Primera Division - Schuster rechnet mit Real Madrid ab

Eurosport - Di 14.Apr. 23:54:00 2009

Bernd Schuster schlägt zurück: Rund vier Monate nach seiner Entlassung bei Real Madrid hat der ehemalige Trainer der "Königlichen" die Vereinsführung angegriffen. "Von all den Verstärkungen des Spielerkaders, die ich gefordert hatte, kam keine einzige", erklärte der 49-Jährige der Zeitung "Marca".

FOOTBALL 2009 Schuster - 0

Schuster, der am 9. Juli 2007 das Traineramt beim spanischen Rekordmeister übernahm und auf anhieb den Titel holte, hatte sich in der vergangenen Saison für die Verpflichtung von Dani Alves (FC Barcelona), Cesc Fàbregas (FC Arsenal) und David Villa (FC Valencia) ausgesprochen. "Die Antwort war, dass wir kein Geld hätten", gab der Augsburger die Reaktion der Vereinsführung um den damaligen Klubchef Ramon Calderon wieder.

Calderon sei vielmehr daran gelegen gewesen, Superstar Cristiano Ronaldo von Manchester United loszueisen. "Dabei brauchten wir den eigentlich gar nicht", befand Schuster.

Van der Vaart als Notlösung

"Es war mir klar, dass wenn Cristiano kommen würde, keine Mittel mehr für den Kauf anderer Spieler zur Verfügung stehen würden. Höchstens vielleicht für einen, der nicht viel kostet. Da er aber nicht zu uns gewechselt ist, hätten wir uns eigentlich auf den Positionen verstärken können, wo es wirklich nötig gewesen wäre. Nur mit Ronaldo hätten wir unsere Probleme ja nicht gelöst, denn er kann nicht verteidigen und gleichzeitig auf dem Flügel spielen. Überraschend für mich war, dass dann zunächst niemand geholt wurde", wundert sich Schuster über die Personalpolitik seines Ex-Klubs.

Der 49-Jährige deutete außerdem an, dass der Transfer des früheren HSV-Kapitäns Rafael van der Vaart, der schließlich im August 2008 zu Real kam, eine Notlösung gewesen sei. "Nachdem Julio Baptista und dann auch noch Robinho den Verein verlassen hatten, mussten wir einfach jemanden holen." Schuster bestätigte zudem, dass er sich mit Sportdirektor Pedja Mijatovic nicht verstand. "Pedja hatte mich von Anfang an abgehakt, denn ich war nicht sein Favorit gewesen."

Tobias Laure (mit dpa) / Eurosport

Kommentare 1 - 11 of 11

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  1. gerade mal 100Mio
    Du hast wohl auch schon den­ Bodenkontakt verloren.
    Ein Verein hat keine Schulden zu­ haben. Hinter jeder Ausgabe hat auch eine Einnahme zu­ stehen. Du bist sicher einer von diesen Leuten, die in­ der Kneipe auf Pump trinken und wenn der Besitzer seine­ Kohle haben will, sagst du: Aber DER DA hat noch viel­ mehr Schulden.
    Leute wie du SIND die­ Wirtschaftskriese!!!

    Von Alex, am Mo 20.Apr. 8:57
  2. Ottmar V:woher kommst du den Guck mal die englische­ manschaften an die ersten 16 sind hoch verschuldet und­ guck mal Barca an ohne werbung halten sich ihre­ schulden grad bei 100 mio (das ist nichts in vergleich­ zu Manu über 800 mio)

    Von rklajser, am Fr 17.Apr. 19:58
  3. Christiano Ronaldo MUSS nach Spanien gehen. Nach so­ langer Zeit in england isser nun abgehärtet genug, um­ in seinen heimatlichen Regionen den Mannschaften dort­ zu helfen, denn seien wir mal ehrlich, ich sehe lieber­ spanischen als Englischen Mannschaften zu, außer­ Chelsea, ManU und vielleicht noch Arsenal oder­ Liverpool.

    Von johnnygood21, am Fr 17.Apr. 13:44
  4. real investirt sowieso nur in volle superstars die­ sollten es mal so wie barca oder manu oder arsenal­ machen junge spieler holen aus der eigenen jugend !!!­ und cristiano ronaldo hättt den nix gebracht der will­ bei manu bleiben

    Von kromepascal, am Do 16.Apr. 12:55
  5. Sollen se doch, die Megastars verpflichten. Damit ja­ keiner mit dem anderen zusammenspielt und jeder eizeln­ sein Ding macht. Sollen die sich verschulden.
    Als Barça­ Fan ist es ungemein ein herrliches Gefühl zu sehen wie­ im 1/4 Champions, Pokal frühes aus gegen Underdog, und­ es in der Liga auch nicht optimal läuft:D
    Weiter so,­ und denkt dran: Florentino kommt, und der hat schon­ CRonaldo an der Leine. Das kann nur noch besser werden!

    Von dario_ciba, am Mi 15.Apr. 8:53
  6. Langsam kotzt mich diese Geldgeilheit im Profi Fussball­ wirklich an. Gerade in Spanien und Italien sind die­ Vereine hoch verschuldet. Kein Unternehmen könnte sich­ so über Wasser halten. Fussball hat halt wie in vielen­ anderen Bereichen wieder eine Sonderstellung.

    Von Ottmar V, am Di 14.Apr. 23:23
  7. @bastian... xD ich gebe dir voll recht! vllt sollte sam­ c sich einfach mal überlegen was er schreibt!

    Von benj_bach, am Di 14.Apr. 22:59
  8. das ist keine Abrechnung sondern schlicht eine doch­­ recht sachliche Darstellung.
    Eurotratsch wird seinem­­ Ruf als Laberverein wieder mal zu sehr gerecht.­ Schnell­ ein marktschreierischer Artikel.
    Letztlich ein­ Zeichen­ der Respektlosigkeit gegenüber den Lesern,­ denn­ dahinter steht "Wenn wir den Deppen nix­­ schreierisches bringen, lesen sie es nicht.

    leider is­ es aber so...
    schau z.b. mal wieviele kommentare sich­ zum thema "klinsi-seifenoper" finden­ lassen...

    Von Ottmar V, am Di 14.Apr. 22:55
  9. @ sam c
    Ja ne ist klar, Metze geht auf Schusters Konto,­ passt schon.
    Das macht auch jeder Trainer so, das er 2­ oder drei Jahre BEVOR!!! er zu einem Verein wechseln­ kann oder soll, oder wie auch immer, schon mal nen­ Spieler kauft, aus der Hoffnung heraus, das er­ vielleich irgendwann mal da als Trainer tätig wirt.

    Von Bastian, am Di 14.Apr. 19:59
  10. Kommentar nicht angezeigt durch zu niedrige Bewertung. Zeigen

    komisch nur, dass es jetzt bei real wieder läuft. und­ ausserdem ging der Transfer von Metzelder, der­ Abwehrniete, bestimmt auf schusters konto!

    Von Klinsfrau, am Di 14.Apr. 15:48
  11. das ist keine Abrechnung sondern schlicht eine doch­ recht sachliche Darstellung.
    Eurotratsch wird seinem­ Ruf als Laberverein wieder mal zu sehr gerecht. Schnell­ ein marktschreierischer Artikel.
    Letztlich ein Zeichen­ der Respektlosigkeit gegenüber den Lesern, denn­ dahinter steht "Wenn wir den Deppen nix­ schreierisches bringen, lesen sie es nicht.

    Von Karl Heinz, am Di 14.Apr. 15:17
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