Euroleague - Alba Berlin: Gran Canaria statt Madrid

Eurosport - Mo 12.Okt. 16:32:00 2009

Gran Canaria statt Real Madrid: Alba Berlin fürchtet nach dem Abstieg in die Basketball-Zweitklassigkeit vor allem einen psychologischen Knacks. Kratzer hinterlässt das knappe Scheitern in der Euroleague-Qualifikation auf jeden Fall am internationalen Renommee des deutschen Vorzeige-Kubs.

BASKETBALL 2008-2009 Bundesliga Alba Berlin Jenkins - 0

"Es ist schon merkwürdig, mit einem Gefühl in die Saison zu gehen, etwas nicht erreicht zu haben. Damit muss jetzt jeder klarkommen", sagte Geschäftsführer Marco Baldi. "In die Saison zu gehen und den Höhepunkt schon gehabt zu haben, ist schon eine besondere Situation", ergänzte der Aufsichtsratsvorsitzende Axel Schweitzer.

Das große Ziel, sich mit der Crème de la Crème des europäischen Basketballs zu messen, wurde verfehlt. Alba scheiterte nicht an einem europäischen Schwergewicht, sondern am griechischen Nobody BC Maroussi Athen, der in der nationalen Liga klar im Schatten von Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus steht. "Das Gepäck, was wir jetzt mit uns herumtragen, müssen wir ganz schnell in die Hecke schmeißen", forderte Baldi. Alles andere sei unproduktiv. Alba- Kapitän Julius Jenkins pflichtete ihm bei: "Wir müssen das Aus schnell hinter uns lassen und den Fokus darauf richten, was vor uns liegt: Meisterschaft, Pokal und Eurocup."

In der Bundesliga warten Gießen und Oldenburg

Viel Zeit, das Europa-Trauma zu bekämpfen, bleibt dem achtmaligen deutschen Meister nicht. An diesem Wochenende startet das Team von Trainer Luka Pavicevic mit einem Doppelspieltag in die Bundesliga-Saison. Am Freitag treten die Berliner in Gießen an. Am Sonntag empfangen sie den deutschen Champion EWE Baskets Oldenburg, der im Gegensatz zu Alba für die europäische Königsklasse qualifiziert ist. Für den Hauptstadtclub bedeutet die Teilnahme am zweitklassigen Eurocup einen herben Rückschlag. Statt im Konzert der Großen muss Alba nun auf Europas Kleinkunstbühne antreten.

Um das Alba-Image macht sich Baldi nach dem Euroleague-K.o. trotzdem keine Sorgen. "Das haben wir über 20 Jahre aufgebaut und wird mit Sicherheit nicht darunter leiden, dass wir in diesem Jahr nicht an der Euroleague teilnehmen. International gilt Alba als die deutsche Basketball-Mannschaft", sagte der Geschäftsführer, fügte aber auch hinzu: "Für uns und vor allem die Spieler, die sich mit den besten Namen messen wollen und in den besten Arenen spielen wollen, ist das schon etwas, was man erstmal wegstecken muss." Die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Euroleague und Eurocup seien dagegen marginal, meinte Baldi.

Wie nachhaltig sich das Aus in der Euroleague-Qualifikation auf die Alba-Saison auswirkt, bleibt abzuwarten. "Die Mannschaft ist intakt, das Fundament ist da - wir müssen mit erhobenem Haupt in die Saison gehen und das werden wir auch tun", betonte Baldi.

dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 3 of 3

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  1. ALBA BERLIN­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von Fabian, am So 18.Okt. 16:42
  2. korrekte einschätzung, tgerschmann.

    Von Sard, am Mo 12.Okt. 18:36
  3. Ehem, Marousi Athen ist kein Nobody. Spanoulis hat da­ jahrelang gespielt, Glyniadakis auch, und Marousi hat­ schon den Saporta Cup gewonnen, den Pokal der­ Pokalsieger im Basketball. Natürlich stehen die im­ Schatten von Olympiakos und Panathinaikos, aber das­ sind zwei der Topclubs Europas und in Athen sind zudem­ noch haufenweise Fußballklubs. Da bleiben irgendwann­ keine Zuschauer mehr übrig bei so viel Konkurrenz. Auf­ jeden Fall waren die kein Freilos, und der Eurocup kann­ auch lukrativ sein, denn wenn man da weit kommt ist das­ durchaus gut fürs Selbstbewusstsein und trägt auch zum­ Renomee bei. Alles kein Beinbruch.

    Von tgerschermann, am Mo 12.Okt. 18:09
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