Peking 2008 - Diego ist der lachende Dritte

Eurosport - Fr 08.Aug. 08:25:00 2008

Für Werders Spielmacher Diego hat sich alles zum Besten gewendet: Er darf in Peking bleiben und sich seinen Traum von Olympia erfüllen - obwohl die Bremer vom Internationalen Sportgerichtshof Recht bekamen. Der "Fall Diego" zeigt einmal mehr die Ohnmacht der Vereine gegenüber ihren Topspielern.

FOOTBALL 2008 Diego - 0

Diego hatte gut lachen. Als sein Teamkollege Hernandes kurz vor Spielende noch den Siegtreffer gegen die belgische Mannschaft erzielte, freute sich Diego ausgelassen mit dem Torschützen und feierte den gelungenen Start der Brasilianer ins olympische Turnier.

Und der Grund für die besonders gute Laune Diegos lag auf der Hand, denn trotz aller Querelen der letzten Wochen zwischen ihm und seinem Arbeitgeber Werder Bremen war doch noch alles in seinem Sinne gelaufen: Diego hatte seinen Willen durchgesetzt und sich seinen Traum von einer Teilnahme in Peking erfüllt.

"Fühlen uns als Gewinner"

Im gut 7600 Kilometer entfernten Bremen war die Stimmung dagegen alles andere als euphorisch, auch wenn sich die Verantwortlichen alle Mühe gaben, gute Miene zum bitteren Spiel zu machen. Denn eigentlich hatte der Internationale Sportgerichtshof (CAS) Werder Bremen am Vortag Recht gegeben. Sie müssten ihren Spieler nicht für Peking abstellen, hieß es. Aber das Urteil nützt den Hanseaten wenig, denn notgedrungen lassen sie Diego das Turnier doch spielen: "Es macht sportlich gesehen überhaupt keinen Sinn, ihn jetzt zurückzuholen", erklärte Sportdirektor Klaus Allofs.

Ihr wichtigster Akteur hatte bereits fast die komplette Vorbereitung inklusive der meisten Testspiele verpasst, und Werder wird noch weitere drei Wochen zum Saisonauftakt auf Diego verzichten. "Natürlich hätten wir ihn lieber hier. Aber sind jetzt auch ohne ihn zurechtgekommen. Wir fühlen uns den Spielern gegenüber nicht ohnmächtig, wir fühlen uns als Gewinner. Wir haben gezeigt, dass man so mit uns nicht umspringen kann und mit dem Urteil haben wir etwas bewegt", betonte Allofs.

Brasilianer sollen Versicherungsschutz tragen

Doch dieser Sieg bewegt wohl erst zukünftig etwas, ad hoc steht Werder trotzdem ohne Diego da. Entscheidend war für die Vereinsverantwortlichen in erster Linie, dass sie Recht bekommen und sich damit finanziell absichern. "Wir haben Diego mitteilen lassen, dass sein Verbleib in Peking an Bedingungen geknüpft ist", erklärte Allofs weiter: "Wir wollen sicher gehen, dass für den Fall einer Verletzung Diegos Werder Bremen keinen finanziellen Schaden hat. Es soll einen angemessenen Versicherungsschutz für die Spieler geben, die der brasilianische Verband tragen muss."

Dagegen stünden laut Allofs eine Abstellungsgebühr oder die Übernahme des Gehaltes für die Zeit von Diegos Abwesenheit "nicht ganz oben auf unserer Prioritätenliste". Gänzlich auszuschließen ist dieser Schritt späterhin jedoch nicht, allerdings muss Werder bereits um den Versicherungsschutz bangen: "Es hat vom brasilianischen Verband bisher keine Reaktion auf unsere Bedingungen geben, das ist wirklich keine Art und Weise des Umgangs. Aber das ist auch nicht das erste Mal. Doch die FIFA hat uns signalisiert, dass unsere Bedingungen erfüllt würden", fügte Allofs hinzu.

Auch Schalke sauer auf "Arroganz der Brasilianer"

Ähnliche Erfahrungen machte auch Schalke 04, denen das CAS ebenfalls Recht gegeben hatte und in Bezug auf ihren Verteidiger Rafinha ebenfalls keine Antwort des brasilianischen Verbandes erhielten: "Ich finde es unmöglich, mit welcher Arroganz die Brasilianer uns behandeln. Da können sie noch zehnmal Weltmeister werden, das tut man nicht. Das ist auch eine Frage des Respekts. Das Gleiche gilt für den Präsidenten der FIFA. Auch er hätte mal eine Niederlage eingestehen können", schimpfte Manager Andreas Müller über Joseph Blatter.

Für Werder geht es nur noch darum, sich finanziell abzusichern, gesiegt hat trotz der Niederlage vor Gericht aber Diego. Dass Dusko Tosic, der als zweiter Bremer Profi in Peking weilt, seine Rückkehr ankündigte, wird Werder wenig trösten. Denn ebenso wie bei der serbischen Nationalmannschaft wird der Defensivmann in Bremen wieder auf der Bank Platz nehmen. Der Verzicht auf Diego schmerzt sie dagegen, mehr noch seit sich sein Ersatzmann Aaron Hunt im Testspiel gegen Sofia am Zeh verletzte und im DFB-Pokal gegen Eintracht Nordhorn wohlmöglich ausfällt. Nach lachen ist den Bremern derzeit wirklich nicht zumute.

Aus Bremen berichtet Petra Philippsen / Eurosport

Kommentare 2 - 21 of 21

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  1. ich kann diego verstehen,das er für sein land,spielen will und wenn deutschland mal wieder dabei wäre,würde keiner danach fragen ob abstellung oder nicht.

    Von udo p, am Sa 9.Aug. 22:53
  2. es geht bei dieser entscheidung in erster linie nicht um den sportlichen gewinn, den die vereine davon tragen. es geht besonders um vertragrechtliche regularien und absicherungen, die den vereinen im falle einer veltzung ihrer spieler gewährleistet werden müssen. fällt ein spieler verletzungsbedingt aus, so hat der verein eine rechtliche absicherung. das spielergehalt während dieser verletzungspause wird dann vom jeweiligen verband getragen. in dieser hinsicht ist es schon als ein erfolg für die vereine anzusehen.

    viel interessanter ist es doch, warum in aller welt, es so eine bedeutsame rechtliche lücke vor einem sportevent wie olympia überhaupt geben kann. dort haben die verantwortlichen der fifa bedeutende schritte einfach im sand versiegen lassen. sepp blatters reaktion ist zudem gar nicht nachvollziehbar. wie kann sich dieser fußballlaie über dieses urteil echauffieren? die fifa und die uefa stellen zwei riesige wettbewerbe, die durchgehend - nimmt man die qualirunden dazu - laufen. wie soll man denn zudem den vereinen eine reibungslose vorbereitung garantieren, wenn jetzt auch noch olympia dazukommt und leistugsträger einfach abgezogen werden können. mit zwei wochen vorbereitung lässt sich da denkbar schlecht für eine lange saison planen.

    olympia ist sicher ein besonderes sportevent - allerdings eher für die traditionellen sportarten und "randsportarten". der fußball hat doch eigentlich genügend plattform werbung in eigener sache zu betreiben.

    Von Kim Bastian, am Fr 8.Aug. 23:37
  3. Jeder normale Arbeitnehmer in diesem unserem Land der sich so etwas erlauben würde, hätte nach Rückkehr seine Kündigung in der Post...Was soll das? Sind Sportprofis Götter oder was, oder warum dürfen die sich das ohne Strafe bzw. Strafe ihrem Gehalt nicht angemessen,erlauben?
    Das bisschen Geldstrafe was zu erwarten ist, zahlen diese überbezahlten arroganten Schnösel doch aus der Kleingeldkasse. Ich finde das einfach nur eine absolute Frechheit. Ob man bei Olympia dabei sein möchte oder nicht....Olympia hin oder her...Das zeugt einfach nur von einem Egoismus der Seinesgleichen sucht und Ihren Vorbildcharakter verlieren sie dadurch auch....Nun ja. Diese Olympischen Spiele sind eh nur Augenwäscherei....China und dieser Olympiaslogan das ist Ohrfeige für jeden einigermaßen normal denkenden Menschen....Da passt das Gerangel um diese Sporter ja genau rein....In diese Heuchelei von China...

    In dem Sinne

    Von Michael Z, am Fr 8.Aug. 17:38
  4. und jetzt? Fakt ist, auch wenn Werder und Schalke vor dem CAS Recht bekommen haben, so haben sie kaum eine Möglichkeit, ihr Recht auch durchzusetzen. Es hat sich einfach nur die Dreistigkeit der Brasilianer durchgesetzt. Es ist doch allgemein bekannt, daß brasilianische Fußballer machen, was sie wollen. Sie reisen grundsätzlich 1 oder 2 Wochen später zum Trainingsbeginn einer Saison an und zahlen die Strafe mit einem müden lächeln. Aber jeder Verein findet es ja "chic" brasilianische Spieler zu haben. Also sollen sie auch damit leben.

    Von kuchenmacher, am Fr 8.Aug. 8:35
  5. Zitat: "Wir fühlen uns den Spielern gegenüber nicht ohnmächtig, wir fühlen uns als Gewinner. Wir haben gezeigt, dass man so mit uns nicht umspringen kann und mit dem Urteil haben wir etwas bewegt", betonte Allofs." Zitatende

    Solange diese Sätze nicht durch Sanktionen gegen Diego mit Substanz gefüllt werden sind sie nur Augenwischerei. Gleiches gilt natürlich auch für Schalke und Rafinha. Was spricht denn dagegen, sie mal über einen längeren Zeitraum auf die Tribüne zu setzen? Sind sie wirklich soo unersätzlich? Oder sprechen nur wirtschaftliche Überlegungen gegen Strafen? Auf lange Sicht sind die zu erwartenden Schäden durch andere Profis, die zur Durchsetzung ihrer privaten Interessen dem Beispiel von Diego und Rafinha folgen, frei nach dem Motto Hunde (=Manager) die bellen beißen letztlich ja doch nicht, viel gravierender... Dieses Theater sollten sich die Vereine ersparen in dem sie einmal das von ihren Stars einfordern, was diese umgekehrt immer auszunutzen wissen: das einhalten von Verträgen und bei Nichtbefolgung drakonische Strafen.

    Von jrs92, am Fr 8.Aug. 2:20
  6. an fussel: sehr gute stellungnahme! genau der ansicht bin ich auch.

    zum thema arroganz der brasilianer: ich meine, da wundert sich der eine esel über die langen ohren des anderen :-)

    Von el_comando, am Fr 8.Aug. 1:08
  7. Wer die Schuld trägt ist doch letzten Endes total egal.

    Fakt ist:
    An dem Olympia Fußball Tunier dürfen nur U23 Spieler Teilnehmen.
    Es dürfen maximal in jedem Team 2 Ü23 Spieler mitspielen.

    Wer bitte würde sich da als Profilfußballer die Gelegenheit entgehen lassen?
    Immerhin ist man ja nun mal Profi Sportler und möchte was erreichen (Titel, viel Geld)
    und wenn man dann nun mal die Gelegenheit hat eine olympische Medallie zugewinnen (die Gelegenheit hat man ja dann vielleicht nur max. 2 mal) nimmt man sie doch unter allen umständen war.

    Bei einer EM oder WM beschwert sich auch kein Verein darüber, bzw. Verbieten es, das ihre
    "Leistungsträger" / Spieler dort spielen.
    Klar, ist ja auch keine Saison...
    Das verletzungspotenzial bleibt aber das gleiche.
    Natürlich werden jetzt einige sagen, ist ja auch wichtiger als die Olympischen Spiele, natürlich ist es das, aber dem Sportler wird dieses Ereignis sicherlich mindestens genauso wichtig bzw. wichtiger sein.
    Bei einer EM / WM kann er ab fast sein ganzes Sportlerleben lang teilnehmen.

    Ich verstehe beide Seiten.
    Denke aber dass das Problem nun mal darin besteht, das der Termin der Olympischen Spiele leider für die Bundesliga und für andere Ligen sehr schlecht gelegen ist, da liegen die Termine einer WM / EM wirklich besser.

    Ich denke, das wenn der Fall so ist, das die Spiele innerhalb einer Saison liegt, dann sollten die jeweiligen Verbände der teilnehmden Länder die Kosten für die Spieler ohne wenn und aber übernehmen und der Verein bzw. der Verband des Landes des Spielers einen "Notfall" Plan bereit haben.

    Ich denke da an sowas wie, das ein gleich wertiger Spieler von einen anderen Verein ohne Probleme für den Zeitraum, wenn er einverstanden ist, an den Verein ausgeliehen werden kann.

    Von Dee; Dietz, Dr Holmes; Mr.D, am Fr 8.Aug. 0:33
  8. Wer die Schuld trägt ist doch letzten Endes total egal.

    Fakt ist:
    An dem Olympia Fußball Tunier dürfen nur U23 Spieler Teilnehmen.
    Es dürfen maximal in jedem Team 2 Ü23 Spieler mitspielen.

    Wer bitte würde sich da als Profilfußballer die Gelegenheit entgehen lassen?
    Immerhin ist man ja nun mal Profi Sportler und möchte was erreichen (Titel, viel Geld)
    und wenn man dann nun mal die Gelegenheit hat eine olympische Medallie zugewinnen (die Gelegenheit hat man ja dann vielleicht nur max. 2 mal) nimmt man sie doch unter allen umständen war.

    Bei einer EM oder WM beschwert sich auch kein Verein darüber, bzw. Verbieten es, das ihre
    "Leistungsträger" / Spieler dort spielen.
    Klar, ist ja auch keine Saison...
    Das verletzungspotenzial bleibt aber das gleiche.
    Natürlich werden jetzt einige sagen, ist ja auch wichtiger als die Olympischen Spiele, natürlich ist es das, aber dem Sportler wird dieses Ereignis sicherlich mindestens genauso wichtig bzw. wichtiger sein.
    Bei einer EM / WM kann er ab fast sein ganzes Sportlerleben lang teilnehmen.

    Ich verstehe beide Seiten.
    Denke aber dass das Problem nun mal darin besteht, das der Termin der Olympischen Spiele leider für die Bundesliga und für andere Ligen sehr schlecht gelegen ist, da liegen die Termine einer WM / EM wirklich besser.

    Ich denke, das wenn der Fall so ist, das die Spiele innerhalb einer Saison liegt, dann sollten die jeweiligen Verbände der teilnehmden Länder die Kosten für die Spieler ohne wenn und aber übernehmen und der Verein bzw. der Verband des Landes des Spielers einen "Notfall" Plan bereit haben.

    Ich denke da an sowas wie, das ein gleich wertiger Spieler von einen anderen Verein ohne Probleme für den Zeitraum, wenn er einverstanden ist, an den Verein ausgeliehen werden kann.

    Von Dee; Dietz, Dr Holmes; Mr.D, am Fr 8.Aug. 0:32
  9. Vielleicht sollte man Brasilien und Argentinien bei der EM mitspielen lassen, damit die Spieler nicht mehr zu einem olympischen Jugendpseudoturnier fahren müssen, um gegen Belgien zu spielen.
    Das ist fast so wie Wettknödelessen, oder Furzen für über 80 jährige.
    Es gibt auch kein unter 20 jährigen Formel 1 Rennen bei olympia, für Hamilton oder so.
    Dann könnte man das ganze Theater vergessen.
    Dann gäbe es nur mehr das jährliche Wechseltheater, der Topspieler.

    Von darek_k7, am Fr 8.Aug. 0:23
  10. Vielleicht sollte man Brasilien und Argentinien bei der EM mitspielen lassen, damit die Spieler nicht mehr zu einem olympischen Jugendpseudoturnier fahren müssen, um gegen Belgien zu spielen.
    Das ist fast so wie Wettknödelessen, oder Furzen für über 80 jährige.
    Es gibt auch kein unter 20 jährigen Formel 1 Rennen bei olympia, für Hamilton oder so.
    Dann könnte man das ganze Theater vergessen.
    Dann gäbe es nur mehr das jährliche Wechseltheater, der Topspieler.

    Von awsenheitel, am Do 7.Aug. 22:16
  11. Blatter: oIo
    brasilianischer Verband: oio
    und Diego: schäm dich

    Hoffentlich fliegt Brasilien schnell raus. Das Spiel gegen Belgien weckt da Hoffnungen.

    Von Volker Armin H, am Do 7.Aug. 21:08
  12. Sam S,
    dümmer gehts nimmer!

    Von crashbow11, am Do 7.Aug. 20:27
  13. Die Bundesliga, besser noch. die Vereine Schalke und Werder haben de jure gewonnen und doch nichts erreicht. Was sie erreicht haben: unzufriedene Spieler. Wie kann man sich nur so anstellen? Wegen der Fußball-Bundesliga auf Olympia verzichten? Das ist albern. Jeder andere Arbeitgeber, vom Bund bis Daimler wird seine Arbeitnehmer hoffentlich auch für Olympia beurlauben. Ob sie das müssen oder nicht - das ist einfach angesagt wenn man sich nicht blamieren will. Den Imageverlust müssen die Vereine dann wohl finanziell ausgleichen: wer seinen Stars Olympia verwehren will ist nur zweite Wahl. Übrigens: auch der Barca-Star Messi spielt in Peking. Als ob Fußball-Bundsliga was besonderes wäre - wer in Peking weiß schon dass es sie gibt?

    Mieses Managment. Dämliche Einstellung.

    Von Sam S, am Do 7.Aug. 19:40
  14. Das meiste hier geht an der Sache vorbei. Die Vereine haben Recht bekommen, weil die FIFA einen Formfehler begangen hat. Der wird sich mit Sicherheit nicht wiederholen. Ab der nächsten Olympiade werden die Spieler abgestellt werden MÜSSEN, dann ohne irgendwelche Absicherungen. Den Spielern dieser Olympiade das anzulasten ist schwachsinnig. Die Vereine haben sich richtig verhalten, ihre Leistungsträger für die Fehler der FIFA nicht zu demotivieren. Ein einsatzfreudiger Diego nützt den Bremern mehr als ein gezwungener oder gar ein auf der Bank sitzender, später ablösefrei abzugebender Spieler, der bei seiner Begabung IMMER einen Verein findet und sei es auch der zuvor heuchlerisch Solidarität versprechende FC Bayern München!!

    Von Werner, am Do 7.Aug. 19:02
  15. Ich wuerde beide Spieler nicht mehr spielen lassen, bis ihre Vertraege auslaufen. Kein Hunde wuerde die wieder zu sich nehmen, wenn du mal 1 oder 2 jahre nicht gespeilt hast und kein training gehab hast, bist du keinen cent mehr wert.

    Von Mike, am Do 7.Aug. 18:39
  16. das problem istv das es keinen sinn macht die spieler rauszuschmeissen; dann sind sie morgen bei einem anderen club. sperren wären ein mittel, aber die fifa steht nunmal hinter den spielern.

    Von Hendrik G, am Do 7.Aug. 18:36
  17. An alle Arbeitsrechtler hier: Euer Angestelltenvertrag sieht etwas anders aus als der von professionellen Leistungssportlern. Wie kommt ihr nur darauf, das 1:1 zu übertragen?

    Von Nils T, am Do 7.Aug. 18:24
  18. zum vohergehenen Beitrag

    Bremen holt Diego zurück und der verweigert die Arbeit, vielleicht stecken wir unseren Stars noch mehr Geld in den A...
    Das sollte ich mir mal erlauben; wieviel Tage wäre ich noch im Besitz eines gültigen Arbeitsvertrages?

    Von Sucher52, am Do 7.Aug. 18:16
  19. Nun Diego, wo bleibt deine sofortige Rückkehr, wenn die CAS deinem Arebeitergeber RECHT gibt?
    Daß der bras.Verband sich einen Dreck drum stört, war vorauszusehen.
    Also was bleibt Bremen und Schlacke ? Geht an die Millionengehärter dieser "Profis".
    Mal schauen wie denen DAS schmecken wird. Und da Ihr ja eh OHNE diese Affen auskommen müßt,
    was hält die Vereine davon ab, diese "Herren" auf die Tribüne zu setzen? mindestens ein halbes Jahr.
    JETZT haben die Vereine nur ihr Gesicht verloren, und zwar auf der ganzen Linie.
    NUN werden ALLE Spieler machen was sie wollen. Garantiert!
    Und über diesen Dppen Blatter muß man kein Wort mehr verlieren sondern diesem arroganten Schweizer,nebst seinen Paladinen die Rechnung bei der nächsten Wahl präsentieren.

    Von Unvergessliche, am Do 7.Aug. 18:05
  20. Mann, Du klotzt aber mit einer Polemik ran, Wahnsinn.

    Verlierer: FIFA und IOC

    Gewinner: die Vereine. Macht doch sportlich gar keinen Sinn, den Diego jetzt zurückzuholen. Und das Signal lautet nicht: "macht, was Ihr wollt", sondern "seht her, wir sorgen für klare Verhältnisse, wir geben nicht klein bei, wenn wir uns im recht sehen..".

    Noch so ein Fiasko wird in 4 Jahren nicht passieren. Allofs und Co sei dank. Super Performance des Managements...

    Von Nils T, am Do 7.Aug. 17:53
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