Buntes: Nacktfotos für Olympia

Eurosport - Di 13.Jan. 17:46:00 2009

Ihr größter Wunsch ist es, bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver teilzunehmen - und dafür lässt die Curlingspielerin Danila Jentsch schon mal die Hüllen fallen.

CURLING Daniela Jentsch - 0

Selbst wenn man den Sport professionell betreibt: Reich wird man mit Curling nicht. Der Begriff Randsportart sagt eigentlich schon alles. In Deutschland gibt es gerade einmal 500 Aktive, was zur Folge hat, das die besten Teams im Ausland antreten, um international mitzuhalten.

Daniela Jentsch vom CC Füssen kennt das. Erst kürzlich war sie für das beste deutsche Team aus Garmisch-Partenkirchen im Auslandseinsatz. Die Reisekosten eines Jahres, das kann man sich gut vorstellen, gehen dabei schon mal in die Tausende. Das Ziel der 26-Jährigen sind allerdings die Olympischen Spiele 2010 im kanadischen Vancouver. Mit dem Deutschen Curling-Verband verhandele sie noch. "Es geht nur noch ums Geld", sagte sie der "Welt".

Auf Anhieb 3000 Euro

Jentsch lebt mit einem Eishockey-Profi aus Krefeld zusammen, will ihn aber nicht um Hilfe bitten. "Ich kann ja schlecht sagen: Schatz, gib mir mal 'nen bisschen Geld, damit ich Curling spielen gehen kann." Die Vorbereitung auf Olympia ist eine teure Angelegenheit, und deswegen greift Jentsch ("Ich bin jetzt nur Hausfrau, aber Curling hat immer Priorität, nur muss es sich rentieren") zu eher ungewöhnlichen Mitteln.

Für die spanische Fotografin Ana Arce, selbst Curlingspielerin, posierte Jentsch für einen Kalender und ließ erotische Nacktfotos von sich machen - das brachte ihr auf Anhieb schon mal 3000 Euro ein. Es ist nicht das erste Mal, dass derartige Kalender als Mittel außerstaatlicher Sportförderung herhalten müssen. Den Anfang machte die australische Fußball-Nationalmannschaft der Frauen vor zehn Jahren.

Offen für ein Angebot vom "Playboy"

Nun eben Curling. Jentsch findet ihre Formen zwar "viel zu wenig weiblich", wenn aber der "Playboy" anfragen würde, "würde ich mir das schon mal anhören", sagt sie. Vor dem Projekt habe sie mit ihren Eltern darüber geredet, sagt das Hobby-Playmate, ihren Freund hat sie mit den Fotos zu Weihnachten überrascht. "Er war sehr angesäuert, dass mich nun jeder so sehen kann." Nackte Tatsachen, sozusagen.

Jens Sitarek / Eurosport

Kommentare 1 - 3 of 3

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  1. Ich finde das eine gute Idee von ihr! Aber das ein­ Sportler so sein Geld, fürs Training, auf die­ Olympischen Spiele hin verdienen muss ist ein­ Trauerzeugniss für das NOK in Deutschland. Wo ist denn­ da die hochgelobte Sporthilfe?

    Von Mario, am Do 15.Jan. 3:56
  2. warum nicht? Wenn das Mädel damit klarkommt soll sie es­ ruhig mal machen. Vielleicht ergeben sich für sie somit­ bessere Aussichten, auch ausserhalb vom Curling.

    Von woodywood6058, am Mi 14.Jan. 10:14
  3. Na, sie wäre ja nicht die Erste...:-)

    Von Gerd, am Mi 14.Jan. 10:14
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