Eurosport - So 15.Mrz. 14:15:00 2009
55.000 Liter Freibier, Abwehrsorgen und verletzte Keeper: eurosport.yahoo.de präsentiert Ihnen kuriose Notizen am Rande des 24. Spieltags.
FREIBIER: Mit 58.753 Zuschauern gegen Bayer Leverkusen haben die Berliner Fans den ersten Schritt geschafft, sich nach dem letzten Heimspiel 55.000 Liter Freibier zu verdienen. Routinier Pal Dardai hatte vor der Partie in Absprache mit dem Bier-Sponsor für weitere Motivation gesorgt, zum Spitzenreiter ins Olympiastadion zu kommen. Sollten auch zu den restlichen vier Heimspielen gegen Dortmund, Bremen, Bochum und Schalke jeweils mindestens 55.000 Fans strömen, fließt danach der Gerstensaft. Auch alkoholfreie Getränke werden dann angeboten.
ABWEHRROTATION: Bochums Trainer Marcel Koller muss ständig die Abwehr umbauen. Seit einem Monat fehlen die Stamm-Innenverteidiger Marcel Maltritz und Anthar Yahia. Es sprangen Mergim Mavraj und Rechtsverteidiger Marc Pfertzel in der Abwehrzentrale ein. Für Mavraj, der vor einer Woche "Gelb-Rot" in Leverkusen sah, spielte gegen München (0:3) erstmals der junge Patrick Fabian neben Pfertzel 90 Bundesliga-Minuten. Doch die Rotation geht weiter: Weil Pfertzel gegen die Bayern die Rote Karte sah, muss Mavraj am Freitag in Mönchengladbach wieder ran. Immerhin ist Besserung in Sicht. Koller hofft, dass Maltritz und Yahia nach der Länderspielpause Anfang April gegen Stuttgart wieder fit sind.
LAUTSPRECHER: Via Stadion-Mikrofon versuchte sich Karlsruhes dauerverletzter Kapitän Maik Franz als Motivator im Abstiegskampf. Vor dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld röhrte der 27-Jährige eine Mutmacher-Rede über die Lautsprecher der Arena im Wildpark. "Wir als KSC-Familie müssen alles geben", rief der knallharte Verteidiger Fans und Teamkollegen zu. Einmal in Fahrt, schmetterte Franz im bekannten Wechselspiel mit den badischen Anhängern auch noch die Aufstellung der Gastgeber. "Jetzt werde ich heiser sein, aber das war der Teil, den ich beitragen konnte", erklärte Franz, der nach einer Fersen-Operation noch im Aufbautraining ist. Glück brachte das Debüt als Stadionsprecher nicht, der KSC verlor 0:1.
AUSGESCHLAFEN: Hellwach wie bei seinem Joker-Tor in Karlsruhe ist der Bielefelder Zlatko Janjic inzwischen auch wieder im Privatleben. Gut zwei Monate nach der Geburt von Tochter Zoe ist die Zeit der unruhigen Nächte für den 22-Jährigen vorbei. "Alles stellt sich um, auch der Schlafrhythmus. Dafür habe ich ein paar Wochen gebraucht", verriet der junge Vater. Endlich wieder ausgeruht gelang dem Bosnier im Wildparkstadion prompt sein erster Bundesliga-Treffer. "Ich musste dem Ball erst hinterherschauen, ob er auch sicher reingeht. Erst dann konnte ich es glauben", sagte Janjic.
HERZENSWUNSCH: Der 1. FC Köln hat gemeinsam mit dem Verein "wünschdirwas e.V." einem schwer erkrankten Jungen einen Herzenswunsch erfüllt. Der 16-jährige Michel wollte seinem Lieblingsverein einmal ganz nah sein und wurde so vom Club vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach zum Training und zum Spiel eingeladen. Außerdem durfte er seinen Lieblingsspieler Fabrice Ehret treffen. "wünschdirwas e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der besondere Wünsche von schwer erkrankten Kindern wahr werden lässt.
TORWARTWECHSEL (I): Bei 1899 Hoffenheim kommt Ex-Nationaltorwart Timo Hildebrand immer noch nicht zum Zug. Der frühere Stuttgarter saß in Frankfurt nicht mal auf der Bank, obwohl er unter der Woche angekündigt hatte, spielen zu können. "Ich bin ja mit Ralf Rangnick zerstritten", scherzte er nach entsprechenden Medienberichten unter der Woche und versicherte: "Das ist alles mit dem Trainer abgesprochen." Nach Schambeinprellung und muskulären Problemen im Oberschenkel, so Manager Jan Schindelmeiser, "muss Timo erstmal in eine richtig gute Verfassung kommen". Sein Rivale Daniel Haas wird den Platz zwischen den Pfosten aber nicht freiwillig räumen: "Ich nehme den Kampf an und will spielen."
TORWARTWECHSEL (II): Zwei Tage vor dem 1:1 gegen Hoffenheim hatte Eintracht Frankfurts Friedhelm Funkel den früheren Stammkeeper Markus Pröll kritisiert und Oka Nikolov zur Nummer eins erkoren - "solange er gut spielt und sich nicht verletzt". Als hätte es der Trainer geahnt: Nach nur 42 Minuten musste der 34-Jährige dem fünf Jahre jüngeren Konkurrenten wieder Platz machen - Leistenverletzung. In der aktuellen Verletztenliste der Eintracht ist Nikolov damit Ausfall Nummer neun.
Kommentare 1 - 1 of 1
nur spannend
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