Tour de France - 9. Etappe: Hinauf zum Tourmalet

Eurosport - So 12.Jul. 12:37:00 2009

Auf der 9. Etappe steht das berühmte Doppel aus Col d'Aspin und Col du Tourmalet für die Fahrer auf dem Programm. Insgesamt geht es über 160,5 Kilometer von Saint-Gaudens nach Tarbes. Es ist die letzte Pyrenäen-Etappe der diesjährigen Tour de France.

CYCLING 2009 Tour de France 8e étape Paysage SLIDE - 0

Bevor nach 41,5 Kilometern die erste Sprintwertung des Tages ansteht, beginnt nur sieben Kilometer später der erste Anstieg: Über zwölf Kilometer geht es mit durchschnitlich 6,4 Prozent bergauf. Nach nur 13 Kilometern Abfahrt geht es gleich wieder steil nach oben: die Fahrer müssen hinauf zum Col du Tourmalet. Auf 2115 Metern über dem Meer wartet eine Bergwertung der höchsten Kategorie.

Die Auffahrt zum Tourmalet erstreckt sich über insgesamt 17 Kilometer mit durchschnittlich 7,4 Prozent Steigung. Mann muss kein Prophet sein um vorhersagen zu können, dass höchstwahrscheinlich eine Ausreißergruppe den Gipfel als Erste passiert.

Nach den Qualen ein Tag frei für die Fahrer

Haben die Rennfahrer die Abfahrt zum Verschnaufen genutzt, können sie ihre verbliebenen Kräfte auf den letzten 40 Kilometern in Richtung Ziel verbrauchen. Zwei Sprintwertungen stehen noch auf dem Programm, ehe sich der Sieger nach 160,5 Kilometern in Tarbes feiern lassen kann. Ein Triumph auf dieser Etappe lässt sich ausführlich genießen, ist ja Montag bekanntlich der erste Ruhetag dieser Tour.

Der Expertentipp von Karsten Migels:

1. Jens Voigt (Saxo Bank)

2. David Moncoutie (Cofidis)

3. Christian Knees (Milram)

TV-Tipp:

Der Kampf ums Gelbe Trikot täglich Live: Verfolgen Sie die Tour de France hautnah mit allen 21 Etappen von Monaco nach Paris, über Pyrenäen und Alpen, durch Regen und Hitze in unseren ausführlichen TV-Übertragungen, mit dem Eurosport Player oder im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de!

Nikolaus Przemek / Eurosport

Kommentare 1 - 19 of 19

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  1. Saxo Bank's Chance wäre es eventuel mit Fränk­ Schleck zu versuchen Astana müde zu fahren und ihnen­ dann mit Andy den endgültigen Schlag zu versetzen.

    Von­ Menchov würde ich mir nach dem verpatzten Tour Start­ auch mal eine Attacke wünschen, allerdings weiß man­ nicht wie er drauf ist.

    Von i_phonelover, am So 12.Jul. 12:48
  2. Ich schaue mir nur die Einzelzeitfahren und Bergetappen­ an, die flach Etappen sind für mich viel zu langweilig.

    Von Raphael I, am So 12.Jul. 12:35
  3. @Andreas S
    ... genau so isses - wenn man jede Etappe in­ den Pyrenéen mit einer Bergankunft abschließt, kam man­ spannungsmäßig die TdF danach eher vergessen.

    Von Breizh V, am So 12.Jul. 12:29
  4. @podandcast:
    ... da hilft dann wohl nur, sich selbst­ auf 's Rad setzen :-)

    Von Breizh V, am So 12.Jul. 12:20
  5. An den hier getätigten Äusserungen sieht man, auf­ welche Gegenliebe die Zugeständnisse der Tour-Leitung­ stoßen. Hieß es vor einigen Jahren noch, die Häufung­ von Bergankünften würde das Doping-Geschehen befeuern,­ heißt es heute, ohne Bergankunft ist eine Etappe­ langweilig.
    Da frage ich mich, haben die hier­ Schreibenden die gestrige Etappe verfolgt? Egal ob nun­ Klassementfahrer oder nicht, der Ausgang der Etappe war­ bis zum letzten Meter offen und höchst spannend. Mehr­ sollte man sich als Freund des Radsports eigentlich­ nicht wünschen!

    Von Andreas S, am So 12.Jul. 12:18
  6. eine bergankunft am tourmalet hätte der dramaturgie der­ tour bestimmt gut getan. aber leider..heute wird's­ (wieder mal) fade werden..die favoriten kontrollieren­ und lassen ein paar ungefährliche ausreisser vorne weg­ fahren..die 40km flach am schluss der etappe..einfach­ zu lang..gääääähhnn

    Von ABC, am So 12.Jul. 12:10
  7. Ja, denke auch, dass heute eine Gruppe geht und aus ihr­ aller Voraussicht auch der Etappensieger kommt, wenn­ nach den Bergen der Vorsprung reicht. Es könnte auch­ ein Tag sein, an dem Cavendish am Abend weiß, dass er­ das "Grüne" nicht mehr wieder bekommt. :-)

    Von Breizh V, am So 12.Jul. 12:05
  8. Gestern hat man gesehen was passiert, wenn ein­ Konkurrent von Epo und AC in Fluchtgruppen gehen. Und­ das wird so weitergehen. Die Mannschaft ist zu stark,­ für einen Fluchtversuch. Also wird es sich am Ventoux­ entscheiden, wenn nicht vorher einem von beiden das Rad­ beim Zeitfahren bricht. Und was da dann passiert, kann­ sich jeder der die Dauphiné Libéré gesehen hat­ ausrechnen. Da hat es Evans auch probiert, und AC ist­ ihm spielerisch gefolgt. Und er hat damals ja noch­ nicht mal selber angegriffen, sondern immer nur lässig­ das Loch zugefahren. Wenn ich mir vorstelle, dass die­ Fahrer in der letzten Woche ihre beste Form haben, dann­ gut Nacht. Dann wird AC selber attakieren und ich geh­ mal davon aus, dass ihm dann keiner mehr folgen kann.­ Heute werden ein paar aus dem hinteren Feld angreifen,­ die Favoriten lassen sie ziehen und werden dann das­ Peleton kontrollieren. Evans versucht nach der­ sinnlosen Aktion gestern sicher nichts mehr und für­ Saestre ist das Stück nach dem Tourmalet bis zum Ziel­ zu lang. Wird ne eher ruhige Etappe.

    Von Kristin K, am So 12.Jul. 11:46
  9. DAS IST AUCH MEINE MEINUNG WENN EVANDS MIT SCHLECK ODER­ SASTRE ABSETZEN KANN WIRD ASTANA SEINE MÜHE HABEN ICH­ HOFFE SASTRE MACHTS HEUTE

    Von mariaglomb, am So 12.Jul. 11:33
  10. Schleck ist für mich kein Favorit, Evans auch nicht,­ denn er müßte erst mal unter Beweis stellen, dass er am­ Berg jemanden abhängen kann - von den Favoriten­ Contador, Armstrong, Sastre. In der Liga schafft er das­ aber offensichtlich nicht und das Team ist nicht gut­ genug - also Unterstützung auch nicht gerade­ TdF-Sieger-reif.

    Von Breizh V, am So 12.Jul. 10:46
  11. Schade ist doch, dass Favoriten (wie Evans oder­ Schleck) nicht in einer Ausreißergruppe mitschwimmen­ können!!! Gestern hat sich wieder gezeigt, dass einfach­ kaum jemand bereit ist, mitzuarbeiten, sei es wegen den­ eigenen Kapitänen oder weil man nur an den Etappensieg­ denkt und Angst vor der Astana-Nachführarbeit hat. Aber­ wie soll man denn dieses Team sonst fordern, wenn die­ Berge nunmal zu weit vor dem Ziel liegen und man nichts­ riskiert?? Jedenfalls wird Astana so stark in die­ letzte Woche gehen und dann voll in die letzen schweren­ Bergankünfte reinfahren können, was Angriffe durch­ Sastre oder Evans noch schwerer macht!!!

    Von bryan.laabs, am So 12.Jul. 10:34
  12. @Gerhard Z: die Idee war sicher im letzten Jahr­ fruchtbar aber in diesem Jahr ??? Gut, am Ventoux kann­ man sicher 3 - 5 Minuten auf jemanden gutmachen aber­ kaum auf Leute wie Contador oder Armstrong, auch wenn­ er den Ventoux hasst wie Pest. Wenn man auf solche­ Fahrer 3 Minuten gutmachen will, muss man theoretisch­ über 10 Km vor dem Gipfel angreifen - und wer den­ Ventoux selbst mal hochgefahren ist, der weiss, dass­ das auch für in Spitzenmann wie Sastre nach hinten­ losgehen kann.

    Von Breizh V, am So 12.Jul. 10:29
  13. ich finde die diesjährige TdF optimal für den­ Zuschauer. Von allem etwas; es kann nicht sein, dass­ immer nur die Kletterer bei der Bergankunft eine Etappe­ gewinnen können. Wenn dem so wäre, könnte Jens Voigt­ z.B. so gut wie nie eine Etappe gewinnen. Und wie hart­ es selbst auf Flachetappen ist, kann man tagtäglich in­ den Tagebüchern der Fahrer lesen oder man muss einfach­ mal zur TdF fahren.

    Von Breizh V, am So 12.Jul. 10:23
  14. Sastre wird heute nie und nimmer angreiffen. Der wirds­ mit der gleichen Taktik versuchen, mit der er letztes­ Jahr die Tour gewann:
    2 1/2 Wochen hinter den Favoriten­ die Berge hochsteigen - sich nie abhaengen lassen -­ ansonsten immer schoen verstecken - und bei der­ allerletzten Bergankunft alles auf eine Karte­ setzen.
    Ich hoffe fuer Ihn (und fuer jeden anderen­ nicht-astana-fahrer) dass es wieder klappt!

    Von Gerhard Z, am So 12.Jul. 10:11
  15. Eine Bergankunft am Tourmalet wäre schön gewesen.
    Das­ ist aber eine gute Gelegenheit heute für Fahrer aus der­ zweiten Reihe,die in der Gesamtwertung um den 30. Platz­ liegen.
    Denn dann muss Astana das Tempo machen.
    Resekt­ für Evans Leistung gestern,wenigstens einer der alles­ versucht.

    Von Philipp B, am So 12.Jul. 8:47
  16. schwachsinn solche etappen zu machen..... von mir aus­ große berge auf der etappe aber zumindest nen 3-5 km­ langes stück bergauf am ende wenn sies schon spannend­ halten wollen... so werden die abstände nicht so groß­ und man schläft auch nicht ein^^

    die richtigen­ bergankünfte zu 80% in die letzte woche verlegt... dann­ haste 1 richtige in den pyre... 2 sonne klienen und­ dann noch 4 irwo anders... voges zentralmassiv alpen­ usw

    Von t.dorau, am Sa 11.Jul. 21:15
  17. Hoffentlich versucht es Evans wieder. Er sollte sich­ mit jemandem wie Schleck, Menchov oder Sastre­ zusammentun, denn gemeinsam haben sie mehr Chanchen als­ alleine gegen Astana, vor allem auf dem langen­ Flachstück.

    Von harry.morgan, am Sa 11.Jul. 20:37
  18. Gebe dir da vollkommen recht, pschupfinger. Irgendwie­ schade, denn Bergankünfte sind meiner Meinun nach­ einfach das Beste.

    Von machodijai, am Sa 11.Jul. 20:35
  19. immer diese scheiß etappen..
    wieso muss es nach dem­ berg noch 40 km gerade aus gehen..
    ne bergankunft am­ tourmalet wäre wenigstens spannend.
    aber so wird man­ wieder nix sehen von den favoriten

    Von pschupfinger, am Sa 11.Jul. 20:09
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