Eurosport - So 15.Mrz. 21:48:00 2009
Italien hat zum ersten Mal einen Team-Bewerb im alpinen Ski-Sport gewonnen. Mit 21 Punkten lagen sie am Ende gleichauf mit Österreich. Da die Athleten der Alpenrepublik aber weniger Laufbestzeiten hatten, mussten sie sich geschlagen geben. Dritter wurde die Schweiz. Deutschland war nicht am Start.
"Es war eine starke Leistung von uns im Super-G. Ich war sehr nervös vor meinem Lauf. Der Bewerb war wichtig, man hat auch Verantwortung für die anderen. Skifahren ist ein Einzelsport, aber wenn du deine Kollegen siehst, willst du auch deine Leistung bringen", freute sich der Italiener Manfred Mölgg mit seinen Teamkollegen Nadia Fanchini, Daniela Merighetti, Nicole Gius, Peter Fill und Werner Heel über den Sieg.
Der Super-G am Vormittag war eine klare Angelegenheit für die italienische Mannschaft. Fanchini, Fill und Heel behielten in ihren Gruppen klar die Oberhand. Einzig Merighetti wurde in ihrem Lauf auf Rang drei durchgereicht.
Damit erzielten die Italiener sechs Punkte. Mit acht Zählern hielten sich die Schweizer, die mit Sandra Gini, Lara Gut, Fabienne Suter, Marc Berthod, Didier Cuche und Carlo Janka antraten, mit Platz zwei in Schlagdistanz. Bereits deutlich zurück lagen die Österreicher (13).
Finale furioso sorgt für würdigen Abschluss
Aber das rot-weiß-rote Team (Andrea Fischbacher, Elisabeth Görgl, Kathrin Zettel, Marcel Hirscher, Mario Matt und Hannes Reichelt) machte nach einer tollen Aufholjagd noch einmal alles spannend. Zettel und Hirscher sorgten in ihren Gruppen zwar für klare Bestzeiten, mussten sich nach drei Serienerfolgen im Mannschaftsrennen aber doch geschlagen geben.
"Italien war schon im Super-G sehr gut. Mit den Damen zu fahren, macht irrsinnig Spaß. Der Sieg wäre schön gewesen. Aber alles, was Top Drei ist, ist gewaltig", freute sich Hirscher, der zum ersten Mal bei einem Team-Wettkampf an den Start ging. Nach einigen Fehlern im Slalom-Durchgang begnügten sich die Schweizer mit Platz drei vor Schweden und Frankreich.
Auf Wiedersehen im nächsten Winter
Ohne Deutschland ging das Saison-Finale über die Bühne. "Es wäre sicher eine gute Sache gewesen, aber wir haben zu wenig Herren hier", sagte der deutsche Alpin-Direktor Wolfgang Maier. "Es ist gut bei Weltmeisterschaften, wo man um Medaillen fährt. Beim Weltcup-Finale ist es vom Sportlichen nicht sehr sinnvoll, denn es gibt nicht wirklich etwas dafür, kein Preisgeld, keine Anerkennung für die Athleten", nannte Maier weitere Gründe für das geringe Interesse.
Für den Franzosen Joel Chenal war das letzte Saison-Rennen gleichzeitig sein Abschiedsrennen. Im Elvis-Kostüm beendete er seine Laubahn. Indes gab der Liechtensteiner Marco Büchel bekannt, dass er mit 37 Jahren noch lange nicht genug vom Ski-Sport hat und weitermachen wird.
Kommentare 1 - 7 of 7
Finde die Leistung der Südtiroler überragend, die ja 80% der italienischen Mannschaft darstellen. So ein kleines Land mit so starken Läufern und dass in einem Land das den Ski-sport NICHT unterstützt u zusätzlich ist der Skiverband pleite. Also Hut-ab.. :D
ob das die 5 besten Nationen sind ist mal dahingestellt,ausserdem sind die teils sehr ersatzgeschwächt angetreten,vielleicht kann man ja den Teamwettbewerb nächste Saison vorm ersten Rennen in Sölden machen
da wärn sicher mehr dabei,ist gleich mal eine Standortbestimmung wie man so trainiert hat
Thomas H, ganz deiner meinung, mit dem hysterischen und überheblichen getue der giger und pum ist nichts mehr zu holen. ich würde sie schon wegen der geschichte mit dem zweiten lauf von walchhofer bei der wm hinaus schmeißen.
der wettbewerb ist recht ansprechend und spannend. wer nicht mitfährt, hat immer unrecht und in diesem falle auch unsportlich und undankbar den veranstaltern gegenüber; auch wenn es nichts (keine moneten?) zu holen gibt, die fünf besten nationen haben aber mitgemacht
Du meinst noch schlechter Herr Namensvetter,mit dem ÖSV gehts einfach deutlich abwärts.
Was dieser Unsymphat von Pum vom Stapel gelassen hat war sowieso wieder der Oberhammer liebe Österreicher tut uns euch und der Skiwelt einen gefallen und haut Pummelchen und den Giger Toni raus ;)
diese saison endet typisch für österreich. punktegleich aber dennoch `nur` zweiter.
es kann nur noch besser werden nächstes jahr.
find ich auch ich hätte gerne gesehen wer die beste nation ist
ich hätte gerne deutschland gesehen
Blöde Ansetzung des Wettbewerbs ist eine super Abwechslung aber leider treten am letzten tag ja kaum mehr welche an :(
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