(sid) Nächste Goldmedaille für den Deutschen-Schwimm-Verband (DSV) bei der Kurzbahn-EM im ungarischen Debrecen: Weltrekordlerin Britta Steffen hat den Titel auf ihrer Paradestrecke 100m Freistil gewonnen. In 52,20 Sekunden hielt die Berlinerin auch die Europarekordhalterin Marleen Veldhuis (52,30) aus den Niederlanden in Schach. Bronze sicherte sich Josefin Lillhage aus Schweden in 52,84. Petra Dallmann aus Heidelberg ging als Achte in 54,10 Sekunden leer aus.
Die Olympia-Dritte Anne Poleska ist indes zur Bronzemedaille über 200m Brust geschwommen. In 2:22,66 Minuten musste sich die Krefelderin der neuen Titelträgerin Julia Efimowa aus Russland in Europarekordzeit von 2:19,08 sowie Mirna Jukic (Österreich/2:20,92) geschlagen geben. Simone Weiler aus Heidelberg wurde in 2:26,64 Achte.
Auch Pietsch holt Bronze
Ebenfalls Dritte wurde Janine Pietsch, die über 100m Rücken in 58,15 Sekunden anschlug. Gold ging in Europarekordzeit von 57,34 Sekunden an Frankreichs Olympiasiegerin Laure Manaudou. Sie verbesserte die alte Bestmarke von Ilona Hlavackova aus Tschechien um 41 Hundertstel. Silber sicherte sich Sanja Jovanovic aus Kroatien in 57,94.
Derweil hat der Ungar Laszlo Cseh mit seinem zweiten Weltrekord die zweiten Goldmedaille abgeräumt. Über 400 Lagen benötigte Cseh 3:59,33 Minuten und verbesserte seine eigene Bestmarke um 1,4 Sekunden. Bereits am Vortag hatte er über die halbe Distanz in 1:52,99 einen Weltrekord aufgestellt.


