Eurosport - Di 13.Mai. 20:54:00 2008
Nikolai Dawidenko ist beim Masters-Turnier in Hamburg ein Auftakt nach Maß gelungen. Er fegte den ehemaligen Weltranglisten-Dritten Ivan Ljubicic mit 6:4, 6:1 vom Platz. Ebenfalls erfolgreich war Carlos Moya, der den Franzosen Julien Benneteau mit 3:6, 6:4, 7:6 (9:7) bezwingen konnte.
Der kroatische Aufschlagspezialist Ljubicic vermochte einzig zu Beginn der Partie mit Dawidenko mitzuhalten. Er konnte dem Russen zweimal das Service abnehmen und so einen frühen 2:4-Rückstand zwischenzeitlich ausgleichen. Anschließend dominierte der gebürtige Ukrainer Dawidenko auf der ganzen Linie.
Ferrer und Wawrinka problemlos
Obwohl Ljubicic insgesamt sechs Asse schlug, musste er seinem Kontrahenten ganze 15 Breakchancen zugestehen, wovon dieser sechs nutzte. Der Weltranglisten-Vierte servierte 81% erste Aufschläge ins Feld und qualifizierte sich nach 1:24 Stunden souverän für die Achtelfinals, wo er auf Nicolas Kiefer treffen könnte.
Neben Dawidenko hielten sich mit David Ferrer und Stanislas Wawrinka auch die beiden anderen Top-Ten-Spieler, die heute im Einsatz standen, schadlos. Der Weltranglisten-Fünfte Ferrer bezwang Ivo Minar aus Tschechien mit 6:3, 6:3. Das gleiche Resultat brachte den 23-jährigen Schweizer gegen Alberto Martin aus Spanien in die nächste Runde.
Moya macht es spannend
Ebenfalls eine Runde weiter ist der ehemalige Weltranglisten-Erste Carlos Moya. Der 31-jährige Spanier, in Hamburg an Nummer elf gesetzt, lieferte sich mit Julien Benneteau aus Frankreich ein packendes Duell. Im Tie-Break des Entscheidungssatzes führte Moya beim Seitenwechsel bereits mit 5:1, liess seinen fünf Jahre jüngeren Gegner aber noch einmal herankommen und gewann die Kurzentscheidung nach 2:20 Stunden schliesslich mit 9:7.
Andreas Seppi ließ dem an Nummer acht gesetzten Franzosen Richard Gasquet beim 6:3, 6:2 nicht den Hauch einer Chance. Der Italiener breakte viermal dessen Service und beendete das Zweitrundenmatch nach nur 1:12 Minuten.