Champions League - Traumlos für Schalke, Ballack gegen "Fener"

Eurosport - Fr 14.Mrz. 20:21:00 2008

Ein Traumlos für Schalke 04: Der Bundesligist bekam im Viertelfinale der Champions League den FC Barcelona zugelost. Die Gelsenkirchener genießen im Duell gegen den spanischen Spitzenklub zunächst Heimrecht. Michael Ballack und der FC Chelsea müssen gegen Fenerbahce Istanbul ran.

FOOTBALL 2008 Barcelona Schalke Picasso - 0

Sollten die "Königsblauen" aus diesem Duell als Sieger hervorgehen, würden sie im Halbfinale auf den Gewinner der Paarung AS Rom gegen Manchester United treffen. Ein rein englischer Zweikampf ist die Partie FC Arsenal gegen den FC Liverpool.

Die Hinspiele finden am 1. und 2. April statt. Die Entscheidung fällt dann bei den Rückspielen am 8. und 9. April.

Die Schalker treffen zum sechsten Mal in einem europäischen Wettbewerb auf einen spanischen Verein, spielen aber erstmals gegen den katalanischen Spitzenclub. In bisher fünf Aufeinandertreffen setzte sich der Bundesligaclub dreimal durch, zweimal schieden die Schalker gegen einen spanischen Vertreter aus. Zuletzt hatten das Team von Trainer Mirko Slomka im UEFA Cup der vergangenen Saison gegen den FC Sevilla das Nachsehen.

Slomka in Jubelstimmung

Schalke-Trainer Mirko Slomka zeigte sich hocherfreut nach der Auslosung: "Der FC Barcelona ist ein super Los für den Verein und die Mannschaft. Es ist sportlich eine ganz tolle Herausforderung. Natürlich ist es auch für unsere Fans eine herausragende Partie, denn jeder Spieler von Barcelona ist ein Superstar. Wir können im Heimspiel mit den Fans im Rücken ein richtig gutes Spiel machen und ein gutes Ergebnis für das Rückspiel in Barcelona erzielen."

Auch Andreas Müller schwärmt von der bevorstehenden Aufgabe. "Für mich ist das ein absolutes Traumlos - ein Highlight unserer Vereinsgeschichte", so der S04-Manager. "Natürlich verfügt Barcelona mit Ronaldinho, Etoo, Xavi und wie sie alle heißen über tolle Einzelspieler. Letztlich kommt es in so einem Aufeinandertreffen jedoch darauf an, wie gut die Mannschaft funktioniert. Wir haben gegen Porto gesehen, was man mit zwei Topleistungen erreichen kann. Dass wir zuerst in der Veltins-Arena antreten, ist in meinen Augen ein Vorteil. Damit haben wir die Chance, eine gute Basis für ein Weiterkommen zu legen. Mit unseren Fans im Rücken ist viel möglich."

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