Eurosport - Fr 13.Jun. 20:37:00 2008
Roger Federer steht nach einem glatten 6:4, 6:4-Erfolg über Marcos Baghdatis aus Zypern im Halbfinale der Gerry-Weber-Open in Halle/Westfalen. Der Weltranglisten-Erste verwertete nach nur 72 Minuten seinen ersten Matchball. Im Halbfinale trifft der Schweizer auf Lokalmatador Nicolas Kiefer.
Mit diesem Sieg baute Federer seine unglaubliche Erfolgsbilanz auf seinem Lieblingsbelag auf 58 Siege aus. Für den 26-Jährigen war es zudem der 23. Erfolg nacheinander in Halle. Ausgerechnet gegen seinen nächsten Gegner Kiefer zog Federer im Halbfinale 2002 zuletzt den Kürzeren. "Das Spiel gegen 'Kiwi' ist völlig offen. Er ist auf Rasen sehr gefährlich. Für keinen Spieler auf der Tour ist es auf diesem Belag einfach gegen ihn", zollte der zwölffache Grand-Slam-Sieger dem Deutschen Respekt vor dem Duell.
Mit der Nummer 23 der Weltrangliste, Baghdatis, hatte Federer über die gesamte Spielzeit keine Probleme. Bereits im ersten Spiel nahm die Nummer eins dem Zyprer mit der dritten Breakchance den Aufschlag ab und ging 1:0 in Führung. In der Folge brachte der Schweizer sein Service souverän durch und gab dabei nur vier Punkte im ersten Durchgang ab. Besonders mit seinem Aufschlag, den er sehr variabel und platziert, aber ohne hohe Gechwindigkeit spielte, ließ Federer Baghdatis nie ins Spiel kommen. Beeindruckendes Serve-and-Volley vom Tennis-Primus taten sein Übriges, so dass Federer nach 31 Minuten seinen ersten Satzball zum 6:4 verwertete.
In Durchgang zwei ging die Vorstellung von Federer in gleicher Art und Weise weiter. Auch wenn der Favorit mehr Punkte bei eigenem Service abgab, auch weil Baghdatis besser retunierte, kam nur einmal Gefahr auf. Nach dem zweiten Break des Spiels zum 3:2 musste der Schweizer anschließend insgesamt vier Breakchancen abwehren, überstand diese Phase jedoch souverän mit der Coolness einer Nummer eins. Ebenso abgebrüht verwandelte Federer seinen ersten Matchball mit einem präzisen Aufschlag nach außen, den Baghdatis nur ins Netz zurückbrachte.
Andreas Beck ist im Viertelfinale gescheitert. Der Stuttgarter verlor gegen den an Nummer zwei gesetzten Amerikaner James Blake denkbar knapp mit 6:7 (4:7), 6:7 (5:7). Blake trifft damit im Halbfinale auf Philipp Kohlschreiber (Augsburg).
Kommentare 1 - 1 of 1
Federer ist der beste und das bleibt er auch !!!
Nicht so wie die Fussballer ..........
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