Dakar - Brüderpaar dominiert bei Quads

So 15.Jan. 23:44:00 2012

Alejandro Patronelli sichet sich zum zweiten Mal in Folge die Dakar in der Quadwertung, sein Bruder Marcos komplettiert den Doppelsieg. Allein Tomas Maffei konnte seine argentinischen Landsleute über die zwei Wochen durch Argentinien, Chile und Peru halbwegs fordern und wurde Dritter.

Argentina's Alejandro Patronelli rides his Yamaha quad during the 11th stage of the fourth South American edition of the Dakar Rally - 0

"DDennoch verlor Maffei in der zweiten Woche aufgrund einiger Probleme den Anschluss und büßte zwei Stunden ein.

Der Weg für Alejandro und Marcos Patroelli war endgültig frei. An den letzten Tagen flogen die beiden im Paarlauf über die Dünen Perus.

Am letzten Tag stand auf dem Weg Richtung Zielort Lima noch eine kurze Wertungsprüfung über 29 Kilometer auf dem Programm. Lediglich 16 Quads waren noch im Wettbewerb. Maffei setzte mit der Bestzeit ein letztes Ausrufezeichen. Am Gesamtergebnis änderte das nichts mehr.

Die Patronelli-Brüder zogen triumphal in Lima ein. Alejandro verteidigte souverän seinen Vorjahressieg und hatte im Ziel 1:20 Stunden Vorsprung auf seinen Bruder Marcos, den Sieger von 2010. "Die Etappe ist gut verlaufen. Ich kann gar nicht glauben, dass die Dakar zu Ende ist", sagt Alejandro in Lima.

"Dieses Jahr war es einwandfrei"

"Es war zuweilen kompliziert, aber wir hatten ein gutes Ende. Das ist ein zweiter Sieg. Es ist sehr schwer, zwei Mal hintereinander zu gewinnen. Letztes Jahr habe ich wegen meiner Hand sehr gelitten, dieses Jahr aber war es einwandfrei von Anfang bis Ende. Keinerlei Problem. Gott sei Dank. Dank all jene, die mich unterstützt haben."

Maffei konnte schließlich als Dritter auf dem Podest die Anstrengungen der vergangenen Tage verarbeiten und feiern. Ihm fehlten schlussendlich 2:14 Stunden auf Alejandro Patronelli. Vierter wurde Ignacio Casale, gefolgt von Sergio La Fuente, der zu Beginn der Dakar das Tempo in Argentinien vorgegeben hatte.

Die Quadwertung war fest in den Händen von Yamaha, denn erst auf Platz sieben tauchte mit Lucas Bonetto der erste Honda-Pilot auf. Die Italienerin Camelia Liparoti (Yamaha) erreichte das Ziel als Neunte und feierte ihr bestes Dakar-Ergebnis.

Endergebnis nach 14 Etappen (Top 5):

1. Alejandro Patronelli (Yamaha) 53:01:51 Stunden

2. Marcos Patronelli (Yamaha) +1:20:17 Stunden

3. Tomas Maffei (Yamaha) +2:14:21

4. Ignacio Casale (Yamaha) +6:09:23

5. Sergio La Fuente (Yamaha) +8:19:06

Gerald Dirnbeck / Motorsport-Total.com

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