Vikersund - Skifliegen: Österreich trotz Stürzen vorn

Eurosport - So 15.Mrz. 00:56:00 2009

Das DSV-Quartett um Martin Schmitt, Michael Neumayer, Christian Ulmer und Michael Uhrmann hat beim Teamfliegen im norwegischen Viersund nur den fünften Platz belegt. Den Sieg sicherte sich Weltmeister Österreich trotz zweier Stürze von Gregor Schlierenzauer vor Finnland und Gastgeber Norwegen.

SKI JUMPING 2008-2009 Vikersund Austria Team HS207 - 0

Österreich hat den insgesamt vierten Mannschafts-Erfolg in dieser Saison eingefahren und blieb einmal mehr das Maß aller Dinge im Skisprung-Zirkus. Mit 1543,5 Zählern vor Finnland (1499,0) und Norwegen (1485,0) stellte das ÖSV-Team seine überlegene Klasse unter Beweis. Auch zwei Stürze und die resultierenden Punkte-Abzüge des Führenden im Gesamt-Weltcup, Schlierenzauer, konnten Österreich nicht aus der Ruhe bringen.

Der 22-fache Weltcupsieger flog in Durchgang eins auf 213 Meter - aber durch eine Unkonzentriertheit bei der Telemark-Landung kam er zu Sturz. Im zweiten Durchgang dann fast das gleiche Bild - Schlierenzauer flog und flog. Bei 224 m musste er den Sprung abbrechen und stürzte erneut. Danach zeigte Schlierenzauer der Jury mehrmals den "Vogel". Der 19-Jährige blieb aber zum Glück unverletzt und trotz der Punktabzüge war sein Team nicht zu schlagen.

DSV-Adler mit durchwachsenen Leistungen

Bester deutscher Athlet war wie so oft in dieser Saison Marting Schmitt. Doch seine Weiten von 196,5 und 197,5 wurden nur mit Platz fünf belohnt. "Ich musste erst wieder reinkommen und mich auf die veränderten Druckverhältnisse auf der Flugschanze einstellen. Ich bin zufrieden und von Sprung zu Sprung besser mit der Anlage zurechtgekommen. Ich glaube, ich habe das richtige Gefühl und kann morgen noch einen Tick zulegen", sagte der Vizeweltmeister von Liberec.

Michael Neumayer zeigte im ersten Durchgang was er kann und segelte auf 201 Meter. "Das war ein wilder Ritt. Mal wieder einen 200er zu schaffen ist einfach ein schönes Gefühl, deshalb bin ich sehr glücklich", sagte der Berchtesgadener. Nach einer durwachsenen Saison musste sich der 30-Jährige erst für das Team qualifizieren und wurde seiner Rolle gerecht. "Ich habe bewiesen, dass ich nicht so schlecht fliegen kann.". Doch in Durchgang zwei fehlte es an Konstanz und Neumayer landete bei 178,5 Metern.

Uhrmann enttäuschte

Eine durchaus solide Leistung lieferte Christian Ulmer mit 178,5 und 180,5 Metern ab. "Ich denke, ich habe meine Aufgabe erfüllt. Es war zwar nicht perfekt, aber im Rahmen meiner Möglichkeiten", sagte er. Dafür enttäuschte Routinier Michael Uhrmann erneut auf ganzer Linie. Mit 179,5 und 173,5 Metern war der 30-Jährige der Schwächste im deutschen Team. Der Bayer dürfte froh sein, dass die verkorkste Saison bald zu Ende geht.

Julian Kurzwernhart / Eurosport

Kommentare 1 - 12 of 32

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  1. bogner.mach bei mir aus dem hatte ein hätte dann macht­ der satz sinn ;-)

    Von michael_seer89, am Sa 14.Mrz. 18:54
  2. Thomas H
    sonst hast du sicher recht aber in dem Fall­ hättest du vermutlich genauso reagiert,wenn es um deine­ Gesundheit geht und dir diese Saison das schon zum­ zweiten mal passiert das es einfach zu weit geht und du­ dich verletzen könntest,sowas kann auch das­ Karriereende sein,das sollte man alles mal­ mitberücksichtigen

    Von bognerthomas, am Sa 14.Mrz. 18:52
  3. michael_seer89
    du meinst 219 bei Oli oder,ausserdem 5­ Meter mehr da unten ist schon noch einiges,weil man­ konnte sehn es war gerade fast gerade wo er gelandet­ ist und man konnte auch sehn das er aufgemacht hat­ sonst wär er vermutlich noch 2-3 Meter weiter­ geflogen
    ich hoffe die Verantwortlichen überlegen sich­ was für morgen damit es nicht mehr so weit geht

    Von bognerthomas, am Sa 14.Mrz. 18:50
  4. jackson0815
    du bist ein kleiner Wappler oder?
    da­ Schliri hat den Sprung bei 224 abgebrochen,der wär noch­ ein paar Meter weiter gegangen
    wenn du genau geschaut­ hättest,dort ist es fast gerade da kann man keinen Flug­ mehr stehn
    ausserdem stürzt der Schliri eigentlich­ nie,bei 213 im ersten Durchgang wars seine Schuld,aber­
    sowas kann passieren,ist schon anderen auch­ passiert,hier ist er den anderen um ca 15 Meter­
    davongeflogen und im zweiten Durchgang springt man mit­ 2 Lucken mehr,um das gehts
    man sollte auf die­ Sicherheit der Springer schauen,da ists egal aus­ welchen Land die kommen
    wenn dein Freund Schmitt­ gestürzt wär hättest vermutlich laut aufgeschrieben,da­ gehts um die
    Gesundheit der Springer

    Von bognerthomas, am Sa 14.Mrz. 18:47
  5. @jackson0815 olli hatte das ding bei 224 gestanden aber­ auch nur weil er ne andere flughöhe hat als­ schlierenzauer.kannst du mit den 239 von romoeren­ vergleichen und den 240 von ahonen.manche können die­ eben stehen weil sie nicht aus so eienr extrem hohen­ flugkurve kommen.wie zb schlierenzauer

    Von michael_seer89, am Sa 14.Mrz. 18:40
  6. Na jetzt laßt mal die Kirche im Dorf. Wenn Olli bei­ 219m locker und flockig nen Telemark hinsetzt als ob es­ das leichteste der Welt wäre, dann sollte­ Schlierenzauer wohl auch in der Lage sein bei 224m ne­ Sicherheitslandung hinzukriegen. Vielleicht sollte er­ die Verantwortung bei sich suchen und nicht bei der­ Jury, schließlich war sein Sturz bei 213m auch­ selbstverschuldet.

    Von jackson0815, am Sa 14.Mrz. 18:32
  7. Kommentar nicht angezeigt durch zu niedrige Bewertung. Zeigen

    Ob Schlierenzhauer recht hatte möchte ich garnicht in­ Frage stellen die Geste war aber definitiv unsportlich­ und unsympathisch und so für einen Sportsmann nicht zu­ akzeptieren.
    Gregor auch wenn du der beste bist,das­ ersetzt den Charakter nicht also arbeite mal an dir ;)

    Von Thomas, am Sa 14.Mrz. 18:31
  8. Man hat heute auf Teufel komm raus versucht den­ Versprechungen der Veranstalter im Vorfeld gerecht zu­ werden einen neuen Schanzenrekord um die 230m zu­ stellen.

    Resultat konnte man ja sehen.

    Ich dachte­ man (die Jury) hätte aus dem Jahre 04/05 von Ahonens­ Sturz bei 241m in Planica gelernt.

    Dem ist wohl nicht­ so!

    Von loserbernd, am Sa 14.Mrz. 18:28
  9. Mich würde nur wundern, welche Kapazunder von­ Funktionären hier wieder am Werk waren!
    Das ist doch­ schon fahrlässig. Im Bestreben, auch die schwächeren­ weiter fliegen zu lassen vergessen die ganz auf die­ Gesundheit der besten Flieger!

    Mich wundert auch,warum­ Renndirektor Walter Hofer da mitmacht. Gott sei Dank­ ist keiner verletzt worden.

    Von fuzzi, am Sa 14.Mrz. 18:19
  10. an loserbernd
    ich gebe dir vollkommen recht , man­ hätte einfach nicht mit den luken wieter rauf gehen­ dürfen . es hätte wirklich richtig schlimm für­ schlierenzauer ausgehen können . (zum glück gehts im­ aber gut) !

    und ich gratuliere der österreichischen­ mannschaft zum sieg!

    Von Sarah, am Sa 14.Mrz. 18:17
  11. Leicht lächerlich von der Jury!

    Immer weiter sind die­ mit den Luken raufgegangen obwohl zum Ende eben die­ Besten kommen.

    Schlierenzauer hat wohlmöglich sein­ Leben gerettet indem er gegen Ende des Flugs aufgemacht­ hat!!

    Sonst wäre er über 230m gesegelt. Das wäre dann­ sicherlich nicht so glimpflich ausgegangen.

    Von loserbernd, am Sa 14.Mrz. 18:04
  12. schlierenzauer hatte recht.den mit olli zurzeit besten­ skiflieger mit soviel anlauf runter zulassen war zu­ gefährlich.man muss das ja kein 3 mal wie mit ahonen­ riskieren.aber ansonsten mannschaftlich klar die beste­ truppe die es momentan gibt :-)

    Von michael_seer89, am Sa 14.Mrz. 18:03
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