Bundesliga - Eintracht stoppt KSC

Eurosport - Sa 15.Mrz. 18:22:00 2008

29.348 Zuschauer mussten im Wildparkstadion gegen Eintracht Frankfurt die dritte Heimniederlage des Karlsruher SC in dieser Saison hinnehmen. Michael Fink markierte in der 25. Minute das entscheidende Tor zum 1:0 für die Gäste aus Hessen. Von den Karlsruhern kam kaum Gegenwehr.

FOOTBALL 2007-2008 Bundesliga Maik Franz Michael Fink Karlsruher SC Eintracht Frankfurt - 0

Eintracht Frankfurt hält mit dem "Dreier" den Anschluss an das obere Tabellendrittel und überholt den KSC in der Tabelle. Karlsruhe muss nach zwei verlorenen Partien in Folge aufpassen, nicht noch weiter abzurutschen.

1. Halbzeit

Beide Teams starteten munter in die Partie. Frankfurt gelang es, sich schon zu Beginn der ersten Hälfte eine leichte Überlegenheit zu erspielen. In der 12. Minute kreuzte Martin Fenin erstmals vor dem Tor der Gastgeber auf: Ioannis Amanatidis hatte ihm den Ball aufgelegt, der Stürmer zog aus kürzester Distanz ab, schoss jedoch weit über das Tor.

Das 1:0 für die Gäste markierte Michael Fink in der 25. Minute. Amanatidis erlief sich gegen Andreas Görlitz den Ball und gab weiter auf Markus Weissenberger. Der bewies Übersicht und flankte in den Strafraum zu Fink, der den Ball im Netz versenkte. Karlsruhe erspielte sich auch nach dem Rückstand kaum Strafraumszenen. Die Gastgeber wirkten einfallslos.

2. Halbzeit

Karlsruhe bemühte sich, in die Partie zu kommen. In der 48. Minute traf Alexander Iashvili im Sechzehner den Ball nicht richtig und schoss knapp über das Tor. Das sollte allerdings auch die einzige Gelegenheit für den KSC bleiben. Das Spiel des Teams von Trainer Edmund Becker blieb unkonzentriert und war geprägt von Fehlpässen und kleinen Fouls.

Die Frankfurter Spieler hingegen hatten mehrfach das 2:0 auf dem Fuß. Doch der gute Karlsruher Keeper Markus Miller verhinderte, dass das Ergebnis höher ausfiel. In der 54. Minute hielt er den Abschluss eines Alleingangs von Benjamin Köhler, eine Viertelstunde später musste er einen aus der Drehung geschossenen Ball von Fenin parieren. Kurz vor Spielende war der Schlussmann wieder gefragt: Faton Toski kam direkt vor ihm an den Ball, doch auch hier hielt der Keeper mit einer Glanztat seinen Kasten sauber.

Spieler der Partie:

Markus Miller

Der Torhüter der Gäste war beim Gegentreffer machtlos. Ansonsten hielt Miller sehr gut und glich mit guten Paraden einige Fehler seiner Abwehrleute aus.

Anne Janssen / Eurosport