Eurosport - Do 15.Jan. 01:14:00 2009
Wer fährt wo? Vor dem Auftakt der Saison 2009 haben wir hier die wichtigsten Transfers für Sie noch einmal zusammen gefasst:
Die Rückkehr von Lance Armstrong hat fast komplett überschattet, dass neben dem Texaner mit Yaroslav Popovych (Ukraine/Silence) und dem Spanier Haimar Zubeldia (Euskaltel) zwei weitere Topfahrer bei Astana unterschrieben haben. Damit verfügt der Rennstall nun über nicht weniger als sechs Fahrer, die eine dreiwöchige Rundfahrt bereits unter den Top fünf oder besser beendet haben.
Höchst aktiv auf dem Transfermarkt war das neue ProTour-Team Katyusha: Die Russen sicherten sich mit ihrem eindrucksvollen Budget die Dienste von Sprint-Star Robbie McEwen (Australien), seinen schnellen Kollegen Danilo Napolitano (Italien) und Gert Steegmans (Belgien), Klassiker-Spezialist Filippo Pozzato (Italien) und Russlands bestem Rundfahrer Vladimir Karpets - um nur die wichtigsten zu nennen.
Einen "Großeinkauf" startete Milram, dass sich neben Linus Gerdemann und Gerald Ciolek die weiteren deutschen Asse Markus Fothen, Robert Förster und Fabian Wegmann sowie eine ganze Reihe weiterer Fahrer vom aufgelösten Gerolsteiner-Rennstall an Bord holte.
Der vielleicht spektakulärste Coup gelang einem neugegründeten Team, das gar nicht zur Elite-Klasse der ProTour zählt: Tour-Sieger Carlos Sastre konnte von Cervelo als Kapitän gewonnen und wird die "Zweitliga-Mannschaft" in ihrer ersten Saison anführen. Daneben wurde der Norweger Thor Hushovd als weiterer Star gewonnen. Mit Angel Gomez Marchante (Spanien) und den beiden Deutschen Andreas Klier und Heinrich Haussler wurden weitere Hochkaräter verpflichtet.
Verstärkung für Cadel Evans gab es im Silence-Rennstall durch Thomas Dekker (Niederlande). Daneben stoßen Zeitfahr-Spezialist Sebastian Lang und Klassiker-Sieger Philippe Gilbert aus Belgien zum Team, das bis zu dessen Doping-Sperre auch den Österreicher Bernhard Kohl unter Vertrag hatte.
Noch nicht geklärt ist, ob Stefan Schumacher jemals im Trikot von Quick Step starten wird. Sicher aber sind die Verstärkungen durch Tour-Etappensieger Sylvain Chavanel (Frankreich), Sprinter Alan Davis (Australien) und Allrounder Jerome Pineau (Frankreich).
Im Rabobank-Rennstall sollen Routinier Juan Manuel Garate (Spanien), der belgische Klassiker-Jäger Nick Nuyens, Zeitfahrer Stef Clement und das Top-Talent Lars Boom (beide Niederlande) die Qualität des Kaders weiter erhöhen.
Bei Columbia ließ man u.a. das deutsche Duo Gerdemann und Ciolek ziehen, beschränkte sich umgekehrt bei den Neuverpflichtungen auf punktuelle Verstärkungen: Der starke Schweizer Michael Albasini, Rundfahrt-Hoffnung Maxime Monfort aus Belgien und Sprint-Anfahrer Mark Renshaw (Australien) wurden geholt. Ähnlich gezielt griff Garmin zu: Bahn-Ass Bradley Wiggins (Grobritanniens) und Zeitfahr-Vizeweltmeister Svein Tuft aus Kanada werden die Klasse der Mannschaft im Kampf gegen die Uhr noch weiter erhöhen.
Auffällig ist, dass sich weitere Teams mit teuren oder zahlreichen Neuverpflichtungen sehr zurückhaltend zeigten, wie etwa Caisse d'Epargne, Cofidis, Euskaltel, Francaise des Jeux, Bouygues Telecom oder auch Saxo Bank.
Kommentare 1 - 4 of 4
Natürlich ist es, wenn alle gedopt sind, alles andere als fair. Das ist so dumm, dass es weh tun müsste. Hat das nicht der JJ mal von sich gegeben? Sagt schon was!
Beim Dopen gewinnen die, die mehr Geld investieren können (siehe Preisliste von Fuentes) und die keine Rücksicht auf ihre Gesundheit nehmen: folglich die Dummen. Abgesehen davon reagieren natürlcih nicht alle Körper gleich auf Doping.
wenn alle gedopt sind dann ist es wieder fair
he M M, verzieh dich !!
Ein ganz geistreicher Kommentar von M M, habe ich ja noch gar nie gehört...
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