Eurosport - Mi 14.Jan. 15:44:00 2009
Bei der Rallye Dakar hat es wieder einen schweren Unfall gegeben. Diesmal auf der 10. Etappe rund um Copiapo, wo der spanische Motorradfahrer Cristobal Guerrero nach einem Sturz durch die chilenische Atacama-Wüste ins Koma gefallen war und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Der 48-Jährige mit der Startnummer 198 war auf einer KTM unterwegs. Guerrero stürzte bei Kilometer 160 der nur 467 km langen Etappe.
Auf der schwersten Tageswertung der Dakar, die wegen starken Nebels um 200 km verkürzt wurde, siegte Jordi Viladoms aus Spanien.
Coma weiter an der Spitze
Der Spanier kam auf den hohen Dünen am besten zurecht und nahm seinen Konkurrenten kurz vor dem Ziel wichtige Zeit ab. Viladoms kam nach 6:35:26 Stunden vor dem Franzose Alain Duclos (+1:06 Minuten) und vor Helder Rodrigues aus Portugal (beide KTM/+8:29) an.
Gesamtspitzenreiter bleibt Marc Coma, der als Sechster mit 12:17 Minuten Rückstand ins Ziel kam. Der KTM-Pilot vernavigierte sich gemeinsam mit Cyril Despres gegen Mitte der Etappe und musste einen knapp 30 km langen Umweg in Kauf nehmen.
Despres nutzte die Chance, um Coma zu entkommen. Aber nicht entscheidend genug, denn der Dakar-Sieger von 2007 liegt im Gesamtklassement noch immer über eineinhalb Stunden hinter Coma auf Platz drei. Gesamt-Zweiter ist weiterhin David Fretigne (Yamaha), der heute Platz 13 belegte.
Bei der 30. Auflage der Dakar waren zuvor Motorrad-Pilot Pascal Terry aus Frankreich sowie zwei peruanische Fahrer eines Transportfahrzeuges tödlich verunglückt. Insgesamt hat die schwerste Marathon-Rallye der Welt schon 56 Menschen das Leben gekostet.
Eurosport informiert Sie täglich live ab 19:15 Uhr und 23:00 Uhr aus dem Biwak der Dakar mit Interviews, News und allem Wissenswerten rund um die berühmteste Rallye der Welt. Während der Etappe können Sie das Geschehen zudem bei eurosport.yahoo.de im Live-Ticker mitverfolgen.
Kommentare 1 - 12 of 12
Wieso schreibt Ihr "selber schuld" Fuzzies eigentlich Kommentare auf einer Motorsportseite, die es hier anlässlich der Dakar gibt, wenn doch eh alles so schlecht ist? Erspart uns Motorsportfreunden doch euren geistigen Dünnschiss und schaut Euch lieber "ich bin ein Star...." an.
nine eleven
zu beitrag nr. 5: am 9.11.2001 stand das wtc nicht mehr, da am 11.9.2001 die anschläge waren
Gute Besserung!
Ihr seid wohl blöde! Selber schuld und Punkt da gibt es nichts zu diskutieren.
Es war ja nicht mal jemand anderes beteiligt, dem man es in die Schuhe schieben kann. Natürlich betrifft diese Aussage nur Teilnehmer, die bei der Rally ihr Ende finden und nicht die LKW-Fahrer, die zufällig zum Tross gehören, aber im normalen Strassenverkehr verunfallt sind.
Rennsport ist immer gefährlich. Die Dakar, wenn man sie denn noch so nennen kann, ist sicher eine der gefährlichsten Veranstaltungen überhaupt. Alle Fahrer wissen das und gehen das Risiko auch gerne ein. Also ist es klar selber schuld...
ist auch mein Traum bei der Dakar einmal mitzufahren.
genauso könnte auch mein Flugzeug abstürzen, auf dem glatten Bürgersteig ausrutschen oder ich bin am 9.11.2001 9:20 im WTC... ja es ist gefährlich und alle wissen es...
Selber schuld ..sehe ich auch so. Die hängen nicht am Leben.
moin,
immer dieses "selber schuld" *würg* . ja ihm war es klar was alles passieren kann...so wie jedem der dort startet! kein teilnehmer wird je sagen, hätte nie gedacht, das es so gefährlich ist. maximal das es so extrem anstrengen sein würde.
tschau norman
Sag mal Wolfgang, bist du bescheuert
selber schuld es passieren jedes jahr wieder so viele unfälle wer mitmacht muss damit rechnen nicht lebend anzukommen ....
die organisatoren find ich haben es eh nicht im griff und darüber muss man sich auch im klaren sein O.o
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