam mit 0,6 Sekunden Rückstand auf Platz sechs.
Der Weltmeister zeigte sich natürlich enttäuscht über das Wetter: "Während der Regenunterbrechung haben wir einige Änderungen am Setup vorgenommen. Leider wissen wir nicht, ob sie uns weiterbringen. Wir sind schnell im Regen, aber ich bevorzuge trockene Bedingungen. Hier in Le Mans weiß man nie, wie das Wetter wird. Es ändert sich schnell."
In der kleinsten Klasse war wieder einmal Andrea Innanone mit 1:45,258 vor Julian Simon der Schnellste. Stefan Bradl wurde bester Deutscher als Zwälfter, knapp vor Sandro Cortese als 14. Shooting-Star Jonas Folger belegte nur Platz 20. Michi Ranseder hatte erneut Probleme mit seiner "Haojue" und konnte keine vernünftige Runde drehen.
In der 250ccm-Klasse waren die üblichen Verdächtigen wieder vorne zu finden. Alvaro Bautista legte mit 1:39,302 die schnellste Runde vor Aoyama auf den Asphalt. Auf den Plätzen folgen di Meglio, Barbera und Weltmeister Simoncelli. Der Schweizer Tom Lüthi erzielte mit Rang sechs ein tolles Resultat, war aber trotzdem 0,7 Sekunden hinter der Spitze.
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