Eurosport - Sa 14.Mrz. 18:19:00 2009
Die TSG Hoffenheim wartet seit sechs Spielen auf einen Sieg. In einer Partie mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten trennte sich die Rangnick-Elf von Eintracht Frankfurt mit 1:1 (0:1). Die Führung durch Carlos Eduardo (10.) glich Michael Fink (47.) kurz nach der Pause aus.
Torschütze Fink zeigte sich nach dem Spiel durchaus zufrieden mit dem Ergebnis: "Wenn man gegen Hoffenheim einen Punkt holt ist das nicht so schlecht".
Angesichts der starken zweiten Hälfte können die Frankfurter in der nächsten Woche mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen zur krisengeschüttelten Bayer-Elf aus Leverkusen fahren. Die Gäste aus Hoffenheim hingegen verlängern ihre Unentschieden-Serie und empfangen nächste Woche Hannover 96. Tobias Weis hofft, dass dort ein wichtiger Dreier gelandet werden kann, um an der Spitzengruppe dran zu bleiben. "Wir müssen gucken, dass wir wieder mal einen Dreier landen und es gilt, dass wir wieder an die Leistung der Vorrunde anknüpfen können".
Die Eintracht war weiter von Verletzungssorgen geplagt. So musste die Funkel-Elf erneut auf X Positionen verändert. Martin Fenin und Marco Russ kehrten nach Sperren ins Team zurück. Außerdem mussten die Frankfurter kurzfristig auf den zuletzt starken Patrick Ochs verzichten. Für ihn begann Bastian Jung als Rechtsverteidiger. Die wichtigste Änderung war aber kein Wechsel, sondern eine Konstante. Markus Pröll hat seinen Stammplatz im Tor verloren, für ihn stand wieder Oka Nikolov zwischen den Pfosten.
1. Halbzeit:
Die TSG begann das Spiel mit sehr hohem Tempo und Offensivdrang. Bereits nach einer Minute standen zwei Ecken für die Hoffenheimer zu Buche. Die Gäste aus dem Kraichgau spielten von Anfang an Pressing und ließen den Gastgebern kaum Luft zum Atmen.
So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste in Führung gingen. Nach einem herrlichen Pass von Kapitän Marvin Compper aus der eigenen Hälfte tauchte Carlos Eduardo völlig frei vor Nikolov auf. Der Brasilianer hob den Ball technisch anspruchsvoll aus zwölf Metern über den herauseilenden Keeper ins Netz.
Die Elf von Ralf Rangnick kontrollierte in der Folgezeit das Spielgeschehen, ohne sich aber weitere Torchancen herauszuspielen. Einzig ein Schuss von Weis, den Nikolov zur Ecke klärte brachte Gefahr für das Eintracht-Tor (20.).
Die Eintracht kam erst zu Offensivaktionen nachdem die Hoffenheimer Sturm- und Drangphase beendet war. Zu einer echten Torchance kamen die Gastgeber aber nicht. Kurios am Rande: Nachdem sich Funkel vor der Begegnung auf Nikolov als neue Nummer eins festgelegt hatte, war der Eintracht-Coach noch vor der Pause gezwungen zu wechseln. Nikolov musste angeschlagen das Feld verlassen und der zuvor ausgebootete Pröll kam in die Partie.
2. Halbzeit:
Der Beginn der zweiten Hälfte glich dem des ersten Durchgangs. Nur war diesmal nicht die TSG die aktive Mannschaft, sondern die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Funkel muss in der Pause die richtigen Worte gefunden haben, seine Mannen waren im Vergleich zum ersten Durchgang nicht wiederzuerkennen.
Gleich der erste Angriff der Hausherren führte zum Erfolg. Steinhöfer setzte sich auf der rechten Seite durch. Seine Flanke in die Mitte brachte Fink aus sieben Metern per Kopf im Tor unter. Hildebrandt-Vertreter Daniel Haas war ohne Abwehrchance (47.).
Hoffenheim war geschockt. Die Rangnick-Elf schaffte es nicht, den Schwung aus der ersten Halbzeit mitzunehmen. Sie blieben zweiten Durchgang ungefährlich und so blieb der eingewechselte Pröll weitestgehend ungeprüft.
Ganz anders die Eintracht. Alles, was sie vor dem Pausenpfiff vermissen ließen, boten sie in den zweiten 45 Minuten. Mit viel Einsatz und Willen setzten sie Hoffenheim unter Druck und kamen immer wieder zu guten Konterchancen.
Die beste Chance vergab Pechvogel Fenin mit seinem sechsten Aluminiumtreffer diese Saison - rekordverdächtig. Zuvor war der Eintracht-Stürmer klasse freigespielt worden und traf aus zehn Metern nur die Latte (72.).
Im direkten Gegenzug kamen die Gäste ihrerseits zur besten, weil einzigen, Möglichkeit in Durchgang zwei. Ba lief Habib Bellaid davon und spitzelte den Ball an Pröll, aber auch am Tor vorbei (73.).
In der Schlussviertelstunde spielte nur noch die Eintracht. Fünf Minuten vor dem Ende hatte Steinhöfer die große Chance, den Siegtreffer zu erzielen, seinen Schuss von der Strafraumkante konnte Haas parieren.
Am Ende muss die TSG froh sein, wenigstens einen Punkt geholt zu haben.
Spieler des Spiels: Carlos Eduardo
Der Brasilianer erzielte das Führungstor selbst. Zudem war der Spielmacher in Durchgang eins Dreh- und Angelpunkt im Hoffenheimer Angriffsspiel. Immer wieder brillierte er mit einer glänzenden Spielübersicht. Aber auch er tauchte in der schwachen zweiten Halbzeit völlig ab.
Kommentare 1 - 5 of 5
Nochwas die letzen 4 Partien waren alle unentschieden und davon 3 Auswaertsbegegnungen gegen durchaus gleichstarke Gegener. Klar das Spiel gegen Frankfurt haette man gewinnen muessen. Gegen Bremen war viel Pech dabei. Aber so ist das eben im Fussball. Ganz abschreiben wuerde ich aber die Hoppenheimer im Bezug auf einen CL Platz noch nicht, wenn sie wieder den Zug aufs Tor bekommen.
Rangnick hat ein klares Ziel am Saisonbeginn ausgegeben, dass da lautete 40 Punkte zu erspielen. Der einzige Verein der sein Ziel bereits erreicht hat ist Hoffenheim. Wenn sie einen Uefa Cup Platz erspielen koennen waere das schon eine Sensation. Ibisevics kann von Sanogo nicht erstezt werden. Der trifft 3 mal den Pfosten in einem Spiel, beim Vedad waeren das 2 Tore gewesen. Salihovisc faellt aus und der Hildebrand kann nicht spielen und der Haas ist kein sicherer Tormann. Zwangsweise mussten sie Ihre Spiel ein wenig umstellen und haben auch 2 mal zu 0 gespielt. fuer so eine wackelige Abwehr ein gutes Ergebniss. Weiss nicht was mit Obasi los ist der haette meiner Meinung nach mehr machen muessen. Weiss rackert viel und Beck macht mit Commper einen guten Verbund hinten. Jaissle als Manndecker laesst nicht viel hinten anbrennen. Ba trifft eben nicht immer. Eduardo kommt jetzt besser ins Spiel und Gustavo fault zuviel. Alles in allen nicht dir runde homogene Mannschaft der Vorrunde. Eine Bereicherung der Liga sind sie allemal. Sie koennten das Zuendlein an der Waage sein, da sie sowohl gegen Hamburg, Bayern, Wolsburg und Berlin antreten werden und somit den Titelaspiranten entscheidende Punkte kosten koennten. Das spiel heute war einfach in der 2ten Spielhaelfte zu schwach um als Sieger vom Platz gehen zu koennen.
erickloesel, dein kommentar ist ziemlich daneben.
Niemand aus dem Verein hat behauptet, sie würden dieses Jahr Meister werden.
Wenn Du Dir nur die Billig-Schlagzeilen von niveaulosen Medien "reinziehst", die sich im Wind drehen wie was weiß ich .- Deine Sache.
Hoffenheim wird nicht absteigen, daß ist so klar wie es klar ist, daß Karlsruhe nicht Meister wird.
immer schön langsam , wir üben uns in geduld meine herrn . die bienen stechen von hinten , so sagt man beim skat
tja von wegen hoffenheim wird meister wohl n bisschen zu früh gefreut
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