Eurosport - So 13.Jul. 10:04:00 2008
John Higgins, Graeme Dott, Stephen Maguire und Shaun Murphy stehen im Halbfinale der World Series in Berlin. Während Dott (4:1 gegen Chris McBreen), Maguire (4:0 gegen Hans Blanckaert) und Murphy (4:0 gegen Patrick Einsle) keine Mühe hatte, tat sich Higgins beim 4:3 gegen Lasse Münstermann schwer.
Der "Wizard of Wishaw", nicht nur Teilnehmer, sondern auch Mit-Veranstalter der neuen Snooker-Serie, lag nach vier gespielten Frames erwartungsgemäß mit 3:1 in Führung und sah schon wie der sichere Sieger aus. Münstermann jedoch kam zurück in die Partie, entschied die Durchgänge fünf und sechs jeweils auf die letzte Schwarze für sich.
Auch im siebten und entscheidenden Frame hatte der Team-Europameister von 2007 seine Chance zum Sieg. Doch dem 29-Jährigen wurde eine verschossene pinke Kugel zum Verhängnis: Mit einem 61er Break beendete Higgins die Hoffnungen des Deutschen auf die Überraschung.
Leichtes Spiel für Maguire und Murphy
Der Weltranglisten-Zweite Maguire zeigte sich in seiner Partie gegen den in Ulm lebenden Belgier Blanckaert extrem sicher. Während der "Merlin of Milton" eine Kugel nach der anderen versenkte, ließ Blanckaert vor allem im Lochspiel die Präzision vermissen und konnte den China-Open-Sieger nie in Gefahr bringen.
Sichtlich beeindruckt von der großen Kulissen von rund 1.200 Zuschauern im Berliner Tempodrom zeigte sich der zweite Deutsche im Achterfeld, Patrick Einsle. Der ehemalige Maintour-Spieler kam gegen einen prächtig aufgelegten Shaun Murphy kaum zum Zug. Nur den dritten Frame konnte der 21-Jährige eine Zeit lang offen gestalten, doch als Murphy im vierten Durchgang mit 99 Punkten das höchste Break des Tages spielte, konnte der Füssener dem Weltmeister von 2005 nur noch gratulieren.
Graeme Dott erwischte gegen Chris McBreen einen Blitzstart. Dott legte mit Breaks von 51, 68 und 72 (9 Mal rot und schwarz) vor auf 3:0. Trotz eines Frame-Gewinns von McBreen (46) zog Dott sein Spiel souverän durch und zog mit einem ungefährdeten 4;:1-Erfolg in das Halbfinale ein.
Die Halbfinal-Ansetzungen:
Higgins gegen Dott
Maguire gegen Murphy
Kommentare 1 - 3 of 3
Im Prinzip eine schöne Sache, doch im Fernsehen hätte man gerne mehr von den Deutschen gesehen. Als am Samstag die Zusammenfassung von Higgins-Münstermann kam, sah man nur den Fehler von Münstermann und dann das 61er Break von Higgins. Ist denn da kein Mitarbeiter bei Eurosport, der aus den vorherigen Frames ein paar Szenen zusammenschneidet, z.B. die Clearances von Lasse und das mit der Entscheidung zu einem vernünftigen Bericht abrundet?
ah jetzt ja,
john higgins als mitarbeiter von eurosport und rolf kalb,
mom, der spielt doch selbst noch mit, und ist im schottenlastigen^^
halbfinale doch noch dabei! gj
great show !!
aber heute gilt`s
fantastische veranstaltung in berlin - kompliment an john higgins für die organisation. super auch der livestream von eurosport. kann aber jedem nur empfehlen mal ins tempodrom zu gehen, es lohnt sich. karten für morgen gibt es noch...
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